Gewähltes Tag erneuerbare Energien
CO2: Vom Klimakiller zum wertvollen Rohstoff
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Kohlendioxid bald wertvoller Rohstoff der chemischen Produktion?
Die Energieversorger produzieren erhebliche Mengen von Kohlendioxid – das hat diesen lebenswichtigen Stoff in Verruf gebracht. Die Industrie sucht inzwischen nach Möglichkeiten, den Abfall bei Verbrennungsprozessen als Ausgangsstoff für die chemische Produktion zu verwerten.
Kohlenstoff ist zum Beispiel die chemische Grundlage für die sogenannten Polyurethane, die uns fast allgegenwärtig umgeben: von Dichtungen über Schaumstoffe in Sitzmöbeln bis zu Hartschaum in Sportschuhen. Der jährliche Verbrauch liegt bei fast 20 Millionen Tonnen. Kohlenstoff ist ein zentraler Baustein der Polyurethane. Bisher wird er aus Rohöl gewonnen. Was, wenn man das “C” aus CO2 herauslösen würde und dann für die Produktion einsetzen könnte? Das Modell klingt in der Theorie gut, ist aber nicht so einfach umzusetzen. Denn im Moment muss man viel Energie aufwenden, um den relativ trägen Kohlenstoff aus seiner Verbindung herauszulösen. Mit Hilfe von hochenergetischen Katalysatoren versucht die chemische Forschung, den Energiebedarf dieses Prozesses zu reduzieren.
In der Energiewirtschaft gibt es zusammen mit der chemischen Industrie zudem Überlegungen, die bei erneuerbaren Energien anfallenden Überkapazitäten der Stromerzeugung für solche chemischen Prozesse einzusetzen. Damit ließen sich die sonst ungenutzten Überschussmengen einer industriellen Verwertung zuführen. Viel Entwicklungsaufwand ist für solche “Dream Productions” – so der Projektname einer Kooperation von Bayer, RWE und Siemens – noch erforderlich.
© mce mediacomeurope GmbH 2011
Carbonfasern für Windpark-Rotorblätter
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Infomercial der BASF SE
Die Diskussion um die erneuerbaren Energien steht derzeit im Fokus des öffentlichen Interesses. Die grüne Technologie sucht gleichzeitig nach neuen Methoden, die Produkte der Wachstumsbranche effizienter und damit auch wirtschaftlicher zu gestalten. Forscher der BASF und der Fraunhofer Gesellschaft erproben besipielsweise neuartige Materialien, die Rotorblätter für Windkraftanlagen noch widerstandfähiger machen.
Das Beispiel Off-Shore Windparks in der Nordsee: Kräfte von mehreren Tonnen wirken hier an den Rotorblättern. Um die Wirtschaftlichkeit der Anlagen zu steigern, sollen sie künftig den Elementen der Natur mehr als zwanzig Jahre standhalten.
Die Rotorblätter bestehen heute überwiegend aus Glasfasern: Sie können gewaltigen Kräften trotzen, wenn sie in einem Gewebe miteinander verbunden sind. Verklebt werden sie mit sogenanntem Epoxydharz. Die Substanz wird zusammen mit einem Härter in das Glasfasergewebe der Rotorblätter injiziert. Wichtig dabei ist, dass die Substanz lange genug flüssig bleibt, um das ganze Gewebe zu durchdringen, dann aber schnell aushärtet. Und die Entwicklung geht weiter: Bald sollen vermehrt Carbonfasern die Glasfasern ersetzen. Sie sind leichter und machen so auch den Bau sehr langer Rotorblätter möglich.
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Marktüberblick “Erneuerbare Energien”
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Verfasst von susanne unter Energietechnik
Statistik der Energieversorgung in Deutschland
Welche erneuerbaren Energien heute in Deutschland genutzt werden, das stellt Inventions-TV in dieser Studiosendung vor. Von Biogas über Windenergie bis zu Geothermie sind heute erneuerbare Formen der Energie in Deutschland im Einsatz. Allerdings ist ihr prozentualer Anteil, wie die statistischen Zahlen aus dem Wirtschaftsministerium für das Jahr 2008 belegen, weiterhin gering.
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Offshore-Park “Alpha Ventus”
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Verfasst von susanne unter Energietechnik
Hochsee-Windparks – Stützpfeiler erneuerbarer Energiequellen?
Weit draußen vor der deutschen Nordseeküste entsteht der erste deutsche Offshore-Windpark. Er trägt den Namen „Alpha Ventus“. Bis Ende 2009 werden insgesamt 12 Windenergieanlagen mit je 5 Megawatt Leistung errichtet, die künftig 50.000 Haushalte mit Energie versorgen.
© mce mediacomeurope GmbH 2009
