Gewähltes Tag Biotechnologie

TV-Fenster: biotechnologie.tv – Folge 95

Wissensmagazin der Biotechnologie-Branche


Das von der Bundesregierung geförderte biotechnologie.tv berichtet alle zwei Wochen über Aktuelles aus diesem stark wachsenden Sektor in Forschung und Industrie. Die drei Schwerpunktthemen der neuesten Ausgabe in unserem TV-Fenster:

- Berlin: Die Science Gallery der Max-Planck-Gesellschaft

- ResearchGate, ein soziales Netzwerk für Wissenschaftler

- Bio-Kunststoff als Material der Zukunft

© biotechnologie.de 2012

Link-Empfehlungen der Redaktion von HYPERRAUM.TV zu weiterführenden Informationen:

– Mehr Brancheninfos über Biotechnologie.de – Link
– e.conomy der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link
– Hightech-Strategie der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link

© biotechnologie.de 2012

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Das große Fressen der Designer Bugs

Bioingenieure konstruieren produzierende Mikroorganismen


Der weißen Biotechnologie werden für die nächsten Jahre Wachstumsprognosen bis zu dreißig Prozent vorausgesagt. Sie befasst sich mit der Entwicklung von Enzymen als Biokatalysatoren für die großtechnische Produktion. Ein spezieller Bereich der Biotechnologie: konstruierte Designer-Mikroorganismen mit spezifischen Aufgaben, die sie in der Produktion übernehmen können. Ihr künftiger Einsatz reicht von der Biokunststoff-Produktion bis zur Vernichtung von Schweröl nach einer Havarie.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- Förderprogramme des Bundes zur weißen Biotechnologie – Link
- Hightech-Strategie der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link
- zum Rauchgasprojekt der RWE AG mit der BRAIN AG – Link
- zur Produktion von Designer-Mikroorganismen der BRAIN AG – Link

Mehr zum Inhalt des Videos:

Dass kleine Organismen in der Natur erstaunliche Fähigkeiten besitzen, ist an sich keine neue Erkenntnis. Wir finden sie beispielsweise im altbekannten Prozess der Gärung, die Hefepilze im Weinfass vollbringen. Doch erst mit der Molekularbiologie und der Genetik ist es uns gelungen, die grundlegenden biochemischen Reaktionen zu verstehen. Wir wissen heute, dass sie maßgeblich von Enzymen gesteuert werden; Enzyme wirken als chemische Biokatalysatoren auf lebende Organismen. Mit Hilfe der Genetik ist nicht nur das Verständnis der Funktionsweise von Enzymen deutlich gewachsen. Dieses Wissen erlaubt es uns heute sogar, Mikroorganismen gezielt zu „konstruieren“ – mit unterschiedlich rekombiniertem Erbgut. Zweck der genetischen Manipulationen: vorhandene spezifische Fähigkeiten spezieller Mikroorganismen gezielt weiter zu optimieren. Die Fachwelt nennt diese Reagenz-Kreaturen „Designer Bugs“. Ein biotechnologisch gut funktionierender Mikroorganismus ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem geeigneten großtechnischen Herstellungsverfahren in einer “Biofabrik”.

Wir stehen heute am Anfang eines neuen Industriezweiges, den die Fachwelt “weiße” Biotechnologie nennt. Die BRAIN AG gehört zu diesen jungen, aufstrebenden Unternehmen, die sich mit industrienahen Forschungen auf diesem Gebiet befasst. In einer Kooperation mit dem Energieversorger RWE wird derzeit eine Demonstrationsanlage entwickelt und getestet. Ziel des Projektes: Designer-Mikroorganismen künftig so zu konfektionieren, dass sie das in konventionellen Kohlekraftwerken erzeugte Rauchgas in Biokunststoffe umwandeln.

© mce mediacomeurope GmbH 2011

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TV-Fenster: biotechnologie.tv – Folge 92

Wissensmagazin der Biotechnologie-Branche


Das von der Bundesregierung geförderte biotechnologie.tv berichtet alle zwei Wochen über Aktuelles aus diesem stark wachsenden Sektor in Forschung und Industrie. Die drei Schwerpunktthemen der neuesten Ausgabe in unserem TV-Fenster:

- Ein Sensor für durstige Pflanzen

- Biotechnologische Weihnachtsgeschenke

- Tumore zum Leuchten gebracht

© biotechnologie.de 2011

Link-Empfehlungen der Redaktion von HYPERRAUm.TV zu weiterführenden Informationen:

– Mehr Brancheninfos über Biotechnologie.de – Link
– e.conomy der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link
– Hightech-Strategie der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link

© biotechnologie.de 2011

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TV-Fenster: biotechnologie.tv – Folge 91

Wissensmagazin der Biotechnologie-Branche


Das von der Bundesregierung geförderte biotechnologie.tv berichtet alle zwei Wochen über Aktuelles aus diesem stark wachsenden Sektor in Forschung und Industrie. Die drei Schwerpunktthemen der neuesten Ausgabe:

- Die Blaue Süßlupine als Ersatz für tierisches Eiweiß

- Dance your PhD

- Der Science Slam

© biotechnologie.de 2011

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TV-Fenster: biotechnologie.tv – Folge 90

Wissensmagazin der Biotechnologie-Branche


Das von der Bundesregierung geförderte biotechnologie.tv berichtet alle zwei Wochen über Aktuelles aus diesem stark wachsenden Sektor in Forschung und Industrie. Die drei Schwerpunktthemen der neuesten Ausgabe:

- Wie man DNA in Gummibärchen nachweist

- Ein Wissensquiz zur Biotechnologie im Alltag

- Das Geheimnis der Zickfelder Meeresbrise

© biotechnologie.de 2011

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Kohlendioxid aus Abgas für die Algenproduktion

Infomercial der RWE AG


Kohlendioxid ist in der Natur ein wichtiger Lebensstoff. Pflanzen ziehen es aus der Luft und nutzen es zur Photosynthese. Die Idee eines Projektes bei der RWE mit weiteren Partnern: Kohlendioxid aus dem Abgas von Kohlekraftwerken nutzen, um Biomasse zu erzeugen. Im Versuch kommen Algen zum Einsatz, die deutlich höhere Wachstumsraten aufweisen als alle Landpflanzen. Sie können damit schneller als alle Landpflanzen CO2 in Biomasse umsetzen.

Heute werden unterschiedliche Verfahren geprüft, wie der aus konventionellen Kraftwerken entstehende Rohstoff Kohlendioxid nicht wie bei der CCS-Methode als Abfall entsorgt werden muss, sondern weiterverarbeitet werden könnte. Die Biotechnologie bietet für das Kohlendioxid-Recycling verschiedene Ansätze, die von RWE derzeit in Pilotversuchen am Standort Niederaußem getestet werden. Ein Projekt: die Algenproduktion als Biomasse. Ein Teil des Rauchgases aus dem Braunkohlekraftwerk Niederaußem wird für dieses Projekt zu einer Algenproduktionsanlage geführt. In einem vorgelagerten Blasenreaktor befindet sich eine Algensupension, die das Kohlendioxid bis zum Sättigungsgrad aufnimmt. Überschüssiges, nicht verarbeitbares Kohlendioxid wird über einen Kamin an die Umgebung abgeführt. Die CO2-angereicherte Algensuspension wird anschließend ins Gewächshaus geführt und dort in die von der Novagreen Projektmanagement GmbH entwickelten Photobioreaktoren geleitet. Dort sorgen relativ konstante Temperaturen sowie optimale Nährstoffbedingungen und Lichtverhältnisse für hohe Wachstumsraten der Algen. Die benötigte Wärme für das Gewächshaus wird aus nicht genutzter Kühlturmabwärme des benachbarten Kraftwerks zur Verfügung gestellt.

Derzeit haben die Photobioreaktoren eine Fläche von 600 Quadratmetern und erzeugen pro Jahr rund 6.000 Kilogramm Algen in Trockensubstanz. Nach Angaben von RWE werden mit diesem Verfahren gleichzeitig 12.000 Kilogramm CO2 biologisch verwertet. Wie sich die hier produzierten Algen weiter verwerten lassen, ist auch Teil des Projektes, das Biochemiker hier untersuchen.

© RWE AG 2011

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TV-Fenster: biotechnologie.tv – Folge 88

Wissensmagazin der Biotechnologie-Branche


In einem TV-Fenster präsentiert HYPERRAUM.TV ab sofort das Wissensmagazin von biotechnologie.tv im eigenen Programm. Die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gesponserte Plattform berichtet alle zwei Wochen über Aktuelles aus diesem stark wachsenden Sektor in Forschung und Industrie. Die drei Schwerpunktthemen der neuesten Ausgabe:

- Deutsche Genetiker geben einen Einblick in ihre Arbeit

- Das Periodensystem als animierter Popsong

- Wie Studenten mit Lasern Knochen erzeugen wollen

© biotechnologie.de 2011

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Porträt: Prof. Dr. Robert Langer

Der Wirkstoff-Experte 


Seit 2005 ist Robert Langer Institutsprofessor für Chemie-Ingenieurwesen und Medizintechnik am Massachusetts Institute of Technology in Boston (MIT), USA. Seine wissenschaftlichen Arbeiten konzentrieren sich auf die Übertragung biologischer Funktionen auf Materialien. Richtungweisend ist vor allem seine Forschung, die sich mit der kontrollierten Freisetzung von Arzneistoffen befasst. Seine Auszeichnung mit dem Max-Planck-Forschungspreis, der insgesamt mit 1,5 Millionen Euro dotiert ist, soll vor allem biotechnologische und biomedizinische Forschung stärker fördern.

© Max-Planck-Gesellschaft 2008

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