Gewählte Kategorie Kommunikation

4. Dresdner Zukunftsforum

Ray Kurzweil: Wenn Mensch und Maschine eins werden


Zum vierten Mal fand in Dresden das Zukunftsforum statt. Auf Einladung der T-Systems Multimedia Solutions trafen sich Netz-Experten zum Gedankenaustausch. Hyperraum.TV berichtet in dieser Reportage über die Highlights der Veranstaltung. Keynote-Speaker war der amerikanische Autor Ray Kurzweil, den Forbes einmal als die „ultimative Denkmaschine“ bezeichnet hat. Der Titel seines Dresdener Vortrages: „Das Web in uns: Wenn Mensch und Maschine eins werden“. Schon in den nächsten 15 Jahren werden seiner Meinung nach intelligente Nanoroboter nicht nur in der Umwelt, sondern auch in unserem Gehirn integriert sein. Sie werden mithelfen, unsere Lebensdauer zu verlängern und uns mit einer erweiterten Intelligenz ausstatten. Die Konsequenz wird nach Meinung von Kurzweil eine Verschmelzung von Mensch und Maschine sein. „Das World Wide Web. Möglichkeiten, Herausforderung, Verantwortlichkeit“ – dazu sprach Sir Tim Berners-Lee im zweiten großen Hauptvortrag. Der Physiker wird als Erfinder von html, der Programmiersprache des Internet, gern auch als „Begründer des www“ tituliert. Eigentlich wollte er nicht viel mehr, als die Instituts-interne Arbeit von Forschern an dezentralen Echtzeitsystemen zu vereinfachen. Heute versucht er auch mit seiner Web-Foundation, das Internet allen Menschen der Erde zugänglich zu machen.
Susanne Päch hat im Umfeld dieser Veranstaltung mit dem Industrieberater Dr. Gerhard Wohland und Dr. Sven Hischke aus der Deutschen Telekom Interviews geführt, die Sie hier sehen können.

© mce mediacomeurope GmbH 2010

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Visual Analytics – eine neue Disziplin entsteht

Durchblick im Daten-Dschungel


Internet, Unternehmensnetze, Sensoren, Simulationen und elektronische Prozesse liefern unzählige Informationen. Doch wie kann man aus der Masse der Daten genau die Informationen herausfiltern, die wirklich wichtig sind? Und wie lassen sich die Informationen so darstellen, dass der Nutzer sie auch optimal verwerten kann? Hilfe bietet »Visual Analytics«. Die neue Disziplin verbindet die automatische Datenanalyse mit neuartigen Techniken zur Visualisierung. Solche Visual Analytics ist überall einsetzbar, wo Menschen Entscheidungen aufgrund von komplexen und dynamischen Daten treffen müssen, beispielsweise im bereich der Fianz-Dienstleistungen, aber auch in der Medizin. Visual Analytics kann weiter helfen, logistische Abläufe zu optimieren oder den Überblick bei Katastrophen zu behalten. Visuelle Darstellungen können etwa die Analyse von Verbreitungsmustern ungewöhnlicher Krankheiten erleichtern, Auffälligkeiten bei der Nutzung von Kreditkarten sichtbar machen und Muster beim Kundenverhalten aufzeigen.

© Fraunhofer-Gesellschaft 2009>

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„art meets science“ Dresden

Experten-Talk zum Thema “Mensch spielt Gott”


Der Physiker und Science-Fiction-Autor Prof. Dr. Herbert W. Franke im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, dem Guru der deutschen KI-Forschung, und dem Psychologen und Intelligenz-Forscher Prof. Dr. Dietrich Dörner. Ihr Thema: Mensch spielt Gott – selbstlernende Roboter auf dem Vormarsch. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Reihe “art meets science” zu Ehren des 80. Geburtstags von Herbert W. Franke statt.

© mce mediacomeurope GmbH 2007

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Die Sprache der Pflanzen

Was der wilde Tabak zu sagen hat


Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena arbeiten daran, das Vokabular der Pflanzen zu entschlüsseln, kleine flüchtige Substanzen, die die Pflanzen produzieren, um sich gegen Fraßfeinde zu wehren oder um damit untereinander zu kommunizieren. Am besten erforscht sind derzeit der wilde Tabak, Nicotiana attenuata, und sein ärgster Feind, der Tabakschwärmer, Manduca sexta. Viele weitere Pflanzenwerden von Mitarbeitern des Instituts belauscht. Aber auch die Gegenseite steht unter Beobachtung, die Insekten. In den zurückliegenden Jahrmillionen der Evolution haben diese gelernt, die Kommunikation der Pflanzen für sich zu nutzen. Insbesondere für den Anbau von Nutzpflanzen könnte das Wissen um die geheimnisvolle Sprache der Pflanzen auch für den Menschen große Vorteile bieten.

© Max-Planck-Gesellschaft 2007

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