Neue Bildqualität in der Röntgentechnik


Angesichts moderner Verfahren wie der Computertomografie oder der Kernspin-Resonanz haben die altehrwürdigen Röntgen-Apparate ein fast schon antiquiertes Image. Doch ein junger Physiker, Prof. Dr. Franz Pfeiffer von der TU München, hat der Röntgenoptik mit der sogenannten Phasenkontrast-Methode eine völlig neue Dimension in der Bildqualität abgewonnen. Er verwandelt mit dieser Methode flaue Röntgenbilder in ungewohnt kontrastreiche und für den Arzt wesentlich aussagekräftigere Röntgenbilder aus dem Körperinneren. Erstmals sind dank dieser bahnbrechenden Entwicklung nun auch Weichteile wie Muskeln, Fettgewebe und Organe im Röntgenbild zu sehen.

Prof. Pfeiffer ist im Dezember 2010 von der DFG als einer der zehn Gewinner des Leibniz-Preises 2011 nominiert worden.

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