Gewähltes Tag humanoide Roboter

ARMAR III. – Haushaltshilfe der Zukunft

Das KIT entwickelt einen Serviceroboter, der den Menschen imitiert


Wie können Roboter lernen? Diese Frage beschäftigt Ingenieure, Informatiker und Physiker am Institut für Anthropomatik des KIT seit 1999. Sie wollen den Service-Roboter der Zukunft entwickeln – mit komplexen wahrnehmenden und motorischen Fähigkeiten.

Die wissenschaftlichen Arbeiten haben verschiedene Schwerpunkte, darunter als zentrale Entwicklungsaufgabe das Lernen der Roboter durch Imitation. Hierfür stehen unterschiedliche Methoden zur Verfügung. Dabei will man die biologischen Mechanismen des Menschen in der Entwicklung humanoider Roboter mit berücksichtigen. Durch die mechatronische Umsetzung lernen die Wissenschaftler als „Abfallprodukt“ mehr über die kognitiven Prozesse der Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn.

ARMAR werden auch sogenannte Bewegungsprimitive beigebracht, wobei der Roboter den Bewegungsablauf anhand von charakteristischen Schlüsselpunkten selbständig erlernt. Zeigt ihm der menschliche Lehrer einen Vorgang mehrere Male, dann erkennt er durch den Vergleich der visuell beobachteten Daten Schlüsselpunkte für die Bewegung im Raum. Im Gedächtnis von ARMAR sind sämtliche Bewegungsprimitive als eine Art Bewegungsbibliothek abgelegt. Damit kann der humanoide Roboter komplexe Aufgaben in kleine Teilaufgaben herunterbrechen und dann anhand der Speicherdaten selbständig einen Plan zur Lösung der Aufgabe entwickeln.

Weitere Forschungsschwerpunkte mit ARMAR sind auch die Sensorik sowie die Motorik – vor allem das Greifen von Gegenständen mit der erforderlichen filigranen Kinematik einer mechatronischen Hand. Grundvoraussetzung für autonomes Handeln des Roboters ist die komplexe Koordination der motorischen Fähigkeiten einserseits mit der Sensorik und der daraus resultierenden visuellen Wahrnehmung der eigenen Umwelt. Nur mit dieser permanenten Interaktion können Handlungen korrekt ausgeführt werden.

Die am KIT geleistete Forschungsarbeit hat inzwischen schon zu mehreren Generationen von Robotern geführt. Das neueste Modell – ARMAR III. – besitzt nicht nur im deutschen Vergleich außergewöhnliche Fertigkeiten. Die Reportage zeigt, wie er lernt und was er schon kann.

© mce mediacomeurope GmbH 2011

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RoboCup: Champions-League der Robot-Kicker

2050 soll eine Roboter-Elf den amtierenden Weltmeister schlagen


Als 1997 der IBM-Rechner Deep Blue den damaligen Schachweltmeister Kasparov bezwang, hatten führende Informatiker eine Vision: Im Jahre 2050 soll die Robotik so weit fortgeschritten sein, dass eine Mannschaft humanoider Roboter gegen den amtierenden Fußballweltmeister gewinnt. Inzwischen trifft sich beim RoboCup und seinen unterschiedlichen Veranstaltungen rund um den Globus die internationale Forschungselite der Robottechnologie.

Der Beitrag von HYPERRAUM.TV zeigt die schönsten Szenen beim RoboCup-Endspiel der Weltmeisterschaft 2010 in der Klasse der humanoiden Kidsize-Roboter – ein rein innerdeutsches Match, das in Singapur stattfand: die Darmstadt Dribblers gegen die FUmanoids aus Berlin. Die Sieger – die Kicker von der TU Darmstadt – gehören seit Jahren weltweit zu den Top-Mannschaften der Robotik-Szene. Die technischen Eckwerte der Robo-Kicker werden präsentiert, ebenso Informationen gegeben, wie Roboter ihre Umwelt wahrnehmen und miteinander kommunizieren. Bruno, der seit 2006 für die Darmstadt Dribblers auf dem Feld steht, bekommt ein spezielles Presenting. Ihm gelangen bereits einige Meisterstücke, darunter das erste Hackentricktor eines humanoiden Roboters.

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RoboCup-WM – Darmstadt Dribblers

Roboter erobern das Fußballfeld


Jährlich treffen sich Wissenschaftler, die ihre humanoiden Roboter in Wettkämpfen auf nationaler und internationaler Ebene miteinander messen. Dass Spitzenforschung sehr unterhaltend sein kann, zeigt der Beitrag von Inventions-TV über die bekannten Darmstadt Dribblers, die bei den Weltmeisterschaften 2006 in Atlanta den dritten Platz belegten.

© mce mediacomeurope GmbH 2008

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RoboCup German Open 2008

The Winner is: Das Team “Nimbros”


Susanne Päch berichtet in dieser Studio-Moderation über die Nimbros, die 2008 die German Open des RoboCup gewonnen haben. Die humanoiden Roboter sind eine Gemeinschaftsproduktion der Universitäten Bonn und Freiburg und haben erstaunliche Fähigkeiten.

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RoboCup: Wettkampf der Roboter

Fußball der Extraklasse


Der RoboCup ist eine weltweite Aktivität, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Fußball spielende Roboter so weit zu entwickeln, dass sie 2050 gegen den dann amtierenden Weltmeister erfolgreich antreten. Inventions-TV berichtet über alles Wissenswerte rund um den RoboCup.

Mehr Informationen zu den Nimbros, die 2008 erfolgreich die German Open des RoboCup gewonnen haben, können Sie auch in dem Beitrag “RoboCup German Open 2008″ abrufen.

© mce mediacomeurope GmbH 2008

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