Gewählte Kategorie Robotik

Roboter lernen Laufen


Humanoide Laufwerkzeuge – Trendforschung in der Robotik


Roboter haben das Laufen gelernt. Hyperraum.TV stellt drei besonders attraktive Exemplare dieser neuen humanoiden Spezies vor: Hondas Asimo, einen der ältesten Zweibeiner, das Soft-Robotic-Laufwerkzeug des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen sowie den Superläufer RunBot vom Bernstein Center for Computational Neuroscience aus Göttingen.

Seit den achtziger Jahren versuchen sich Robotik-Spezialisten darin, das menschliche Gehen zu analysieren und nachzubilden. Es dauerte viele Jahre, ehe Forscher das Laufen auf zwei Beinen nachbilden konnten. Inzwischen ist das Ziel der Herstellung von humanoiden Service-Robotern in erreichbare Nähe gerückt. Will man Roboter im menschlichen Umfeld einsetzen, sind Beine recht nützlich: Mit ihnen können Roboter Hindernissen gut ausweichen und Treppen steigen.

Der erste bekannte Zweibeiner war Asimo aus dem fernöstlichen Forschungslabors von Honda. Inzwischen sind Entwicklungen von lauffähigen Robotern ein Trendthema der Robotik, das an vielen Instituten vorangetrieben wird. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt arbeitet am Konzept der sogenannten Soft Robotic. In jedem Gelenk kommen Drehmoment-Sensoren zum Einsatz, die nachgiebig geregelt sind. Der Forschungsschwerpunkt im Bereich Laufen liegt am DLR in robusten Gangalgorithmen, die auf unterschiedlichem Untergrund und auch bei externen Stößen und Krafteinwirkung trotz der Nachgiebigkeit der Maschine stabil bleiben.

Ein ganz anderer Typ ist RunBot, der dritte Roboter, den HYPERAUM.TV in dieser Reportage über laufende Robots vorstellt. Der Superläufer kommt aus dem Bernstein Center for Computational Neuroscience in Göttingen. Seine maximale Lauf-Geschwindigkeit beträgt 0,8 Meter pro Sekunde. Er ist damit der schnellste Roboter. Zuerst einmal ist der mechanische Apparat auf die Läufer-Aufgabe zugeschnitten. Seine kleinen Füße sind gebogen, er hat niedriges Gewicht, die Verteilung des Schwerpunktes ist optimiert. Aber noch bedeutsamer ist: Er arbeitet mit einem neuronalen Controller, der ähnlich dem menschlichen Rückenmark und anders als ein Digitalrechner funktioniert. So bildet RunBot Reflexe nach, wie wir sie von tierischen oder menschlichen Bewegungen kennen.

© mce mediacomeurope GmbH 2010

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Bionischer Roboterarm

Laser-Sintern produziert Elastizität im Verbund mit hoher Steifigkeit


Inspiriert vom Vorbild der Natur hat ein Team der Firma Festo in Kooperation mit den Forschern des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung, kurz IPA, einen völlig neuen Roboterarm entwickelt. Das bio-mechatronische System mit einem Gewicht von zwei Kilogramm bewegt sich wie der Rüssel eines lebendigen Wesens und soll die Robotik für völlig neue Anwendungen erschließen.

Am Fraunhofer-Labor für generative Fertigungsverfahren in Stuttgart werden Teile dieses Arms in extremem Leichtbau hergestellt – mit hoher Elastizität und gleichzeitiger Steifigkeit des Materials. Möglich macht das ein neues Herstellungsverfahren, das sogenannte Laser-Sintern. Ein feines Polyacryl-Pulver wird durch einen Laserstrahl gezielt an bestimmten Stellen verschmolzen und schichtweise aufgetragen.

Die Einsatzgebiete des Roboterarms sind vielfältig und ermöglichen erstmals den gemeinsamen Einsatz von Mensch und Roboter: als Erntehelfer in der Landwirtschaft, beim Verpacken von empfindlichen Waren oder in der Medizintechnik.

© Fraunhofer-Gesellschaft 2010

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„art meets science“ Dresden

Experten-Talk zum Thema “Mensch spielt Gott”


Der Physiker und Science-Fiction-Autor Prof. Dr. Herbert W. Franke im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, dem Guru der deutschen KI-Forschung, und dem Psychologen und Intelligenz-Forscher Prof. Dr. Dietrich Dörner. Ihr Thema: Mensch spielt Gott – selbstlernende Roboter auf dem Vormarsch. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe “art meets science” zu Ehren des 80. Geburtstags von Herbert W. Franke statt.

© mce mediacomeurope GmbH 2007

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Experten-Interview: Prof. Dr. Torsten Bertram

Robotik für das Auto von morgen


Torsten Bertram ist Inhaber des Lehrstuhls für Systemregelungstechnik an der TU Dortmund und berichtet in diesem Gespräch mit der Moderatorin Susanne Päch über die Forschungsaktivitäten in Dortmund zu bildverarbeitender und mobiler Robotik. Im zweiten Teil steht der Forschungsschwerpunkt Automotive im Mittelpunkt. Dazu zählt die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen im Automobil.

©  mce mediacomeurope 2009

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Experten-Interview: Dr. Frank Hoffmann

Wie Roboter Sehen und Laufen lernen


Inventions-TV spricht mit Dr. Frank Hoffmann vom Institut für Regelungstechnik der Universität Dortmund über Stand und Entwicklungen der Robotik. Themen sind die bildbasierte Regelung und Entwicklungen, mit denen Roboter noch besser sehen lernen, weiter die mobile Robotik und der Weg zu autonomen Robotern sowie der neueste Trend zu Leichtbau-Robotern, die künftig im Produktionsprozess gemeinsam mit Menschen zum Einsatz kommen.

© mce mediacomeurope GmbH 2008

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RoboCup German Open 2008

The Winner is: Das Team “Nimbros”


Susanne Päch berichtet in dieser Studio-Moderation über die Nimbros, die 2008 die German Open des RoboCup gewonnen haben. Die humanoiden Roboter sind eine Gemeinschaftsproduktion der Universitäten Bonn und Freiburg und haben erstaunliche Fähigkeiten.

© mce mediacomeurope GmbH 2009

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“Biorob” – Entwicklung der Uni Darmstadt

Robotik für den Einsatz mit dem Menschen


Inventions-TV präsentiert die Entwicklung eines biologisch inspirierten Roboters von der Uni Darmstadt, der speziell für den Einsatz mit Menschen konzipiert ist. Industrie-Roboter, die bisher nur in menschenleeren Werkshallen arbeiten durften, können damit auch gefahrlos zusammen mit Menschen zum Einsatz kommen.

© mce mediacomeurope GmbH 2008

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