Gewähltes Tag Raumfahrtgeschichte
Fünfzig Jahre bemannte Raumfahrt
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Juri Gagarin startet als erster Mensch ins All
Nachdem am 4. Oktober 1953 der erste Sputnik seine Reise um die Erde angetreten hatte, war endgültig bewiesen, dass sich Flugkörper mit Raketenkraft sicher in eine schwerelose Bahn um die Erde bringen lassen können. Die Raumfahrt war damals ein Prestige-Thema der zwei Machtblöcke von Ost und West, die sich im Zeitalter des Kalten Kriegs mit der Vormachtstellung im Weltraum auch militärische Vorteile versprachen.
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Mehr zum Leben im Weltall von der ESA – Link
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Der Vorsprung, den die russischen Raumfahrtexperten sowohl hinsichtlich theoretischer Erkenntnisse als auch bezüglich praktischer Erfahrungen vor den Kollegen aus dem amerikanischen Westen hatten, hielt sich noch einige Jahre. So gebührt der damaligen UdSSR auch das Verdienst, den ersten Menschen ins All geschossen zu haben. Juri Gagarin startete am 12. April 1961 in seiner Raumkapsel Wostok 1 vom Startplatz in Baikonur zu einer 108 Minuten dauernden Umrundung der Erde. Das Zeitalter der bemannten Raumfahrt war eröffnet, das in den sechziger Jahren mit dem Wettlauf zum Mond fort gesetzt wurde.
Mit den Apolloflügen der amerikanischen Astronauten und ihren spektakulären Landungen auf unserem Trabanten war die weltweite Raumfahrt-Euphorie auf ihrem Höhepunkt. Heute ist die Weltraumstation ISS eine internationale Aktivität, in der Astronauten aus zahlreichen Ländern tätig sind.
Das Video der ESA zum fünfzigjährigen Jubiläum zeigt bedeutende historische Bild- und Filmdokumente aus den Anfängen der bemannten Raumfahrt.
© ESA 2011
Weltraum-Teleskop Hubble feiert 20. Geburtstag
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Neue Dimension der astronomischen Himmelsschau
Das Weltraum-Teleskop Hubble feiert im Jahr 2010 seinen 20. Geburtstag. Nach anfänglichen Problemen, die mit einer Rettungs-Mission 1993 behoben werden konnten, ist Hubble ein verlässlicher Beobachter des Himmels geworden. Das in Erdumlaufbahn stationierte Teleskop hat das uns bekannte Universum weiter vergrößert. Es entdeckte in 13 Milliarden Lichtjahren Entfernung – in Zonen, die bisher leer erschienen – bisher unbekannte Galaxien. Aber auch in der Milchstraße hat Hubble für ein noch sehr junges Forschungsgebiet, die Entdeckung der extraterrestrischen Planeten, wichtige Beiträge geleistet. Hyperraum.TV stellt die nun zwei Jahrzehnte dauernde Mission vor, zeigt die eindrucksvollsten Bilder von Hubble und lässt auch NASA-Astronauten zu Wort kommen, die das Weltraum-Teleskop seit dem Start des Betriebs mehrfach zu Wartungsarbeiten besucht haben. Experten gehen davon aus, dass Hubble noch bis 2014 Bilder zur Erde funken wird. Inzwischen startete die Entwicklung an seinem Nachfolger, dem James-Webb-Teleskop.
© mce mediacomeurope GmbH 2010>
