Gewählte Kategorie Verkehr
Wettlauf um die Mobilität der Zukunft
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Infomercial der BASF SE
Elektromobilität ist im Trend. Erhebliche Forschungsanstrengungen werden derzeit unternommen, um die Technologie für den Markt wettbewerbsfähig zu machen. Ein zentraler Faktor: die Lithium-Ionen-Batterie. Das Konsortium HE-Lion unter der Federführung der BASF arbeitet an ihrer Weiterentwicklung.
Während die aktuelle erste und zweite Generation der Lithium-Ionen-Batterien bereits in Laptops, Smartphones oder Kameras verwendet wird, muss für die dritte und vierte Generation ein neues und stabileres System entwickelt werden. Entscheidend für den Erfolg der neuen Batterien sind hohe Sicherheit, hohe Kapazität, eine lange Lebensdauer und ein erschwinglicher Preis. Angestrebt wird eine zwei- bis fünfmal so hohe Energiedichte wie in bisher bekannten Batteriesystemen. Diese sollen es – basierend auf heutigen Serienmodellen – ermöglichen, dass die Reichweite einer Batterieladung nicht wie heute nach fünfzig Kilometern, sondern erst nach zweihundert Kilometern endet.
In diesem Infomercial stellt BASF das Projekt HE-Lion vor. Gemeinsam mit Partnern werden im miniaturisierten Maßstab unterschiedliche Materialien für Lithium-Ionen-Batterien im Labor getestet, die neben der Lebensdauer vor allem die Batteriekapazität erhöhen sollen. In den kommenden fünf Jahren will die BASF einen dreistelligen Millionenbetrag in das Thema Batterien investieren. Darunter fallen Forschungsaktivitäten zur Optimierung der Lithium-Ionen-Technologie, Ziel ist aber auch die Entwicklung völlig neuer Batteriekonzepte.
© BASF SE 2011
Mit car-to-x zu mehr Sicherheit im Verkehr
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Ringen um Standards für den Datenaustausch zwischen Fahrzeugen
Staus auf den Straßen – der triste Alltag vieler deutscher Autofahrer. Geht es nach den Verkehrsvisionären, wird die elektronische Intelligenz im Automobil die Staugefahr sowie Gefahrenpotenziale für den Fahrzeuglenker bald reduzieren. Noch weiter in die Zukunft reicht das Konzept der Vernetzung von Fahrzeugen untereinander, die den Verkehr damit aktiv steuern können.
Der Terminus technicus für solche Forschungsarbeiten: „Car-to-X-Kommunikation“.
Sensorik über Video, Laser und Lidar erlaubt Fahrzeugen schon heute, die Umwelt in begrenztem Umfang selbständig wahrzunehmen und sie mit der Elektronik im Fahrzeug zu verbinden. Solche Fahrerassistenzsysteme werden gerade von Herstellern deutscher Nobelkarossen seit Jahren vorangetrieben. Über Funk vernetzt, würde ein gigantischer Verkehrsorganismus entstehen.
Was schon heute theoretisch machbar wäre, scheitert aber an den realen Fakten. Denn die Hersteller sind mit ihren zahlreichen Forschungsanstrengungen im Automotive-Bereich ausschließlich mit selbst entwickelten Plattformen unterwegs. Gemeinsame Standards für den herstellerunabhängigen Austausch von Daten aus diesen Plattformen heraus gibt es derzeit nicht. Prof. Dr. Raymond Freymann, Geschäftsführer der BMW Group Forschung und Technik, gibt in Statements auch Einblicke in die BMW-Forschungsphilosophie.
Im Gemeinschaftsprojekt simTD sucht ein von der deutschen Automobilindustrie geprägtes Konsortium nach gemeinsamen Lösungen und Standards. Auch Zulieferer sowie Kommunikationsunternehmen und Forschungsinstitute sind daran beteiligt, der Bund fördert mit großen Beträgen. simTD steht für Sichere Intelligente Mobilität Testfeld Deutschland. In einem groß angelegten Feldversuch soll nicht nur die elektronische Ausrüstung in den Fahrzeugen erprobt werden, sondern auch die Kommunikations-Schnittstelle zwischen den Fahrzeugen über Funk. Basis hierfür sind WLAN- und Mobilfunk-Netze. Anfang 2013 sollen die vom Bund geförderten Forschungsergebnisse des vierjährigen Projekts präsentiert werden. Ein erster Zwischenbericht von simTD ist für Oktober 2011 avisiert.
Alle Beteiligten hoffen auf den großen deutschen Wurf. Die hier ansässige Automobilindustrie möchte mit dem Test ihre zweifellos vorhandene Pionierrolle im Bereich Automotive für den künftigen Markt stärken und zudem Fakten für herstellerunabhängige Standards schaffen. Ob sie stark genug ist, amerikanische und asiatische Hersteller auf den vorwiegend deutsch getriebenen Standardisierungskurs zu bringen?
© mce mediacomeurope GmbH 2011
“Leonie” – erstes fahrerloses Stadtauto
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Assistenzsysteme bereiten Weg für autonomes Fahren von morgen
Im Oktober 2010 kam es zu einem viel bestaunten Ereignis: Mitten in Braunschweig fuhr ein Auto ohne Fahrerhilfe gänzlich automatisch gesteuert durch den Stadtverkehr. Die Entwicklung von Assistenzsystemen in den Forschungslabors der Hersteller zeigt schon heute den Weg in diese Zukunft.
„Leonie“, so der Name des umgebauten VW Passat für die Tests in Braunschweig, bewältigte eine vorgegebene Strecke von drei Kilometern mehrfach ohne menschliche Einwirkung. Bei einer Geschwindigkeit bis zu 60 Stundenkilometern kann das Auto auf einer zweispurigen Straße die Spur halten, Kreuzungen erkennen, Hindernissen ausweichen und in den Verkehr einfädeln. Dazu misst es permanent die Abstände zu den anderen Fahrzeugen. Die “Rohdaten” ermitteln hochauflösende Laser- und Radarsensoren. Aus diesen Daten errechnet „Leonie“ seine Fahrgeschwindigkeit und passt sich dem fließenden Verkehr an. Väter des Stadtpiloten sind die Technische Universität von Braunschweig und seit neuestem auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Sie arbeiten unter dem Dach des Niedersächsischen Forschungszentrums für Fahrzeugtechnik am Standort Wolfsburg zusammen.
Leonie ist jetzt weltweit das erste Roboter-Auto, das im realen Stadtverkehr zum Einsatz kam. So erstaunlich die Demonstration ist – vom autonomen Fahren auf deutschen Straßen sind wir noch weit entfernt. Die Entwicklung von Methoden und Algorithmen ist eine große technische Herausforderung, die in den nächsten Jahrzehnten nur gemeinsam von Ingenieuren, Informatikern, Verkehrstelematikern und Telekommunikationsexperten gelöst werden kann.
In unserer Reportage erklären wir die Funktionsweise von „Leonie“ und zeigen den derzeitigen Stand der Technik. Wir werfen dazu einen Blick in die Forschungslabors der Hersteller Audi, BMW und Daimler, die mit Assistenzsystemen für die Notbremsung oder als Hilfe für den Spurwechsel bereits in der Markteinführung stehen. In großen Simulatoren analysieren Forscher das Fahrverhalten des Menschen und suchen nach den optimalen Modellen solcher Systeme.
© mce mediacomeurope GmbH 2010
Forschung für mehr Sicherheit im Auto
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Infomercial der Daimler AG
Der Beitrag der Daimler AG stellt Forschung und Entwicklung rund um das Automobil vor. Ein wesentliches Entwicklungsziel, das die Ingenieure von Daimler erforschen, ist die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr.
Sicherheit im Straßenverkehr hängt bisher vor allem von der Aufmerksamkeit und dem Verhalten der beteiligten Verkehrsteilnehmer ab. Der Faktor Mensch soll künftig verstärkt durch Assistenzsysteme beim Fahren unterstützt werden. Um solche Systeme entwickeln zu können, sind auch umfangreiche Tests in Simulatoren erforderlich.
Im Oktober 2010 hat die Daimler AG einen neuen Fahrsimulator eingeweiht, der im Beitrag unter anderem vorgestellt wird. Er verzahnt am Standort in Sindelfingen die automobile Produktionswelt mit Forschung, Entwicklung, Design und Planung. Der Simulator mit einer zwölf Meter langen Schiene für Bewegungen in Querrichtung zeigt die Landschaft auf einer 360-Grad-Leinwand rundherum fotorealistisch. Ein Teil der zum Antrieb des Simulators benötigten Energie wird zudem beim Bremsen mit Hilfe der so genannten Rekuperation zurück gewonnen und in das Stromnetz des Werkes in Sindelfingen eingespeist. Nach Angabe von Daimler ist der Simulator derzeit der leistungsfähigste in der gesamten Automobilindustrie.
Fünfeinhalb Milliarden Menschen sind weltweit täglich am Verkehrsgeschehen beteiligt. Unfälle gar nicht erst geschehen zu lassen, ist eine Aufgabe, die mit modernen Assistenzsystemen unterstützt werden soll.
Elektronische Fahrassistenten können den Fahrer warnen, wenn er Anzeichen von Müdigkeit erkennen lässt, aber auch, wenn er nicht genügend Abstand hält, die vom System erkannte Spur verlässt oder den toten Winkel nicht genügend im Blick hat.
Die auf moderner Radartechnik basierenden Mercedes-Assistenzsysteme DISTRONIC PLUS und Bremsassistent PLUS, die hier ebenfalls vorgestellt werden, leisten schon heute einen ersten Beitrag zur Unfallvermeidung. Allein in Deutschland könnte mithilfe solcher Technologien etwa ein Fünftel aller Auffahrkollisionen verhindert werden. Auf Autobahnen ließe sich die Unfallquote sogar um rund 36 Prozent verringern.
© Daimler AG 2010
i-flow: Chemie-Forschung für das Auto der Zukunft
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Infomercial der BASF AG
Hyundai und BASF haben auf dem Genfer Automobilsalon ihr gemeinsam entwickeltes Konzeptauto i-flow vorgestellt. Gemeinsames Ziel ist es, mit einem innovativen Konzept einen Beitrag zur Schadstoffreduzierung in der Automobilindustrie zu entwickeln.
Der Dieselmotor des i-flow ist mit einem Hartschaum-Isolationssystem aus Polyurethan umkapselt. Das ist vor allem im Bereich von Kurzstrecken, also im Stadtverkehr, von Bedeutung, denn Motoren kommen nur langsam auf Betriebstemperatur und kühlen schnell wieder ab. Die thermische Motorkapselung mindert diesen Effekt und reduziert so den Kraftstoffverbrauch und damit auch die Umweltbelastung. Zusätzlich wird die Wärme des Abgassystems mittels Thermoelektrik in elektrische Energie umgewandelt und unterstützt auf diese Weise das Bordnetz. Das alles senkt den Treibstoffverbrauch deutlich.
Das Konzept von i-flow zielt weiter darauf ab, so viel Gewicht wie möglich durch den Einsatz von Kunststoffbauteilen einzusparen, um auch über reduziertes Gewicht die Umwelt zu entlasten. Ein Beispiel dafür ist der Ressourcen schonende Einsatz von stabilen Leichtbau-Werkstoffen für das Sitzgestell des i-flow aus Polyamid, das zu 60 % aus erneuerbaren Rohstoffen gefertigt wird. Das Feuchtigkeit absorbierende Kunststoff-Gewebe in den Sitzen sorgt zudem dafür, dass die Insassen auch im Sommer angenehm klimatisiert reisen. Ein weiterer Beitrag zum Umweltschutz ist die hochglänzende Liquid-Metal-Effektlackierung auf Wasserbasis-Technologie.
© BASF SE 2010
eMobility: Autobranche vor dem Umbruch?
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Interview mit Prof. Dr. Jochen Kreusel, Präsidiums-Mitglied VDE
Nach einer im Oktober 2010 veröffentlichten Studie von McKinsey, die das Beratungs-Unternehmen für das Magazin Wirtschafts-Woche machte, hat sich China beim Thema eMobility rasant auf den dritten Platz vorgeschoben. Bei der Analyse vor drei Monaten lag China noch auf Platz sieben. Damit hat das Reich der Mitte gleichgezogen mit Deutschland. Angeführt wird die Liste von den USA, Frankreich liegt nach diesem Index mit großem Abstand auf Platz zwei. Deutschlands illustre Automobil-Bauer sind also in Sachen Elektromobilität alles andere als industrielle Avantgarde, sondern haben Nachholbedarf. Andererseits wittern Branchenriesen aus der Elektrotechnik eine Chance auf neues Geschäft. Das hat auch der Verband der Elektroindustrie erkannt. Der VDE lädt am 9. bis 11. November 2010 in Leipzig zum großen Branchentreff eMobility – mehr als 1500 Teilnehmer werden erwartet, die sich zu relevanten Themen wie Fahrzeugtechnik, Infrastruktur und Verkehrsmanagement austauschen.
In diesem Experten-Interview von HYPERRAUM.TV spricht Susanne Päch im Vorfeld des Leipziger Elektro-Mobilitäts-Gipfels mit Prof. Dr. Kreusel aus dem Präsidium des VDE über die technologischen Herausforderungen im Bereich eMobility und die sich abzeichnenden Veränderungen in der Kfz-Branche.
© mce mediacomeurope GmbH 2010
