Gewähltes Tag Herbert W. Franke
Next Level Conference – die Welt der Spiele
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Veranstaltung zwischen Computertechnologie und Medienkultur
Bei der „Next Level Conference“ des NRW Kultursekretariats handelt es sich um ein viel besuchtes Kunst- und Kulturfestival rund um das Thema Games. Auch dieses Jahr wird die Veranstaltung wieder in Köln stattfinden – und zwar am 4. und 5. November 2011. Auf dem Programm stehen Kunstprojekte und Diskussionen zu Kreativwirtschaft und Kultureller Bildung, eine lebendige Mischung wissenschaftlicher Vorträge und großartiger Spiele zum Ausprobieren.
Dieses Jahr stehen die Aspekte Ästhetik und Sound im Zentrum der Konferenz. Auf welche Weise setzen Künstler Computerspiele als Material ein? Hat sich eine eigene Kunstgeschichte des Computerspiels entwickelt? Wie nutzt man Games als Tools, sich künstlerisch und kreativ auszudrücken? Workshops zu Minecraft, Machinima, 8Bit-Musik oder Gamedesign mit Stift und Papier liefern auch praktische Antworten. Nicht zuletzt sind Kunstprojekte und künstlerische Computerspiele auch dieses Jahr wieder wichtiger Bestandteil der „Next Level II“. In den Ausstellungsbereichen kann man Medienkunst erleben und Games ausprobieren, die sich in ihrer Gestaltung vom Mainstream abheben.
Die Next Level II wird veranstaltet vom NRW Kultursekretariat in Kooperation mit der SoundTrack_Cologne, dem Jugendministerium NRW, der Fachhochschule Köln sowie der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung. Die einzelnen Events verteilen sich auf die AbenteuerhallenKALK, das Gloria Theater, das Rautenstrauch-Joest-Museum und weitere Spielorte in Köln.
In unserer Reportage zeigen wir Impressionen der Veranstaltung des letzten Jahres im November 2010 sowie Statements von Dr. Christian Esch, Direktor des NRW Kultursekretariats, vom Mitbegründer der ars electronica, Prof. Dr. Herbert W. Franke, und von dem Medienexperten Dr. Danny Kringiel; sie sprechen dazu, welche Chancen bei einer engeren Zusammenarbeit zwischen Games-Industrie und Kulturschaffenden bestehen.
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Phuturama – Visual Futurists im Dialog
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transmediale.10: die Macht der utopischen Bilder
Die “Phuturama” war ein Fachsymposium im Rahmen der transmediale 10 in Berlin. Initiator und Kurator Gregor Sedlag lud ‚Visual Futurists’ ein – Theoretiker, Designer und Künstler aus verschiedenen Medien- und Produktionsbereichen. Sie sollten darüber diskutieren, welchen Einfluss die Bildmacht von spekulativem, futuristischem und fiktionalem Design auf das ‚reale‘ Industriedesign ausübt: Film-Production-Designer trafen auf Spiele-Entwickler, SF-Autoren auf Comiczeichner, visionäre Automobildesigner auf Futurologen, Profis auf Aktivisten des einflussreichen SF-Fandom.
© mce mediacomeurope GmbH 2010>
„art meets science“ Dresden
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Experten-Talk zum Thema “Mensch spielt Gott”
Der Physiker und Science-Fiction-Autor Prof. Dr. Herbert W. Franke im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, dem Guru der deutschen KI-Forschung, und dem Psychologen und Intelligenz-Forscher Prof. Dr. Dietrich Dörner. Ihr Thema: Mensch spielt Gott – selbstlernende Roboter auf dem Vormarsch. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe “art meets science” zu Ehren des 80. Geburtstags von Herbert W. Franke statt.
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Autoren-Lesung „Sind Sie es, Mr. Smith?”
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Zukunftsgeschichte über die “Vereinfachung von Telefongesprächen”
Wer glaubt, wir hätten das Non Plus Ultra der Telekommunikation schon erreicht, der sollte sich die Geschichte “Sind Sie es, Mr. Smith” aus der Feder von Herbert W. Franke anhören, die in den neunziger Jahren entstand. Mit viel Augenzwinkern parodiert er die Errungenschaften der modernen Telefonier-Gesellschaft, die dem Menschen mit intelligenten Anrufbeantwortern zur Vereinfachung von Gesprächen künftig viel Zeit erspart! Die Autoren-Lesung fand anlässlich einer Aufführung des Science-Fiction-Marionettenstücks “Der Kristallplanet” statt, das seit 2007 auf dem Spielplan des Marionetten-Theaters der Stadt Bad Tölz steht. Es stammt ebenfalls aus der Feder von Herbert W. Franke und gilt inzwischen als ein anerkanntes Avantgarde-Stück, das multimediale Trickeffekte mit realer Bühnenkulisse kombiniert. Im Archiv von Hyperraum ist sowohl ein Beitrag über das “Making Of” des Kristallplaneten als auch eine Studiomoderation über den Inhalt des Stücks. Die Moderation zum Kristallplaneten sehen Sie hier.
© mce mediacomeurope GmbH 2010
Das Marionettenstück “Der Kristallplanet”
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Kontakt mit fremden Intelligenzen im oberbayerischen Bad Tölz
Mit dem Marionettenspiel “Der Kristallplanet” bringt Herbert W. Franke eine seiner zahlreichen SciFi-Ideen auf die Bühne. Gerade dieses Stück scheint dafür bestimmt, im Marionettentheater aufgeführt zu werden. In diesem Beitrag erhalten Sie einen inhaltlichen Überblick über das Werk, das weit mehr ist als eine actionbetonte Handlung. Es geht dabei nicht nur um die Frage, ob und wie der Mensch mit fremden Intelligenzen überhaupt in Kommunikation treten kann, sondern auch um das Thema der Überwachung und Kontrolle des Staates über den Einzelnen. Insofern ist “Der Kristallplanet” mit seinen an Fäden geführten Astronauten auch eine Allegorie.
Mehr zum “Making of” des Stücks können Sie in einem weiteren Beitrag von Hyperraum.TV in der Rubrik “Kultur-Reportagen” hier erfahren.
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Das “Making of” eines Marionettenspiels
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“Der Kristallplanet” – Bühnenflug durchs Universum
Dass man mit Marionetten auch Stücke für Erwachsene auf die Bühne bringen kann, zeigt das avantgardistische Marionettenspiel „Der Kristallplanet“ aus der Feder des renommierten Autors Herbert W. Franke. Es kombiniert eindrucksvolle multimediale Bühneneffekte mit der realen Kulisse – für eine im Marionettentheater höchst ungewohnte Weltraumszenerie. Die Reise durch das Universum ist aber nicht nur ein optisch reizvolles Spektakel, sondern bietet auch Anregungen, sich mit Themen wie der Begegnung des Menschen mit fremden Intelligenzen oder der Kontrolle des Staates über das Individuum auseinanderzusetzen. Das Marionettenstück steht seit seiner Welturaufführung 2007 regelmäßig auf dem Spielplan des Marionettentheaters Bad Tölz.
Mehr zum Inhalt des Stücks “Der Kristallplanet“ erfahren Sie in der Rubrik “Kultur-Reportagen” hier.
© mce mediacomeurope GmbH 2009
