Gewählte Kategorie Materialwissenschaften

Verpackungskünstler im High-Tech-Einsatz

Infomercial des VDMA


Verpacken ist eine große Kunst – und beschäftigt eine ganze High-Tech-Industriebranche. Die Waren müssen absolut hygienisch, sicher und zuverlässig verpackt sein, das Materialgewicht für die Verpackung ist aufs Milligramm genau bemessen – und der Prozess für den Verpackungsvorgang muss in höchster Geschwindigkeit ablaufen. Dafür sorgen inzwischen auch sensor- und mikroprozessorgesteuerte Roboter, ohne die moderne Verpackungsverfahren undenkbar wären.

Link-Empfehlung der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- VDMA-Infos zu Herstellern von Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen – Link

Mehr zum Inhalt des Videos:

Maschinenbauer aus Deutschland gehören zu den weltweit führenden Anbietern von Verpackungsanlagen. Das Video des VDMA zeigt an einigen Beispielen aus der Produktion und der Entwicklung, welch aufwändige Technologie für die sensor- und mikroprozessorgesteuerte Verpackung sensibler Waren wie Arzneimittel zum Einsatz kommt. Die deutschen Maschinenbauer bieten nicht nur Komplettlösungen für ganze Verpackungslinien aus einer Hand. In der Branche gibt es auch Spezialisten, die Spitzentechnologie ausschließlich zu einzelnen Modulen der Verpackungskette bauen.

Dazu zählen beispielsweise Etikettiermaschinen – Etiketten spielen eine wichtige Rolle als Informationsträger auf jeder Verpackung. Jeder Verpackungstyp erfordert ein eigenes Etikettierverfahren, das von solchen flexiblen Maschinen beherrscht werden muss. Das Anforderungsprofil wird immer komplexer. Verpacken ist eine „Kunst“, die sich immer wieder neuen Herausforderungen stellt – mit einem klaren Ziel: die angemessene, perfekte Form für die Verpackung zu finden.

© VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau 2011

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Großforschung für Batterien der Zukunft

Am KIT arbeiten 200 Wissenschaftler an Hochleistungs-Akkumulatoren


Am Karlsruher Institut für Technologie arbeitet ein Kompetenzteam mit über 200 Experten an Entwicklungen rund um die Elektromobiltät. Es geht um die Analyse der gesamten Produktionskette: von der Chemie bis hin zum fertigen Batteriesystem. Das Ziel: die drastische Senkung der Herstellungskosten leistungsstarker Lithium-Ionen-Batterien auf 250 € pro Kilowattstunde.

Link-Empfehlung der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- Informationen zu Competence E des KIT – Link

Mehr zum Inhalt des Videos:

Am KIT sind die Arbeiten von Wissenschaftlern unterschiedlicher Forschungsinstitute in das Kompetenzzentrum integriert. An einer Ultra-Hoch-Vakuumanlage analysieren Wissenschaftler verschiedenste Materialien, um die optimale Zusammensetzung für die Elektrodenbeschichtung und die Separatoren zu finden. Am Institut für Thinfilm-Technologie gehen sie der Frage nach, wie sich das Beschichten – also das Aufbringen der Paste auf Folie – im Produktionsprozess beschleunigen lässt. Andere Arbeiten befassen sich mit Fragen, wie Roboterarme die dünnen Folien in der Massenproduktion zerstörungsfrei greifen können, um sie an die nächste Bearbeitungsstation im Herstellungsprozess weiterzugeben.

Bei den Batteriezellen gibt es enormes Einsparungspotenzial: die Zellenfertigung macht fast 50 Prozent der gesamten Batteriekosten aus. Entsprechend groß sind die Möglichkeiten, durch verbesserte Produktionstechnologien Kostensenkungen zu erreichen. Deshalb geht es bei diesen Forschungen nicht nur um Lösungen mit dem Ziel, die Elektronik für das Batteriemanagement zu optimieren, sondern auch um das sogenannte Formieren, das erste Aufladen der Batterie. Ebenso bietet die sogenannte Leckstromprüfung Optimierungspotenzial; sie prüft, ob die Batterie unerwünscht Strom verliert.

© VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau 2011

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Solar Impulse – Fliegen mit Sonnenstrom

Infomercial der Bayer MaterialScience AG


Solar Impulse ist ein ehrgeiziges Projekt. Das Schweizer Team will ein bemanntes Flugzeug entwickeln, das sich nur durch Sonnenkraft Tag und Nacht dauerhaft in der Luft bewegen kann. Die beiden Ideengeber und Piloten Bertrand Piccard and André Borschberg haben für ihr Projekt namhafte Industriepartner gefunden, die sich mit innovativen Entwicklungen daran beteiligen, dazu gehört auch die Bayer MaterialScience AG. Sie steuert mit material- und verarbeitungstechnischem Know-how Materialien für den Leichtbau des Flugzeuges bei.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- Bayer-Infos zum Projekt Solar Impulse – Link
- Die Website von Solar Impulse – Link

Mehr zum Inhalt des Videos:

Im April 2010 kam es zu einem ersten erfolgreichen Testflug von 630 Kilometern, bei dem sich das Flugzeug bereits 13 Stunden in der Luft halten konnte. Die Flügelspannweite entspricht der eines Airbus A340, aber das ganze Flugzeug wiegt nicht mehr als ein Mittelklassewagen. Tagsüber erzeugen 12.000 Solarzellen den Strom, der in Lithium-Ionen-Batterien gespeichert wird und vier Elektromotoren antreibt. Die in den 400 kg schweren Batterien gespeicherte Energie reicht bereits für einen Nachtflug von Solar Impulse.

Das Video zeigt vor allem die Leistungen, die von den Forschungslabors der Bayer MaterialScience als Projektpartner mit mehr als zwanzig Entwicklern für das Projekt eingebracht werden.

© Bayer MaterialScience AG 2011

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Lithium-Ionen-Batterien der zweiten Generation

Weltweite Forschungen für neue Kathodenmaterialien


Forschungen an Batterien und Akkus haben in den letzten zehn Jahren erheblich an Dynamik gewonnen. Die weltweite Suche nach neuen chemischen Materialien für die Lithium-Ionen-Technologie der nächsten Generation ist angelaufen. Getrieben sind diese Aktivitäten auch durch die rasant wachsende Elektromobilität, die einen Milliardenmarkt im Automobilsektor verspricht. Es geht um leistungsstarke, kompakte Batterien mit wesentlich höherer Lebensdauer als heute. Auch Deutschland will sich in diesem Feld positionieren.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- Bundesforschungsministerium zur Strategie Elektromobilität – Link
- Batterie-Forschungen am Institut für Nanotechnologie des Karlsruher Instituts für Technologie – Link
- Entwicklungen innovativer Kathodenmaterialien in der BASF – Link
- Innovationsallianz “Lithium Ionen Technologie LIB2015″ – Link

Mehr zum Inhalt des Videos:

Lithium-Ionen-Batterien werden bereits milliardenfach produziert. Für Laptops sind sie weltweit standardisiert und kosten heute nur noch 150 bis 200 US-Dollar pro Kilowattstunde. Der Markt ist mit neunzig Prozent Anteil derzeit fest in asiatischen Händen. Für den Einsatz in Elektrofahrzeugen bedarf es aber wesentlich leistungsfähigerer Typen. Ein weltweites Rennen um die Marktführerschaft dieser nächsten Batterie-Generation ist angelaufen. Das erklärte Ziel: In den kommenden sieben Jahren sollen die Batteriekosten pro Kilowattstunde von heute 600 bis 1000 € auf 250 € gesenkt werden.

Die große Unbekannte bei den Lithium-Ionen-Batterien ist derzeit ihre Haltbarkeit. Ihr Einsatz im Fahrzeug erfordert einen längeren Lebenszyklus als bisher. Sie müssen kalte Winternächte wie heiße Sommertage verkraften und selbst bei flotter Vollgasfahrweise einwandfrei funktionieren. Offen auch, wie sich häufiges Tiefentladen nicht leer gefahrener Batterien vor jedem Stromtanken im Dauereinsatz auswirkt. Die Forschungen konzentrieren sich heute vor allem auf die Kathode, weil hier der größte Handlungsbedarf besteht. Rohstoffe machen heute rund 70 Prozent der gesamten Kosten einer Zelle aus. Ein Drittel davon entfällt allein auf die Kathode. Einsparung bei den Materialkosten, das ist die eine Seite der Forschungsanstrengungen. Aber auch Reduzierung des Materialgewichts ist angesagt. Für eine Kilowattstunde an Leistung braucht man heute rund zwei Kilogramm des Kathodenmaterials. Da lässt sich noch so manches Gramm wegrationalisieren.

Wissenschaftler experimentieren bereits mit Materialien für die weitere Zukunft, wobei Nanotechnologie eine große Rolle spielt. Perspektiven für die Entwicklung von Batterien der übernächsten Generation zeichnen sich bereits ab – sowohl hinsichtlich der Leistung pro Gewicht als auch hinsichtlich der Leistung pro Volumen. Lithium-Schwefel und Lithium-Luft gelten dabei als große Zukunftsvision.

© mce mediacomeurope GmbH 2011

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Space Shuttle 2011: das Ende einer Ära

50 Jahre bemannte Raumfahrt und der letzte Flug des Raumtransporters


Am 21. Juli 2011 ging das Zeitalter des Space Shuttle zu Ende. So wird dieses Jahr nicht nur als fünfzigster Jahrestag des ersten bemannten Fluges in die Geschichte der Weltraumfahrt eingehen, sondern auch als Ende eines ehrgeizigen amerikanischen Traums. Der wiederverwendbare Raumtransporter sieht einer ungewissen Zukunft entgegen. Der entwicklungstechnische Aufwand und das bestehende Sicherheitsrisiko der Technologie haben sich als zu groß herausgestellt.

Nach den für die USA so erfolgreichen Apollo-Flügen, mit denen Amerika im Zeitalter des Kalten Krieges den Wettlauf zum Mond gewonnen hat, entwickelten die NASA-Ingenieure den Raumtransporter. Er sollte wie eine Rakete starten und wie ein Flugzeug landen. Während Russland bis heute auf konventionelle Wegwerfraketen setzt, war es das Ziel der amerikanischen Weltraumkonstrukteure, mit diesem Konzept ein wiederverwendbares Transportsystem zu entwickeln. Das Space Shuttle war technologisch eine extreme Herausforderung. Beim Eintritt in die Erdatmosphäre heizt sich die Luft durch die Kompression in der Schockfront vor dem Fahrzeug wesentlich stärker auf als bei einer Kapsel vom Typ Apollo. Der Hitzeschild hatte die Aufgabe, diese Wärme möglichst effektiv an die Umgebung abzugeben. Gleichzeitig sollte er durch geringe Wärmeleitfähigkeit Astronauten und Geräte im Inneren des Transporters vor der Hitze schützen. Die wiederverwendbaren Hitzeschutzkacheln des Raumtransporters bestehen aus hochporösen Keramikfaser-Werkstoffen, die durch Sintern gebunden sind. Sie tragen eine dichte, temperaturbeständige dünne Deckschicht aus Borsilikat. Jede der rund 30.000 Kacheln eines Transporters entstand in Handarbeit – einzeln gefertigt und gebrannt. Der Hitzeschild war nach jeder der 135 Missionen so beansprucht, dass ständig Kacheln neu produziert und wieder eingesetzt werden mussten.

Die Katastrophe des Space Shuttle Columbia im Februar 2003, bei der alle sieben Astronauten ums Leben kamen, führte zu einem zweijährigen Stopp amerikanischer Raumflüge. Aufwändige Sicherheitsmanöver wurden erarbeitet, die eine Prüfung der Kacheln durch Astronauten im Orbit ermöglichten. Führte die genaue Inspektion der Unterseite des Transporters zur Entdeckung größerer Beschädigungen an den Kacheln, mussten sie noch in der Umlaufbahn vor der Rückkehr zur Erde ausgetauscht werden. Das Zeitalter des Raumtransporters ist mit der letzten Landung der Atlantis im Sommer 2011 endgültig zu Ende gegangen. Noch sieht die bemannte Raumfahrt der USA einer unbestimmten Zukunft entgegen. Ein eigenes Transportsystem steht bei der NASA derzeit nicht zur Verfügung, man nutzt die russische Trägerrakete Soyuz für den Transport von Astronauten zur internationalen Raumstation. Mit dem “Commercial Crew Development”-Programm will Amerika künftig wieder eigene Transportkapazitäten für bemannte Weltraumflüge aufbauen. 2009 wurde das Projekt gestartet, doch wann das Folgesystem betriebsbereit sein wird, bleibt offen.

© mce mediacomeurope GmbH 2011

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Wärmedämmung für den „smart forvision”

Infomercial der BASF SE


Daimler und BASF haben auf der Internationalen Automobilausstellung 2011 ein Konzeptfahrzeug mit einer ganzheitlichen Perspektive für Elektromobilität vorgestellt. Ergebnis der technologisch-innovativen Zusammenarbeit ist der „smart forvision“, bei dem besonderes Augenmerk auf die Themen Energieeffizienz, Temperaturmanagement und Leichtbau gelegt wurde. Er zeigt etliche bisher im Autobau nicht eingesetzte Komponenten, die vor allem der Erhöhung der Reichweite des E-Autos dienen.

In diesem kreativ gestalteten Video stellt BASF einen extrem leichten Hochleistungsdämmstoff vor, der hilft, das Gewicht der Fahrzeuge deutlich zu senken und gleichzeitig einen Beitrag zum ganzheitlichen Temperaturmanagement zu leisten. Die von BASF neu entwickelten dünnen Dämmplatten bestehen aus mikroskopisch kleinen dicht gepackten Kugeln, sie leisten dabei ebensoviel wie um ein Mehrfaches dickere herkömmliche Schaumstoffplatten und verringern auf diese Weise das Fahrzeuggewicht. Die Gewichtsreduzierung gilt als wesentliche Stellgröße, um die Reichweite von Elektrofahrzeugen zu erhöhen. Im „smart forvision“ sind darüber hinaus noch weitere ideenreiche Effizienz-Konzepte vorgestellt worden, etwa Solarzellen und energiesparende OLEDs im Dach des visionären Smart. Weiter ersetzen Verbundmaterialien für den sogenannten multifunktionalen Leichtbau die bisher verwendeten schweren Metallbauteile für das Chassis.

Automobilhersteller Daimler und Zulieferer BASF wollen mit der Zusammenlegung ihrer Aktivitäten im Bereich Elektromobilität mit Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten dazu beitragen, Elektroautos schneller in den Alltag zu bringen.

© BASF SE 2011

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OLED: das strahlende Licht der Zukunft

Infomercial der Siemens AG


Innovative Lichttechnologien lassen die Welt in neuem Glanz erstrahlen und bieten Designern und Architekten gleichzeitig bisher unbekannte Einsatzmöglichkeiten. Für das Licht von morgen hat die Siemens-Tochter Osram eine Pilotanlage für OLED-Technologien in Betrieb genommen.

Osram entwickelt derzeit OLEDs auf der Grundlage organischer Halbleiter. Diese werden in mehreren, sehr dünnen Schichten auf Glas aufgedampft. Sie sind so dünn, dass sie transparent bleiben. Der Chemiker Dr. Bernhard Stapp, bei Osram für Leuchtdioden verantwortlich, erläutert die Strategie des Herstellers. Sie richtet sich auch darauf, die OLED gemeinsam mit Lichtplanern und Designern weiter zu entwickeln. Stapp hat bei Siemens den Ruf eines Vor-und Querdenkers, der schon früh die Bedeutung der OLED-Technologie erkannt hat. Osram will sie in einer Pilotproduktion erproben, die dann bis zur Serien- und Massenfertigung führen soll.

© Siemens AG 2011

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Solarzellen-Versiegelung: Kunststoff statt Glas

Hochbarriere-Folie aus Hybridpolymeren – Trend flexible Solarzelle


Solarzellen sind immer noch eine teure Technologie für den Privatgebrauch. Um sie zwanzig Jahre betriebsbereit zu halten, müssen sie heute beidseitig mit Glas „versiegelt“ werden. Es schützt das teure Innenleben mit hoher Sicherheit vor den Einflüssen des Wetters und der hochenergetischen UV-Strahlung.

Aus der Lebensmittelindustrie kommen Hochbarrierefolien, die jetzt auch für die Energietechnik im Bereich der Photovoltaik interessant werden.

Die Hochbarrierefolien kommen heute beispielsweise für die Verpackung von Kartoffel-Chips zum Einsatz; sie schützen das Lebensmittel vor der Feuchtigkeit des Atmosphäre, nur so bleiben die Chips über längere Zeit hinweg knusprig. Dabei handelt es sich um Hybridpolymere mit anorganischen sowie organischen Bestandteilen.

Dr. Sabine Amberg-Schwab vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg und Dr. Klaus Noller vom Fraunhofer-Institut für Verpackung und Verfahrenstechnik IVV in Freising haben nach diesem Prinzip eine hochdichte Sperrfolie entwickelt, die speziell für Solarzellen zum Einsatz kommen soll. Diese Eigenentwicklung trägt den Namen „Ormocere“. Als Basis verwenden die Würzburger Wissenschaftler eine handelsübliche PET-Folie, die schon eine anorganische Barriereschicht aus Siliziumoxid aufweist. Diese wird mit einer mikrometerdünnen, speziell entwickelten Lackschicht überzogen.

Der Einsatz solcher Folien bringt im ersten Schritt eine deutliche Gewichtsreduzierung. Ersetzt man nur eine Seite einer Solarzelle durch die Folie, spart das bereits vierzig Prozent ihres Gewichtes. In Zukunft ließen sich mit der Folie auch flexible Solarzellen versiegeln, die heute bereits entwickelt werden. Leicht und biegsam könnte man sie dann auch in Häuserfassaden integrieren.

© Fraunhofer-Gesellschaft 2011

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Lotuseffekt: Wie sich Pflanzen reinigen

Bionik hilft uns beim Lernen vom Vorbild der Natur


Der Lotuseffekt gilt heute als historisches Beispiel, was der Mensch vom Vorbild der Natur lernen kann. In den achtziger Jahren vom Botaniker Prof. Dr. Wilhelm Barthlott an der Universität Bonn entschlüsselt, wird die Methode der Pflanzen jetzt auch für die Produktion von selbstreinigenden Textilien und Glasoberflächen eingesetzt.

Barthlott versucht seit den achtziger Jahren, der Natur technologisch verwertbare Technologien zu entlocken. Der sogenannte „Lotuseffekt“ – die Selbstreinigung von Pflanzen – gehört zu den frühesten botanischen Erkenntnissen der Bionik. Aufgrund einer hoch komplexen Mikro- und Nanostruktur der Blätter perlt das Wasser von der Oberfläche in Tropfen ab. Dabei nehmen die Tropfen auch alle Schmutzpartikel auf der Oberfläche mit. Dank dieser Struktur sind viele Pflanzen in der Lage, ihre Oberflächen zu reinigen. Schon früh erkannte Barthlott die technischen Anwendungsmöglichkeiten dieser Oberflächenstruktur. Doch anfangs erntete der Biologe kein Interesse in der Industrie. Dennoch ließ er die Methode patentieren und zeigte auch erste mögliche Anwendungen für Geschirroberflächen.

Diese Reportage zum Lotus-Effekt eröffnet eine kleine Sendereihe von HYPERRAUM.TV, die sich mit dem Thema Bionik befasst. Das Kunstwort „Bionik“ setzt sich zusammen aus Biologie und Technik; sie sucht in der Natur systematisch nach technisch verwertbaren Methoden, beispielsweise für die industrielle Fertigung. Der von Prof. Wilhelm Barthlott vor Jahrzehnten entdeckte Lotuseffekt wird heute in der Literatur als wegweisend bezeichnet.

© mce mediacomeurope GmbH 2011

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Wenn Kautschuk zu Keramik wird

Infomercial der Wacker Chemie AG


Herkömmliche Kabel sind brennbar, das heißt, dass sie im Fall eines Brandes Kurzschlüsse verursachen und damit den Brand sogar weiter ausbreiten können. Neue Siliconkautschuke weisen jetzt den Weg zu Sicherheitskabeln für den breiten Anwendungsmarkt.

Bei sogenannten Sicherheitskabeln ist die Funktionsfähigkeit durch einen isolierenden Kabelmantel auch während eines Brandes gewährleistet. Bis vor kurzem konnten solche Kabel wegen hoher Produktionskosten nur als teure Sonderanfertigungen hergestellt werden. Der breite Einsatz im Fahrzeug- oder Werkzeugbau blieb ihnen daher verschlossen. Seit kurzem lassen sich neuartige Siliconkautschuke mit besonderen Fähigkeiten einfach auf den Kupferleiter aufbringen. Auch dieser Kautschuk-Schutzmantel „verbrennt“ zwar, allerdings entsteht keine Asche, sondern der Kautschuk verwandelt sich dabei in eine sehr harte Keramikschicht, die selbst bei Temperaturen um 1000 Grad Celsius noch ausreichend elektrisch isolierend wirkt.

Sicherheitskabel dieser Art eignen sich für den Einsatz auf Ölplattformen ebenso wie in der Fahrzeugtechnologie. Das Infomercial der Wacker AG zeigt die Herstellung dieser innovativen Sicherheitskabel für den breiten Markt.

© Wacker Chemie AG 2011

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