Gewählte Kategorie Kultur-Reportagen
4. Dresdner Zukunftsforum
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Ray Kurzweil: Wenn Mensch und Maschine eins werden
Zum vierten Mal fand in Dresden das Zukunftsforum statt. Auf Einladung der T-Systems Multimedia Solutions trafen sich Netz-Experten zum Gedankenaustausch. Hyperraum.TV berichtet in dieser Reportage über die Highlights der Veranstaltung. Keynote-Speaker war der amerikanische Autor Ray Kurzweil, den Forbes einmal als die „ultimative Denkmaschine“ bezeichnet hat. Der Titel seines Dresdener Vortrages: „Das Web in uns: Wenn Mensch und Maschine eins werden“. Schon in den nächsten 15 Jahren werden seiner Meinung nach intelligente Nanoroboter nicht nur in der Umwelt, sondern auch in unserem Gehirn integriert sein. Sie werden mithelfen, unsere Lebensdauer zu verlängern und uns mit einer erweiterten Intelligenz ausstatten. Die Konsequenz wird nach Meinung von Kurzweil eine Verschmelzung von Mensch und Maschine sein. „Das World Wide Web. Möglichkeiten, Herausforderung, Verantwortlichkeit“ – dazu sprach Sir Tim Berners-Lee im zweiten großen Hauptvortrag. Der Physiker wird als Erfinder von html, der Programmiersprache des Internet, gern auch als „Begründer des www“ tituliert. Eigentlich wollte er nicht viel mehr, als die Instituts-interne Arbeit von Forschern an dezentralen Echtzeitsystemen zu vereinfachen. Heute versucht er auch mit seiner Web-Foundation, das Internet allen Menschen der Erde zugänglich zu machen.
Susanne Päch hat im Umfeld dieser Veranstaltung mit dem Industrieberater Dr. Gerhard Wohland und Dr. Sven Hischke aus der Deutschen Telekom Interviews geführt, die Sie hier sehen können.
© mce mediacomeurope GmbH 2010
Meisterwerk der Technik: die “Elektrische Viktoria”
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Nachbau des ersten E-Mobils von Siemens aus dem Jahr 1905
Steigende Ölpreise und das wachsende Umweltbewußtsein haben das elektrisch betriebene Fahrzeug heute als Trendsetter etabliert. Elektroautos könnten das Fortbewegungsmittel der Zukunft werden. Doch wer glaubt, das Elektrofahrzeug sei eine Invention des 21. Jahrhunderts, der irrt gewaltig. Schon vor über hundert Jahren sah man Elektromobile auf den Straßen der deutschen Hauptstadt. In Zeiten, in denen Pferdekutschen für die Beförderung in Städten üblich waren, entwickelte kein geringerer als der große Erfinder Werner von Siemens elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Seine “Elektrische Viktoria” aus dem Jahr 1905, eine Ingenieurleistung der Extraklasse, diente damals als elegantes Hoteltaxi. In einem aufwändigen Restaurierungs-Projekt hat Siemens das historische Meisterwerk des Firmengründers wieder fahrbar gemacht.
© Siemens AG 2010
Phuturama – Visual Futurists im Dialog
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transmediale.10: die Macht der utopischen Bilder
Die “Phuturama” war ein Fachsymposium im Rahmen der transmediale 10 in Berlin. Initiator und Kurator Gregor Sedlag lud ‚Visual Futurists’ ein – Theoretiker, Designer und Künstler aus verschiedenen Medien- und Produktionsbereichen. Sie sollten darüber diskutieren, welchen Einfluss die Bildmacht von spekulativem, futuristischem und fiktionalem Design auf das ‚reale‘ Industriedesign ausübt: Film-Production-Designer trafen auf Spiele-Entwickler, SF-Autoren auf Comiczeichner, visionäre Automobildesigner auf Futurologen, Profis auf Aktivisten des einflussreichen SF-Fandom.
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Autoren-Lesung „Sind Sie es, Mr. Smith?”
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Zukunftsgeschichte über die “Vereinfachung von Telefongesprächen”
Wer glaubt, wir hätten das Non Plus Ultra der Telekommunikation schon erreicht, der sollte sich die Geschichte “Sind Sie es, Mr. Smith” aus der Feder von Herbert W. Franke anhören, die in den neunziger Jahren entstand. Mit viel Augenzwinkern parodiert er die Errungenschaften der modernen Telefonier-Gesellschaft, die dem Menschen mit intelligenten Anrufbeantwortern zur Vereinfachung von Gesprächen künftig viel Zeit erspart! Die Autoren-Lesung fand anlässlich einer Aufführung des Science-Fiction-Marionettenstücks “Der Kristallplanet” statt, das seit 2007 auf dem Spielplan des Marionetten-Theaters der Stadt Bad Tölz steht. Es stammt ebenfalls aus der Feder von Herbert W. Franke und gilt inzwischen als ein anerkanntes Avantgarde-Stück, das multimediale Trickeffekte mit realer Bühnenkulisse kombiniert. Im Archiv von Hyperraum ist sowohl ein Beitrag über das “Making Of” des Kristallplaneten als auch eine Studiomoderation über den Inhalt des Stücks. Die Moderation zum Kristallplaneten sehen Sie hier.
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Walzer der Nano-Computer
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Peter Kopacek lässt Mini-Roboter zur “Blauen Donau” tanzen
An der Technischen Universität Wien werden Nano-Computer entwickelt – kleine, auf Rädern fahrende Würfel. Ihr Schöpfer, Prof. Peter Kopacek, Vorstand des Instituts für Handhabungsgeräte und Robotertechnik der Technischen Universität Wien, lässt seine Roboter tanzen – natürlich zu einem Walzer! Was anderes kann es sein als die weltberühmte Strauß-Melodie „An der schönen blauen Donau”. Wir zeigen dieses Roboter-Ballett.
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Das Marionettenstück “Der Kristallplanet”
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Kontakt mit fremden Intelligenzen
Mit dem Marionettenspiel “Der Kristallplanet” bringt Herbert W. Franke eine seiner zahlreichen SciFi-Ideen auf die Bühne. Gerade dieses Stück scheint dafür bestimmt, im Marionettentheater aufgeführt zu werden. In diesem Beitrag erhalten Sie einen inhaltlichen Überblick über das Werk, das weit mehr ist als eine actionbetonte Handlung. Es geht dabei nicht nur um die Frage, ob und wie der Mensch mit fremden Intelligenzen überhaupt in Kommunikation treten kann, sondern auch um das Thema der Überwachung und Kontrolle des Staates über den Einzelnen. Insofern ist “Der Kristallplanet” mit seinen an Fäden geführten Astronauten auch eine Allegorie.
Mehr zum “Making of” des Stücks können Sie in einem weiteren Beitrag von Hyperraum.TV in der Rubrik “Kultur-Reportagen” hier erfahren.
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Das “Making of” eines Marionettenspiels
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“Der Kristallplanet” – Bühnenflug durchs Universum
Dass man mit Marionetten auch Stücke für Erwachsene auf die Bühne bringen kann, zeigt das avantgardistische Marionettenspiel „Der Kristallplanet“ aus der Feder des renommierten Autors Herbert W. Franke. Es kombiniert eindrucksvolle multimediale Bühneneffekte mit der realen Kulisse – für eine im Marionettentheater höchst ungewohnte Weltraumszenerie. Die Reise durch das Universum ist aber nicht nur ein optisch reizvolles Spektakel, sondern bietet auch Anregungen, sich mit Themen wie der Begegnung des Menschen mit fremden Intelligenzen oder der Kontrolle des Staates über das Individuum auseinanderzusetzen. Das Marionettenstück steht seit seiner Welturaufführung 2007 regelmäßig auf dem Spielplan des Marionettentheaters Bad Tölz.
Mehr zum Inhalt des Stücks “Der Kristallplanet“ erfahren Sie in der Rubrik “Kultur-Reportagen” hier.
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“Elixir” – innovative Licht- und Klangobjekte
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Material für den Kunsteinsatz entfremdet
Bastler, Musiker und Computerfreaks trafen sich im Rahmen des Projektes „home made electronic sounds“. Ins Leben gerufen wurde es von dem Schweizer „Migros-Kulturproduzent“ – eine Kulturstiftung in der Schweiz. Die Gruppe Elixier kreiert aus unterschiedlichen Elementen neue Musikinstrumente.
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