Gewählte Kategorie Verkehr

Dortmunder Autotag: Mobilität der Zukunft

Experten diskutieren über technische Lösungen der Elektromobilität


Jedes Jahr vor der Internationalen Automobil-Ausstellung treffen sich in Dortmund Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um sich am Dortmunder Autotag über Mobilitätskonzepte auszutauschen. Der Lehrstuhl für Regelungssystemtechnik der TU Dortmund lädt dazu seit 2006 gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer ein. 2011 stand das Thema Elektromobilität im Fokus. Auf der eintägigen Veranstaltung gibt es Vorträge, Poster-Sessions, eine Fachausstellung und natürlich grenzüberschreitendes Networking.

Das technologische Ringen um den Zukunftsmarkt der Mobilität ist losgetreten. Es geht dabei nicht nur um den Einsatz einer neuen Antriebstechnologie, sondern um den Komplettumbau der traditionsbewussten deutschen Automobil-Branche. Sie hat den Einstieg in das Elektrozeitalter verschlafen, versucht aber inzwischen, verlorenes Terrain wieder aufzuholen. Das Thema Elektromobilität hat direkten Zusammenhang mit der Stromwirtschaft, die durch den Atomausstieg und den zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energien ebenfalls am Anfang eines Umbruchs steht. Beim Elektroauto haben beide Wirtschaftszweige eine wichtige Schnittstelle, geht es doch auch darum, Netze so auszulegen, dass eine Vielzahl von Privathaushalten künftig nicht nur die Waschmaschine, sondern auch das Auto ans Netz hängen kann.

Die große politische Bedeutung des Gesamtszenarios reflektierte Staatssekretär Rainer Bomba, der eigens aus Berlin angereist war. Er glaubt, dass der technologische Umbruch, an dessen Anfang wir stehen, sogar mit dem der industriellen Revolution im 18. Jahrhundert gleichzusetzen ist. Der Initiator des Dortmunder Autotags, Prof. Dr. Torsten Bertram vom Lehrstuhl für Systemregelungstechnik hat unter anderen auch den Querdenker Wilfried Nietschke von der Volkswagen-Tochter IAV als Redner eingeladen, der über das Handy als Range Extender sprach. Der Licht-Experte Dr. Theo Dorißen vom Automobil-Zulieferer Hella berichtete über die Entwicklungen von LEDs und die Bedeutung dieser Technologie für Sicherheit und Energieeffizienz für Elektrofahrzeuge. Frédéric Holzmann vom Dienstleister Intedis präsentierte gewonnene Erkenntnisse in einem EU-geförderten Projekt, dessen Ziel die Entwicklung eines „perfekten“ Elektroautos für die Zukunft ist.

Hört man die Stimmen aus dem Dortmunder Autotag, die kurze Zeit später auf der IAA öffentlichkeitswirksamer von den großen deutschen Markenherstellern wie Audi und Daimler zu vernehmen waren, dann ist das Elektroauto jetzt endgültig auch in Deutschland angekommen. Auf dem Dortmunder AutoTag konnte man sich von den noch zu meisternden Herausforderungen auf dem Weg zu einem Massenprodukt ein gutes Bild machen.

© mce mediacomeurope GmbH 2011

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Wettlauf um die Mobilität der Zukunft

Infomercial der BASF SE


Elektromobilität ist im Trend. Erhebliche Forschungsanstrengungen werden derzeit unternommen, um die Technologie für den Markt wettbewerbsfähig zu machen. Ein zentraler Faktor: die Lithium-Ionen-Batterie. Das Konsortium HE-Lion unter der Federführung der BASF arbeitet an ihrer Weiterentwicklung.

Während die aktuelle erste und zweite Generation der Lithium-Ionen-Batterien bereits in Laptops, Smartphones oder Kameras verwendet wird, muss für die dritte und vierte Generation ein neues und stabileres System entwickelt werden. Entscheidend für den Erfolg der neuen Batterien sind hohe Sicherheit, hohe Kapazität, eine lange Lebensdauer und ein erschwinglicher Preis. Angestrebt wird eine zwei- bis fünfmal so hohe Energiedichte wie in bisher bekannten Batteriesystemen. Diese sollen es – basierend auf heutigen Serienmodellen – ermöglichen, dass die Reichweite einer Batterieladung nicht wie heute nach fünfzig Kilometern, sondern erst nach zweihundert Kilometern endet.

In diesem Infomercial stellt BASF das Projekt HE-Lion vor. Gemeinsam mit Partnern werden im miniaturisierten Maßstab unterschiedliche Materialien für Lithium-Ionen-Batterien im Labor getestet, die neben der Lebensdauer vor allem die Batteriekapazität erhöhen sollen. In den kommenden fünf Jahren will die BASF einen dreistelligen Millionenbetrag in das Thema Batterien investieren. Darunter fallen Forschungsaktivitäten zur Optimierung der Lithium-Ionen-Technologie, Ziel ist aber auch die Entwicklung völlig neuer Batteriekonzepte.

© BASF SE 2011

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Mit car-to-x zu mehr Sicherheit im Verkehr

Ringen um Standards für den Datenaustausch zwischen Fahrzeugen


Staus auf den Straßen – der triste Alltag vieler deutscher Autofahrer. Geht es nach den Verkehrsvisionären, wird die elektronische Intelligenz im Automobil die Staugefahr sowie Gefahrenpotenziale für den Fahrzeuglenker bald reduzieren. Noch weiter in die Zukunft reicht das Konzept der Vernetzung von Fahrzeugen untereinander, die den Verkehr damit aktiv steuern können.

Der Terminus technicus für solche Forschungsarbeiten: „Car-to-X-Kommunikation“.

Sensorik über Video, Laser und Lidar erlaubt Fahrzeugen schon heute, die Umwelt in begrenztem Umfang selbständig wahrzunehmen und sie mit der Elektronik im Fahrzeug zu verbinden. Solche Fahrerassistenzsysteme werden gerade von Herstellern deutscher Nobelkarossen seit Jahren vorangetrieben. Über Funk vernetzt, würde ein gigantischer Verkehrsorganismus entstehen.

Was schon heute theoretisch machbar wäre, scheitert aber an den realen Fakten. Denn die Hersteller sind mit ihren zahlreichen Forschungsanstrengungen im Automotive-Bereich ausschließlich mit selbst entwickelten Plattformen unterwegs. Gemeinsame Standards für den herstellerunabhängigen Austausch von Daten aus diesen Plattformen heraus gibt es derzeit nicht. Prof. Dr. Raymond Freymann, Geschäftsführer der BMW Group Forschung und Technik, gibt in Statements auch Einblicke in die BMW-Forschungsphilosophie.

Im Gemeinschaftsprojekt simTD sucht ein von der deutschen Automobilindustrie geprägtes Konsortium nach gemeinsamen Lösungen und Standards. Auch Zulieferer sowie Kommunikationsunternehmen und Forschungsinstitute sind daran beteiligt, der Bund fördert mit großen Beträgen. simTD steht für Sichere Intelligente Mobilität Testfeld Deutschland. In einem groß angelegten Feldversuch soll nicht nur die elektronische Ausrüstung in den Fahrzeugen erprobt werden, sondern auch die Kommunikations-Schnittstelle zwischen den Fahrzeugen über Funk. Basis hierfür sind WLAN- und Mobilfunk-Netze. Anfang 2013 sollen die vom Bund geförderten Forschungsergebnisse des vierjährigen Projekts präsentiert werden. Ein erster Zwischenbericht von simTD ist für Oktober 2011 avisiert.

Alle Beteiligten hoffen auf den großen deutschen Wurf. Die hier ansässige Automobilindustrie möchte mit dem Test ihre zweifellos vorhandene Pionierrolle im Bereich Automotive für den künftigen Markt stärken und zudem Fakten für herstellerunabhängige Standards schaffen. Ob sie stark genug ist, amerikanische und asiatische Hersteller auf den vorwiegend deutsch getriebenen Standardisierungskurs zu bringen?

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Eco-Marathon: Ideen für die Autos von morgen

Wettbewerb für Nachwuchs-Konstrukteure


Der „Shell Eco-Marathon“ bietet jungen Konstrukteuren und Ingenieuren aus aller Welt eine Bühne, neue Lösungsansätze für nachhaltige Mobilität zu entwickeln und einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Aufgabe dieses in Amerika, Asien und Europa ausgetragenen Wettbewerbs ist es, ein Fahrzeug zu konstruieren, zu bauen und zu fahren, das mit möglichst wenig Kraftstoff möglichst weit fährt.

Shell, Initiator des Wettbewerbs, will damit Innovationen, den Umweltschutz und die Weiterentwicklung von Spitzentechnologie zur Verbesserung der Energieeffizienz fördern.

Die Initiative richtet sich an Studenten von Universitäten, weiterbildenden Schulen und anderen Einrichtungen in Europa. Die Teams können in zwei Hauptkategorien starten: Zur Kategorie „Prototypen“ zählen die futuristischen Designs stromlinienförmiger Fahrzeuge mit drei oder vier Rädern, deren Konstruktion primär darauf abzielt, den Luftwiderstand zu reduzieren und damit den Kraftstoffverbrauch zu minimieren. Bei den Fahrzeugen des „Urban Concept“ handelt es sich um konventionelle, alltagstaugliche Fahrzeuge auf vier Rädern, die den Ansprüchen moderner Fahrer genügen, die das Effizienz-Thema vor allem über innovative Antriebstechniken lösen.

Die Fahrzeuge beider Kategorien können entweder mit konventionellen Kraftstoffen oder mit alternativen Energiequellen angetrieben werden. Schon seit 2003 sind auch alternative Antriebsenergien wie Solarenergie, Wasserstoff-Brennstoffzellen oder Biokraftstoffe erlaubt. Neu beim Eco-Marathon 2011 ist die Wettbewerbskategorie „Elektromobilität“, in der die Elektromotoren der Fahrzeuge mit Solarenergie, einer Brennstoffzelle oder einer Plug-in-Batterie angetrieben werden. Grundsätzlich gilt: Solange die Teams die geltenden Sicherheitsvorschriften beachten, sind der Konstruktion ihrer Fahrzeuge keine Grenzen gesetzt.

2011 waren mehr als 200 Teams gemeldet, davon rund 90 Teams in der neuen Wettbewerbskategorie „Elektromobilität“.

Die Reportage des Wettbewerbs 2011 stellt die Gewinner mit ihren technischen Konzepten vor.

© mce mediacomeurope GmbH 2011

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E-Smarts für „car2go“ in Amsterdam

Infomercial der Daimler AG


Das schon in Hamburg, Ulm und dem amerikanischen Austin, Texas, eingeführte Carsharing-Konzept „car2go“ setzt jetzt auf Elektromobilität. In Amsterdam steht einer der ersten weltweiten Großversuche dieser Art mit Elektroautomobilen an.

Die Infrastruktur mit Ladestationen soll in der niederländischen Metropole bis Ende 2011 so weit ausgebaut sein, dass dann die Flotte aus dreihundert Elektro-Smarts dort starten kann. Damit Amsterdam in den Genuss dieses Serviceangebots kommt, will „car2go“ der Daimler AG in den Niederlanden eine eigene Tochtergesellschaft gründen. Weitere Einzelheiten, beispielsweise über das Geschäftsgebiet, das Park- und Tarifkonzept sowie den Start der Nutzerregistrierung werden in den nächsten Wochen auf der Grundlage einer mit der Stadt Amsterdam unterzeichneten Absichtserklärung ausgearbeitet.

Das Konzept von „car2go“: Im jeweiligen Stadtgebiet stehen an verschiedenen Stationen Smart-Fahrzeuge bereit. Nach einmaliger Registrierung kann jedes Mitglied bereitstehende Fahrzeuge ohne Vorbuchung und rund um die Uhr nutzen. Die Identifizierung erfolgt über den elektronisch hinterlegten Führerschein.

Mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen will Daimler die Idee von „car2go“ jetzt einem breiten Publikum öffnen. Gleichzeitig sind die Elektro-Smarts ein Beitrag, die CO2-Belastung im innerstädtischen Verkehr zu reduzieren.

© Daimler AG 2011

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“Leonie” – erstes fahrerloses Stadtauto


Assistenzsysteme bereiten Weg für autonomes Fahren von morgen


Im Oktober 2010 kam es zu einem viel bestaunten Ereignis: Mitten in Braunschweig fuhr ein Auto ohne Fahrerhilfe gänzlich automatisch gesteuert durch den Stadtverkehr. Die Entwicklung von Assistenzsystemen in den Forschungslabors der Hersteller zeigt schon heute den Weg in diese Zukunft.

„Leonie“, so der Name des umgebauten VW Passat für die Tests in Braunschweig, bewältigte eine vorgegebene Strecke von drei Kilometern mehrfach ohne menschliche Einwirkung. Bei einer Geschwindigkeit bis zu 60 Stundenkilometern kann das Auto auf einer zweispurigen Straße die Spur halten, Kreuzungen erkennen, Hindernissen ausweichen und in den Verkehr einfädeln. Dazu misst es permanent die Abstände zu den anderen Fahrzeugen. Die “Rohdaten” ermitteln hochauflösende Laser- und Radarsensoren. Aus diesen Daten errechnet „Leonie“ seine Fahrgeschwindigkeit und passt sich dem fließenden Verkehr an. Väter des Stadtpiloten sind die Technische Universität von Braunschweig und seit neuestem auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Sie arbeiten unter dem Dach des Niedersächsischen Forschungszentrums für Fahrzeugtechnik am Standort Wolfsburg zusammen.

Leonie ist jetzt weltweit das erste Roboter-Auto, das im realen Stadtverkehr zum Einsatz kam. So erstaunlich die Demonstration ist – vom autonomen Fahren auf deutschen Straßen sind wir noch weit entfernt. Die Entwicklung von Methoden und Algorithmen ist eine große technische Herausforderung, die in den nächsten Jahrzehnten nur gemeinsam von Ingenieuren, Informatikern, Verkehrstelematikern und Telekommunikationsexperten gelöst werden kann.

In unserer Reportage erklären wir die Funktionsweise von „Leonie“ und zeigen den derzeitigen Stand der Technik. Wir werfen dazu einen Blick in die Forschungslabors der Hersteller Audi, BMW und Daimler, die mit Assistenzsystemen für die Notbremsung oder als Hilfe für den Spurwechsel bereits in der Markteinführung stehen. In großen Simulatoren analysieren Forscher das Fahrverhalten des Menschen und suchen nach den optimalen Modellen solcher Systeme.

© mce mediacomeurope GmbH 2010

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Forschung für mehr Sicherheit im Auto


Infomercial der Daimler AG


Der Beitrag der Daimler AG stellt Forschung und Entwicklung rund um das Automobil vor. Ein wesentliches Entwicklungsziel, das die Ingenieure von Daimler erforschen, ist die Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr.

Sicherheit im Straßenverkehr hängt bisher vor allem von der Aufmerksamkeit und dem Verhalten der beteiligten Verkehrsteilnehmer ab. Der Faktor Mensch soll künftig verstärkt durch Assistenzsysteme beim Fahren unterstützt werden. Um solche Systeme entwickeln zu können, sind auch umfangreiche Tests in Simulatoren erforderlich.

Im Oktober 2010 hat die Daimler AG einen neuen Fahrsimulator eingeweiht, der im Beitrag unter anderem vorgestellt wird. Er verzahnt am Standort in Sindelfingen die automobile Produktionswelt mit Forschung, Entwicklung, Design und Planung. Der Simulator mit einer zwölf Meter langen Schiene für Bewegungen in Querrichtung zeigt die Landschaft auf einer  360-Grad-Leinwand rundherum fotorealistisch. Ein Teil der zum Antrieb des Simulators benötigten Energie wird zudem beim Bremsen mit Hilfe der so genannten Rekuperation zurück gewonnen und in das Stromnetz des Werkes in Sindelfingen eingespeist. Nach Angabe von Daimler ist der Simulator derzeit der leistungsfähigste in der gesamten Automobilindustrie.

Fünfeinhalb Milliarden Menschen sind weltweit täglich am Verkehrsgeschehen beteiligt. Unfälle gar nicht erst geschehen zu lassen, ist eine Aufgabe, die mit modernen Assistenzsystemen unterstützt werden soll.

Elektronische Fahrassistenten können den Fahrer warnen, wenn er Anzeichen von Müdigkeit erkennen lässt, aber auch, wenn er nicht genügend Abstand hält, die vom System erkannte Spur verlässt oder den toten Winkel nicht genügend im Blick hat.

Die auf moderner Radartechnik basierenden Mercedes-Assistenzsysteme DISTRONIC PLUS und Bremsassistent PLUS, die hier ebenfalls vorgestellt werden, leisten schon heute einen ersten Beitrag zur Unfallvermeidung. Allein in Deutschland könnte mithilfe solcher Technologien etwa ein Fünftel aller Auffahrkollisionen verhindert werden. Auf Autobahnen ließe sich die Unfallquote sogar um rund 36 Prozent verringern.

© Daimler AG 2010

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i-flow: Chemie-Forschung für das Auto der Zukunft

Infomercial der BASF AG


Hyundai und BASF haben auf dem Genfer Automobilsalon ihr gemeinsam entwickeltes Konzeptauto i-flow vorgestellt. Gemeinsames Ziel ist es, mit einem innovativen Konzept einen Beitrag zur Schadstoffreduzierung in der Automobilindustrie zu entwickeln.

Der Dieselmotor des i-flow ist mit einem Hartschaum-Isolationssystem aus Polyurethan umkapselt. Das ist vor allem im Bereich von Kurzstrecken, also im Stadtverkehr, von Bedeutung, denn Motoren kommen nur langsam auf Betriebstemperatur und kühlen schnell wieder ab. Die thermische Motorkapselung mindert diesen Effekt und reduziert so den Kraftstoffverbrauch und damit auch die Umweltbelastung. Zusätzlich wird die Wärme des Abgassystems mittels Thermoelektrik in elektrische Energie umgewandelt und unterstützt auf diese Weise das Bordnetz. Das alles senkt den Treibstoffverbrauch deutlich.

Das Konzept von i-flow zielt weiter darauf ab, so viel Gewicht wie möglich durch den Einsatz von Kunststoffbauteilen einzusparen, um auch über reduziertes Gewicht die Umwelt zu entlasten. Ein Beispiel dafür ist der Ressourcen schonende Einsatz von stabilen Leichtbau-Werkstoffen für das Sitzgestell des i-flow aus Polyamid, das zu 60 % aus erneuerbaren Rohstoffen gefertigt wird. Das Feuchtigkeit absorbierende Kunststoff-Gewebe in den Sitzen sorgt zudem dafür, dass die Insassen auch im Sommer angenehm klimatisiert reisen. Ein weiterer Beitrag zum Umweltschutz ist die hochglänzende Liquid-Metal-Effektlackierung auf Wasserbasis-Technologie.

© BASF SE 2010

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Elektroautos und Intelligente Netze

Infomercial der Siemens AG


Das Trendthema Elektro-Mobilität ist nicht auf eine neue Technologie für das Automobil beschränkt, sondern nimmt tiefgreifenden Einfluss auf die Energieversorgung. Nur mit einer geeigneten Netz-Infrastruktur ist es möglich, die Vision vom leisen und umweltschonenden Elektro-Fahrzeug in die Tat umzusetzen. Dank intelligenter Stromnetze wird das Auto von morgen zum mobilen Stromspeicher für Elektrizität, die künftig verstärkt aus erneuerbaren Energien Wind und Sonne kommen soll. Die eMobilität und intelligente Stromnetze befördern sich also gegenseitig.

Um die Zukunft der Mobilität zu erforschen, hat Siemens das Projekt „4-SustaineMobility“ ins Leben gerufen.

© Siemens AG 2010

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eMobility: Autobranche vor dem Umbruch?

Interview mit Prof. Dr. Jochen Kreusel, Präsidiums-Mitglied VDE


Nach einer im Oktober 2010 veröffentlichten Studie von McKinsey, die das Beratungs-Unternehmen für das Magazin Wirtschafts-Woche machte, hat sich China beim Thema eMobility rasant auf den dritten Platz vorgeschoben. Bei der Analyse vor drei Monaten lag China noch auf Platz sieben. Damit hat das Reich der Mitte gleichgezogen mit Deutschland. Angeführt wird die Liste von den USA, Frankreich liegt nach diesem Index mit großem Abstand auf Platz zwei. Deutschlands illustre Automobil-Bauer sind also in Sachen Elektromobilität alles andere als industrielle Avantgarde, sondern haben Nachholbedarf. Andererseits wittern Branchenriesen aus der Elektrotechnik eine Chance auf neues Geschäft. Das hat auch der Verband der Elektroindustrie erkannt. Der VDE lädt am 9. bis 11. November 2010 in Leipzig zum großen Branchentreff eMobility – mehr als 1500 Teilnehmer werden erwartet, die sich zu relevanten Themen wie Fahrzeugtechnik, Infrastruktur und Verkehrsmanagement austauschen.

In diesem Experten-Interview von HYPERRAUM.TV spricht Susanne Päch im Vorfeld des Leipziger Elektro-Mobilitäts-Gipfels mit Prof. Dr. Kreusel aus dem Präsidium des VDE über die technologischen Herausforderungen im Bereich eMobility und die sich abzeichnenden Veränderungen in der Kfz-Branche.

© mce mediacomeurope GmbH 2010

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