Gewähltes Tag NASA

Schrott im All

UN soll globale Müllbeseitigung organisieren


Weltraumschrott wird immer mehr zu einer Bedrohung für die Raumfahrt. Susanne Päch kommentiert die derzeitige Situation, deren Lösung noch unbestimmt ist. Es geht weniger darum, wie das Problem technologisch in den Griff zu bekommen ist; dafür sind bereits verschiedene Modellszenarien entwickelt worden. Offen sind allerdings die genauen Kostenstrukturen und damit auch die Finanzierung solcher Missionen. Zudem braucht es noch Überzeugungsarbeit in den USA, dass solche auch militärisch nutzbaren Technologien für die Rückführung oder Entfernung von Weltraumschrott international entwickelt werden.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- Mehr zum Thema in unserem Talk mit Dr. Tim Flohrer, Space-Debris-Experte im Europäischen Weltraumkontrollzentrum ESOC in Darmstadt – hier

- Infos über das ESA-Büro für Weltraumschrott – hier

- Orbital-Debris-Webseite der NASA – hier

- Ergebnisse einer internationalen Expertentagung in Darmstadt – hier

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Orbitale Müllhalde

Handlungsszenarien für die Beseitigung von Weltraumschrott

Siebzig Jahre Raumfahrt haben in der Umlaufbahn ihre Spuren hinterlassen. Mit mehr als 22.000 Objekten ist dort eine gewaltige Müllhalde angewachsen. Trümmerteile von Explosionen und Kollisionen sowie ausrangierte Satelliten trudeln unkontrollierbar um die Erde und provozieren eine Kettenreaktion. Seit Jahren werden sie in einem Katalog des amerikanischen Militärs erfasst, doch ihre Beseitigung ist derzeit nicht möglich. Inzwischen hat sich so viel Schrott angesammelt, dass der orbitale Müll zu einer echten Gefahr wird. Die Weltraumbehörden schlagen Alarm.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- Mehr Infos über das ESA-Büro für Weltraumschrott – hier

- Orbital-Debris-Webseite der NASA – hier

- Ergebnisse einer internationalen Expertentagung in Darmstadt – hier

Mehr zum Inhalt des Videos:

Dr. Tim Flohrer ist Daten-Analyst im Europäischen Weltraumkontrollzentrum ESOC und gehört zu einer kleinen Gruppe von Experten, die weltweit Modelle und Prognosen darüber errechnen, wie sich die Verteilung des Schrotts im Orbit weiter entwickeln wird. International ist die Einsicht gewachsen, dass wir auf ein massives Problem zulaufen, das alle Weltraumnationen unter Zeitdruck zum Handeln zwingt. Denn die Experten sind sich weltweit einig, dass das seit den siebziger Jahren befürchtete Szenario schon eingetreten ist: Selbst, wenn wir keine weiteren Raummissionen mehr starten würden oder dafür sorgen, dass alle neu in den Orbit gebrachten Teile nach dem Ende der Mission einem kontrolliertem Absturz zugeführt oder aus dem Orbit katapultiert werden, nützt das nichts; denn die kritische Schrott-Masse ist schon erreicht. Das bedeutet: Der vorhandene Schrott wird — sich selbst überlassen — zu immer mehr Kollisionen in der Umlaufbahn führen. Vor allem die niedrigen polaren Umlaufbahnen bis 2000 Kilometer Höhe sowie der geostationäre Orbit bei 36.000 Kilometern Höhe wären langfristig nicht mehr für Weltraummissionen brauchbar.

Schon heute müssen die Missionsspezialisten in Kontrollzentren mehrmals im Jahr aufwändige Bahnmanöver für Missionen durchführen, um Kollisionen mit Weltraumschrott zu vermeiden. Wann und wo solche Gefährdungspotenziale für laufende Missionen auftreten, ist neben der Prognose der Entwicklung von Weltraumschrott ebenfalls ein Teil der Aufgaben von Space-Debris-Spezialisten wie Flohrer. Diese Experten warnen: Wenn wir mit der Müllbeseitigung nicht innerhalb der nächsten zwanzig Jahre beginnen, dann könnten Infrastrukturen wie Navigations- oder Erderkundungs-Satelliten nicht mehr betrieben werden. Susanne Päch hat mit Tim Flohrer über zukünftige Szenarien,

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in Diskussion stehende technische Lösungsansätze sowie über die ungelösten weltraumrechtlichen und politischen Fragen der Schrottbeseitigung gesprochen.

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Abgehobener Teilchendetektor

AMS – eine technologische Meisterleistung


Mit dem alphamagnetischen Spektrometer AMS, das 2011 zur Internationalen Raumstation startete, wurde ein gewaltiger Teilchenphysik-Detektor erstmals weltraumtauglich gemacht. Dafür war besondere Ingenieursleistung erforderlich, die unter Leitung des Nobelpreisträgers Samuel Ting von einem weltweiten Team von Spezialisten, darunter auch an der RWTH Aachen, in mehrjähriger Arbeit erbracht wurde. Susanne Päch stellt in unserer Studiosendung die Basistechnologie sowie die einzelnen Module des AMS vor.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- mehr über das AMS bei CERN – hier

- das AMS an der RWTH Aachen – hier

- die Infos der NASA zum AMS – hier

- zu unserer Reportage über Dunkle Materie – hier

- mehr über MACHO, WIMP und andere Exoten des Universums – hier

- zu unserer Sendung über die ersten Messungen auf dem AMS – hier

Mehr zum Inhalt des Videos:

Das alphamagnetische Spektrometer AMS ist ein Objekt von drei Metern Breite, vier Metern Höhe und einem Gewicht von sieben Tonnen. Es ist damit das größte wissenschaftliche Experiment, das jemals mit Raketenkraft in Umlaufbahn gebracht wurde. Mit dem AMS haben Teilchenphysiker des CERN einen gewaltigen Detektor zur ISS gebracht, wie er bis dahin nur unter Tage in den großen Labors der Teilchenexperimentatoren zum Einsatz gekommen war. Der Weltraumeinsatz erforderte eine komplette Neukonzeption des Detektors. Der erste Plan für AMS in den neunziger Jahren sah vor, dass der supraleitende Magnet mit 2000 Litern Helium drei Jahre funktionstüchtig bleiben und anschließend mit dem Shuttle zum Nachfüllen wieder zur Erde gebracht werden sollte. Doch 2010 entschied die NASA, das Shuttle-Programm einzustellen. Das erforderte zeitnah eine grundlegende Neukonzeption des Weltraumdetektors mit einem für Teilchenphysiker bisher nicht genutzten Dauermagneten.

Für Teilchenexperimente ist auch die Strukturmechanik der einzelnen Komponenten im Inneren des Magneten entscheidend: dünnes Material ist erforderlich, damit Teilchen in diesen Strukturen nicht zu unerwünschten sekundären Reaktionen führen. Will man die Technologie jedoch im Weltraum einsetzen, müssen zusätzliche Aspekte berücksichtigt werden. Schon der Start mit seiner neunfachen Erdanziehungskraft lässt sich mit einem konventionellen Detektor nicht durchführen. Zudem ist das Objekt im Weltraum extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt, die Teilchenphysikern in ihren Labors unbekannt sind. Um die speziellen Anforderungen einer Weltraummission für einen Weltraumdetektor erfüllen zu können, mussten die Wissenschaftler für den Bau spezielle Materialien entwickeln. Schließlich stellte auch der geringe Energieverbrauch von nur 2000 Watt eine große Anforderung dar.

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Galaktischer Body Mass Index

Astrophysiker auf der Suche nach der zweiten Erde


Rund tausend Exoplaneten sind heute in der näheren Umgebung unserer Milchstraße bekannt. Sie zeigen eine unerwartete Vielfalt. Allerdings fehlen gerade bei den kleinen Gesteinsplaneten wichtige Daten. Meist sind von ihnen nur Radius und Umlaufbahn bekannt, für ihr Aussehen sind aber auch Masse und Dichte wichtige Kenngrößen. Deshalb sind derzeit viele Annahmen über ihr genaues Aussehen noch spekulativ, wie die Astrophysikerin Prof. Dr. Heike Rauer in einem Gespräch mit HYPERRAUM.TV bekennt.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- Mehr Infos zum erdähnlichen Planeten CoRoT 7b – hier
- Webseite des Projektes Plato der ESA – hier
- mehr zum Transiting Exoplanet Survey Satellite der NASA – hier
- Webseite des ESA-Projektes CHaracterizing ExOPlanet Satellite CHEOPS – hier

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Mehr zum Inhalt des Videos:

Waren es bisher vor allem große Gasplaneten, die man aufspüren konnte, so wurde 2009 mit der europäischen Mission CoRoT erstmals ein erdähnlicher Gesteinsplanet gefunden. Die im gleichen Jahr gestartete Mission Kepler der NASA, die gerade im Mai 2013 ihren Dienst beendete, brachte danach einen Boom von neuen Funden solch kleiner Exoplaneten. Obwohl die Zahl der nachgewiesenen Exoplaneten in den letzten Jahren vor allem dank Kepler dramatisch gestiegen ist, fehlt es vielfach noch an den erforderlichen Kenngrößen, um sie genau zu typisieren. Konzentrierte sich die Suche kleiner Exoplaneten bisher vor allem auf die Größe und den Radius, treten nun Masse und mittlere Dichte der fremden Himmelskörper ins Zentrum der wissenschaftlichen Analysen. Erst mit diesen Daten lässt sich eine präzise Vorstellung darüber entwickeln, wie die Planeten tatsächlich gestaltet sind.

Die Beobachtung von Exoplaneten ist auch deshalb komplex, weil für genaue Aussagen über diese Kleinobjekte Weltraumbeobachtungen mit terrestrischen Beobachtungen korreliert werden müssen und für die Beobachtbarkeit im Erdorbit beziehungsweise von der Erde aus unterschiedliche Voraussetzungen bestehen. Masse und Dichte können nur von der Erde aus mit Teleskopen ermittelt werden. Gerade die von Kepler gefundenen Exoplaneten lassen sich aber terrestrisch nur sehr schwierig untersuchen, weil die Sterne dafür meistens zu leuchtschwach sind.

Astrophysiker planen jetzt Weltraum-Missionen, darunter die europäische Mission Cheops, mit der vor allem Masse und Dichte bereits bekannter Planeten bestimmt werden soll. Weiter ist die amerikanische Mission des Transiting Exoplanet Survey Satellite TESS für die Suche neuer Exoplaneten geplant. Sie soll Exoplaneten aufspüren, die sehr helle Sterne in geringer Entfernung umkreisen. Und für die Zeit nach 2020 wird derzeit die Mission Plato der Europäischen Weltraumbehörde ESA konzipiert. Sie soll dann neben Masse und Dichte auch Aufschluss über das Alter von Exoplaneten geben. Der Start ist für 2022 bis 2024 anvisiert. Parallel zu diesen Weltraummissionen werden in der nächsten Dekade auch irdische Superteleskope für die Jagd nach präziseren Daten hochgerüstet oder neu aufgebaut.

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Wissenschaft trifft Kunst

Großforschung als Sponsor der schönen Künste

Große Institutionen für Forschung und Technologie treten als Kunst-Sponsoren auf. Vielfach haben sie den Kontakt zur Öffentlichkeit verloren, brauchen diese aber, da sie aus öffentlichen Geldern finanziert werden. Über die schönen Künste versuchen sie sich den Zugang zu den großen Budgetsummen zu erleichtern. Für Künstler können solche Projekte nicht nur finanzielle Unterstützung bedeuten, sie helfen auch, die eigene Bekanntheit zu fördern. Die Reportage stellt einige Beispiele vor.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- ESA-Projekt “Mit kreativen Science-Fiction-Technologien ins All” – hier

- Der Preis von Ars Electronica und CERN – hier

- Homepage des Diamond Synchrotrons – hier

- Video zur Ausstellung “Wanderer zwischen den Welten” über das Lebenswerk des Multitalents Herbert W. Franke im ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie – hier

- La Maison d´ailleurs in Yverdon – hier

Mehr zum Inhalt des Videos:

Zu den frühesten Kunst-Mäzenen von Großinstitutionen zählt die NASA. Seit den sechziger Jahren gibt es bei der amerikanischen Weltraumbehörde das Programm „artists in residence“. Auch das große europäische Labor für Teilchenphysik CERN in Genf pflegt ein vergleichbares Kunstprogramm. Seit 2011 hat das CERN zudem eine Kooperation mit dem Festival Ars Electronica in Linz gestartet, das sich seit seiner Entstehung 1979 weltweit zu einem der wichtigsten Festivals elektronischer Kunst entwickelt hat. Ein gemeinsam ausgeschriebener Preis sichert dem von einer Jury gekürten Gewinner nicht nur zwei Monate Arbeit im CERN zu, sondern auch ein stattliches Preisgeld von 10.000 €.

Einen anderen Weg der Kunstkommunikation geht Diamond Light Source in England. Das Diamond Synchrotron ist eine wissenschaftliche Anlage, die entwickelt wurde, um extrem intensive Röntgen- und Infrarotstrahlen sowie Ultraviolettes Licht zu erzeugen. Großes PR-Budget der staatlichen Institution ist hier in ein Projekt geflossen, bei dem dreißig Frauen eingeladen wurden, ihre Eindrücke in der wissenschaftlichen Anlage künstlerisch zu verarbeiten. Die dreißig Künstlerinnen sind inzwischen zu wichtigen Kommunikatorinnen der Institution geworden.

Die Europäische Raumfahrtinstitution ESA hat sich unter anderem mit der Literatur als Kunstform befasst. Ein Projekt gemeinsam mit dem Science-Fiction-Museum im schweizerischen Yverdon hat diese Literaturgattung darauf hin untersucht, inwieweit die dort dargestellten Ideen für Raumfahrt-Ingenieure interessant sein können.

Wissenschaft und Kunst- zwei Welten unserer Kultur. Oft mangelt es ihren Protagonisten an einer gemeinsamen Sprache, denn nur selten sind Künstler in der Welt der Wissenschaft zu hause und umgekehrt. Welten, die trotz gegenseitigen Bemühens oft nur nebeneinander existieren, weil die gemeinsame Sprache für ein tieferes Verständnis füreinander fehlt.

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Kunst am Himmel: das Spiel der Nordlichter

Steigende Sonnenaktivität beeinflusst das Magnetfeld der Erde


Die Sonnenaktivität schwankt in einem etwa elfjährigen Zyklus – 2013 soll das Maximum der derzeitigen Periode erreicht werden. Es kommt in dieser Phase auf der Sonnenoberfläche verstärkt zu mächtigen koronalen Masseauswürfen, die ins Weltall geschleudert werden und das Magnetfeld der Erde stark beeinflussen. In den Polgebieten zeigen sich in dieser Phase verstärkt Nordlichter, aber es werden auch Funkverbindungen gestört, sogar das Stromnetz kann ausfallen.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- zur SOHO-Wissenschaftseite – Link
- Infos zum ESA-Projekt Swarm – Link
- NASA-Science-Center von STEREO – Link

Mehr zum Inhalt des Videos:

Das Magnetfeld der Erde schützt uns weitgehend vor der Teilchenstrahlung der Sonne. Es fängt das Plasma aus Protonen und Elektronen ein und leitet die Partikel um die Erde herum. Doch der Schutzschild der Erde ist verwundbar: in der Polgebieten führen die Feldlinien geradewegs auf die Erdoberfläche zu. Dort können einige Teilchen des Sonnenwindes bis zur Erdatmosphäre vordringen und führen dann zu Lichterscheinungen am irdischen Himmel: die bekannten Nordlichter.

Koronale Masseauswürfe ereignen sich bei hoher Sonnenaktivität, dabei werden mächtige Plasmawolken in den Weltraum hinausgestoßen. Ihr enormer Impuls staucht das der Sonne zugewandte Magnetfeld der Erde bis auf die Hälfte zusammen. Das führt dazu, dass es auf der sonnen-abgewandten Seite zu einem langen chaotischen Schweif zerfranst. Das Ausfransen des Magnetfeldschweifs führt verstärkt zu Berührungen der Magnetfeldlinen – und dadurch ausgelöst zur sogenannten Rekonnexion: die Feldlinien im Schweif schließen sich wieder. Dabei werden etliche Teilchen des Sonnensturms wieder zurück zur Erde transportiert und gelangen ebenfalls über die Polgebiete bis in die Erdatmosphäre. Auch in diesem Fall zeigen sich gewaltige Nordlichter am Himmel. Aus der Internationalen Raumstation ISS wurden in letzter Zeit mehrere solcher großflächigen Himmelserscheinungen einer Aurora Borealis dokumentiert.

Die hohe Sonnenaktivität ist derzeit Anlass für eine weltweit koordinierte Beobachtung mit fliegenden Sonnenobservatorien. Dazu gehören die NASA-Mission STEREO sowie die ESA-Observatorien SOHO und Cluster. Hinzu kommen in Kürze die drei Swarm-Satelliten, die die ESA im Sommer 2012 starten will. Ihr Aufgabengebiet wird die Beobachtung des irdischen Magnetfeldes und seiner Wirkungsmechanismen sein.

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Curiosity beginnt den Dienst

Nach geglückter Landung erste Bilder vom Mars-Rover


Am 26. November 2011 um 16.02 Uhr MEZ trat der amerikanische Mars-Rover „Curiosity“ an der Spitze einer Atlas-V-Rakete seine Reise zum Roten Planeten an. Am 6. August 2012 landete er im 150 Kilometer großen Gale-Krater. Sobald die ersten Tests abgeschlossen sind, wird Curiosity seine Erkundungsfahrt starten, die ihn im Durchschnitt 200 Meter pro Tag voranbringen soll.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- MSL-Informationen des JPL für Wissenschaftler – Link
– Mars-Rover für Studenten – Link
– ESA-Mars-Rover Exomars – Link

Mehr zum Inhalt des Videos:

Der Mars-Rover, der in der offiziellen wissenschaftlichen Projektbezeichnung unter MSL (Mars Science Laboratory) firmiert, ist ein wahres Schwergewicht: Der fast eine Tonne schwere Rover landete mit einem komplizierten Schwebeverfahren auf

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der Marsoberfläche. Zwei Mal so lang und fünf Mal so schwer wie die Vorgänger “Spirit” und “Opportunity”, soll der fast autogroße Rover die nächsten Jahre unter anderem die Marsoberfläche mit Kameras beobachten, sich mit einem Bohrer in den Boden vorarbeiten und die Zusammensetzung von Boden- und Felsproben bestimmen. Auch die Strahlung auf der Marsoberfläche und in der Atmosphäre wird er messen. Ein weiteres Instrument analysiert die kosmische Strahlung, die auf der Marsoberfläche ankommt.

Der RAD – für Radiation Assessment Detector – ist gerade einmal so groß wie eine Schuhschachtel. Er misst zwei Jahre lang die solaren Teilchen, die bei Sonneneruptionen in den Weltraum geschleudert werden, aber auch die sekundären Teilchen, die zum Beispiel bei Teilchen-Kollisionen entstehen. Schon auf dem Weg zum Mars sollen damit Messungen gemacht werden. Sobald der Mars-Rover auf dem Planeten aufsetzt, werden die ersten Messungen beginnen. Bisher gibt es nur Messungen des Sonnenwindes aus einer Umlaufbahn über dem Mars – Curiosity wird diese Strahlung nun erstmals auf der Marsoberfläche messen können. Mit diesen tatsächlichen Messwerten sollen die bisherigen Modellrechnungen abgeglichen und optimiert werden.

Unser aktualisiertes Video zeigt eine 3D-Simulation des Gale-Kraters, den Start der Atlas V mit der 2,5 Milliarden Dollar teuren Fracht sowie eine Animation der Flug- und Landephase von Curiosity auf dem Mars.

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Space Shuttle 2011: das Ende einer Ära

50 Jahre bemannte Raumfahrt und der letzte Flug des Raumtransporters


Am 21. Juli 2011 ging das Zeitalter des Space Shuttle zu Ende. So wird dieses Jahr nicht nur als fünfzigster Jahrestag des ersten bemannten Fluges in die Geschichte der Weltraumfahrt eingehen, sondern auch als Ende eines ehrgeizigen amerikanischen Traums. Der wiederverwendbare Raumtransporter sieht einer ungewissen Zukunft entgegen. Der

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entwicklungstechnische Aufwand und das bestehende Sicherheitsrisiko der Technologie haben sich als zu groß herausgestellt.

Nach den für die USA so erfolgreichen Apollo-Flügen, mit denen Amerika im Zeitalter des Kalten Krieges den Wettlauf zum Mond gewonnen hat, entwickelten die NASA-Ingenieure den Raumtransporter. Er sollte wie eine Rakete starten und wie ein Flugzeug landen. Während Russland bis heute auf konventionelle Wegwerfraketen setzt, war es das Ziel der amerikanischen Weltraumkonstrukteure, mit diesem Konzept ein wiederverwendbares Transportsystem zu entwickeln. Das Space Shuttle war technologisch eine extreme Herausforderung. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre heizt sich die Luft durch die Kompression in der Schockfront vor dem Fahrzeug wesentlich stärker auf als bei einer Kapsel vom Typ Apollo. Der Hitzeschild hatte die Aufgabe, diese Wärme möglichst effektiv an die Umgebung abzugeben. Gleichzeitig sollte er durch geringe Wärmeleitfähigkeit Astronauten und Geräte im Inneren des Transporters vor der Hitze schützen. Die wiederverwendbaren Hitzeschutzkacheln des Raumtransporters bestehen aus hochporösen Keramikfaser-Werkstoffen, die durch Sintern gebunden sind. Sie tragen eine dichte, temperaturbeständige dünne Deckschicht aus Borsilikat. Jede der rund 30.000 Kacheln eines Transporters entstand in Handarbeit – einzeln gefertigt und gebrannt. Der Hitzeschild war nach jeder der 135 Missionen so beansprucht, dass ständig Kacheln neu produziert und wieder eingesetzt werden mussten.

Die Katastrophe des Space Shuttle Columbia im Februar 2003, bei der alle sieben Astronauten ums Leben kamen, führte zu einem zweijährigen Stopp amerikanischer Raumflüge. Aufwändige Sicherheitsmanöver wurden erarbeitet, die eine Prüfung der Kacheln durch Astronauten im Orbit ermöglichten. Führte die genaue Inspektion der Unterseite des Transporters zur Entdeckung größerer Beschädigungen an den Kacheln, mussten sie noch in der Umlaufbahn vor der Rückkehr zur Erde ausgetauscht werden. Das Zeitalter des Raumtransporters ist mit der letzten Landung der Atlantis im Sommer 2011 endgültig zu Ende gegangen. Noch sieht die bemannte Raumfahrt der USA einer unbestimmten Zukunft entgegen. Ein eigenes Transportsystem steht bei der NASA derzeit nicht zur Verfügung, man nutzt die russische Trägerrakete Soyuz für den Transport von Astronauten zur internationalen Raumstation. Mit dem “Commercial Crew Development”-Programm will Amerika künftig wieder eigene Transportkapazitäten für bemannte Weltraumflüge aufbauen. 2009 wurde das Projekt gestartet, doch wann das Folgesystem betriebsbereit sein wird, bleibt offen.

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Nachruf auf den Indiana Jones des Mars

Nach acht Jahren endet die Mission des Rovers Spirit


Ursprünglich für eine Neunzig-Tage-Mission konzipiert, hat der Mars-Rover Spirit sieben Jahre lang auf dem roten Planeten überlebt. Dabei hat er von seiner über sieben Kilometer langen Reise durch die Wüste des Mars 124.000 Bilder zur Erde gefunkt und wichtige Beiträge über unsere Kenntnis des Mars geleistet.

Spirit zeigte sich als erstaunlich robust. Eigentlich war er von den NASA-Ingenieuren nicht dazu gebaut worden, jahrelang zu überleben und dabei etlichen gewaltigen Stürmen und sieben harten Wintern zu widerstehen. Im März 2011 hatte er das letzte Mal Signale zur Erde gefunkt, danach haben die Raumfahrtexperten noch einige Wochen versucht, den verlorenen Kontakt zu ihm wieder herzustellen. Im Mai verkündete die NASA jedoch, dass sie den Mars-Rover für verloren erklärt.

Wir zeigen an dieser Stelle einige visuelle Highlights aus der Spirit-Historie, verbunden mit einer Sammlung von Statements, in der Projektbeteiligte darüber erzählen, welche besonderen wissenschaftlichen und technologischen Leistungen der Rover in seinem Forscherleben vollbracht hat. Sie gewähren schließlich auch einen persönlichen Einblick in die Gefühle der „Hinterbliebenen“, die sieben Jahre ihres wissenschaftlichen Lebens mit Spirit auf dem Mars verbunden blieben. Wir hören den Projektleiter von Spirit, John Callas, sowie die beiden Lenker von Spirit, Ashley Stroupe und Scott Maxwell; sie waren verantwortlich, dass der Rover sicher über den Planeten steuert. Die Raumfahrtexperten fühlten sich „ihrem“ Rover als Teil ihres Teams stark verbunden, der auf vorgeschobenem Posten als Überlebenskämpfer seine einsame Bahn zog, um unser Wissen über die Geologie des Mars voran zu bringen.

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Entdeckungsreise zum Mars

Von Marskanälen, Pionier-Sonden und dem Projekt Exomars


Wie die neue „Space Generation Mars“ von NASA und ESA aussieht und was sie alles kann, das zeigt diese Studiomoderation mit tollen Bewegtbildern. Wir werfen auch einen Blick auf die historischen Erfolge von Marsmissionen und erleben Meilensteine der Marsforschung der Pionier-Sonden oder des Mars-Rovers Spirit noch einmal.

Der rote Planet hat den Menschen seit Jahrtausenden fasziniert. Waren die letzten zwanzig Jahre in der bemannten Raumfahrt vor allem dem Aufbau der Raumstation vorbehalten, rückt jetzt eine bemannte Mission auf den Mars ins Blickfeld der Raumfahrt-Ingenieure von NASA und ESA. Zur Vorbereitung werden Forschungssonden und weiter verbesserte Robot-Rover zum Mars geschickt. Mit dem Projekt Exomars werden zwei Rover schon in den nächsten Jahren Bodenproben sammeln, künftig sollen sie vom Mars auch zur Erde gebracht werden. Am Deutschen Forschungs-Institut für Künstliche Intelligenz in Bremen entwickeln Raumfahrtingenieure autonome Roboter, die Planeten weitgehend selbständig und sogar in extrem steilem Gelände erkunden können.

Welche historischen Forschungserfolge die Raumfahrt in Sachen Mars schon zu verbuchen hat und was künftig auf unserem Nachbarplaneten passieren soll, erläutert Susanne Päch mit vielen Bild- und Filmdokumenten aus unserem Raumfahrtarchiv.

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