Gewählte Kategorie Energietechnik

Großforschung für Batterien der Zukunft

Am KIT arbeiten 200 Wissenschaftler an Hochleistungs-Akkumulatoren


Am Karlsruher Institut für Technologie arbeitet ein Kompetenzteam mit über 200 Experten an Entwicklungen rund um die Elektromobiltät. Es geht um die Analyse der gesamten Produktionskette: von der Chemie bis hin zum fertigen Batteriesystem. Das Ziel: die drastische Senkung der Herstellungskosten leistungsstarker Lithium-Ionen-Batterien auf 250 € pro Kilowattstunde.

Link-Empfehlung der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- Informationen zu Competence E des KIT – Link

Mehr zum Inhalt des Videos:

Am KIT sind die Arbeiten von Wissenschaftlern unterschiedlicher Forschungsinstitute in das Kompetenzzentrum integriert. An einer Ultra-Hoch-Vakuumanlage analysieren Wissenschaftler verschiedenste Materialien, um die optimale Zusammensetzung für die Elektrodenbeschichtung und die Separatoren zu finden. Am Institut für Thinfilm-Technologie gehen sie der Frage nach, wie sich das Beschichten – also das Aufbringen der Paste auf Folie – im Produktionsprozess beschleunigen lässt. Andere Arbeiten befassen sich mit Fragen, wie Roboterarme die dünnen Folien in der Massenproduktion zerstörungsfrei greifen können, um sie an die nächste Bearbeitungsstation im Herstellungsprozess weiterzugeben.

Bei den Batteriezellen gibt es enormes Einsparungspotenzial: die Zellenfertigung macht fast 50 Prozent der gesamten Batteriekosten aus. Entsprechend groß sind die Möglichkeiten, durch verbesserte Produktionstechnologien Kostensenkungen zu erreichen. Deshalb geht es bei diesen Forschungen nicht nur um Lösungen mit dem Ziel, die Elektronik für das Batteriemanagement zu optimieren, sondern auch um das sogenannte Formieren, das erste Aufladen der Batterie. Ebenso bietet die sogenannte Leckstromprüfung Optimierungspotenzial; sie prüft, ob die Batterie unerwünscht Strom verliert.

© VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau 2011

VN:F [1.9.10_1130]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

OLEDs – mühsamer Weg zur Massenfertigung

Trotz zahlreicher Vorteile im Labor ist die Massenproduktion noch nicht machbar


Rund 16 Prozent der elektrischen Energie wird heute für Beleuchtung eingesetzt – Bedarf steigend. Organische Leuchtdioden, kurz OLEDs, gelten als wichtige Innovation; sie bieten erhöhte Effizienz der Lichterzeugung bei geringem Ressourcenaufwand. Am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme gelang es vor kurzem erstmals, eine 15 Meter lange OLED-Folie prozesstechnisch herzustellen.

Link-Empfehlung der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

Mehr zum Leistungsspektrum des IPMS – Link

Mehr zum Inhalt des Videos:

Organische Leuchtdioden sind heute im Labor bereits sehr effizient. Die Licht emittierenden Schichten sind nur ein Tausendstel so dünn wie der Durchmesser eines Haares. Eine Spannung von nur wenigen Volt bringt den organischen Farbstoff zum Leuchten. Die OLED-Technologie erlaubt es zudem, Licht unterschiedlicher Farbe zu erzeugen. Der Einsatz der Technologie reicht daher weit über die reine Beleuchtung hinaus, auch Displays könnten künftig damit zum Leuchten gebracht werden. Sie reagieren zudem auf Berührung, Touch-OLEDs konnten im Labor bereits entwickelt werden.

Die OLEDs sind allerdings wasser- und sauerstoffempfindlich; ihre Produktion muss daher im Hochvakuum erfolgen. Noch fehlt es an geeigneter Massenfertigung. Ein entscheidender Schritt hin zur Massenproduktion wurde im Herbst 2011 am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme erzielt: dem Forschungsteam gelang es, auf einer 15 Meter langen Folie im Rolle-zu-Rolle-Prozess OLEDs herzustellen.

© Fraunhofer-Gesellschaft 2011

VN:F [1.9.10_1130]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)

Massenproduktion für Hochleistungsbatterien

Infomercial des VDMA


Noch stehen wir am Anfang der Produktion leistungsstarker Lithium-Ionen-Batterien. Das Video zeigt, welche Produktionsschritte bei der Herstellung erforderlich sind und wie die künftige Produktion durch Automatisierung und den Einsatz neuer Technologien für den Massenmarkt fit gemacht werden soll. Die gesamte Prozesskette mit Blick auf die Kosten zu optimieren, ist heute die große Herausforderung, der sich auch die deutsche Industrie stellt.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- Branchen-Infos des VDMA zu Automation – Link

- Branchen-Infos des VDMA zu Elektromobilität – Link

Mehr zum Inhalt des Videos:

Bei der Entwicklung von kostenreduzierenden, kompletten Fertigungslinien für Lithium-Ionen-Batterien können die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer auf eine Vielzahl von intelligenten Lösungen und auf leistungsstarke Maschinen-Module zurückgreifen. Sie wurden für andere Bereiche wie etwa die Photovoltaik entwickelt und ermöglichen dort schon längst eine erfolgreiche Großproduktion.

Unterstützung erhalten die Maschinenbauer dabei auch von Wissenschaftlern und Fabrikplanern. Mit Hilfe von Softwareprogrammen für die Planung von Fabrikationsprozessen erstellen sie beispielsweise auch Konzepte für den Bau von künftigen Lithium-Ionen-Fabriken. Alle Schritte der Serienfertigung sind dabei modular miteinander verknüpft – von der Herstellung der Beschichtungspaste bis zur Formierung der Batteriezelle. Dabei integrieren sie die gesamte erforderliche Produktions- und Prozesstechnik in die vorhandene Gebäudeinfrastruktur.

Wichtige Innovationen und Entwicklungen in der Produktionstechnik kommen aber natürlich auch aus den Reihen der Maschinen- und Anlagenbauer selbst. Beispiel: Lasertechnik für das Schneiden der beschichteten Folien oder beim Schweißen und hermetischen Versiegeln des Batteriegehäuses.

© VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau 2011

VN:F [1.9.10_1130]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Kohlendioxid aus Abgas für die Algenproduktion

Infomercial der RWE AG


Kohlendioxid ist in der Natur ein wichtiger Lebensstoff. Pflanzen ziehen es aus der Luft und nutzen es zur Photosynthese. Die Idee eines Projektes bei der RWE mit weiteren Partnern: Kohlendioxid aus dem Abgas von Kohlekraftwerken nutzen, um Biomasse zu erzeugen. Im Versuch kommen Algen zum Einsatz, die deutlich höhere Wachstumsraten aufweisen als alle Landpflanzen. Sie können damit schneller als alle Landpflanzen CO2 in Biomasse umsetzen.

Heute werden unterschiedliche Verfahren geprüft, wie der aus konventionellen Kraftwerken entstehende Rohstoff Kohlendioxid nicht wie bei der CCS-Methode als Abfall entsorgt werden muss, sondern weiterverarbeitet werden könnte. Die Biotechnologie bietet für das Kohlendioxid-Recycling verschiedene Ansätze, die von RWE derzeit in Pilotversuchen am Standort Niederaußem getestet werden. Ein Projekt: die Algenproduktion als Biomasse. Ein Teil des Rauchgases aus dem Braunkohlekraftwerk Niederaußem wird für dieses Projekt zu einer Algenproduktionsanlage geführt. In einem vorgelagerten Blasenreaktor befindet sich eine Algensupension, die das Kohlendioxid bis zum Sättigungsgrad aufnimmt. Überschüssiges, nicht verarbeitbares Kohlendioxid wird über einen Kamin an die Umgebung abgeführt. Die CO2-angereicherte Algensuspension wird anschließend ins Gewächshaus geführt und dort in die von der Novagreen Projektmanagement GmbH entwickelten Photobioreaktoren geleitet. Dort sorgen relativ konstante Temperaturen sowie optimale Nährstoffbedingungen und Lichtverhältnisse für hohe Wachstumsraten der Algen. Die benötigte Wärme für das Gewächshaus wird aus nicht genutzter Kühlturmabwärme des benachbarten Kraftwerks zur Verfügung gestellt.

Derzeit haben die Photobioreaktoren eine Fläche von 600 Quadratmetern und erzeugen pro Jahr rund 6.000 Kilogramm Algen in Trockensubstanz. Nach Angaben von RWE werden mit diesem Verfahren gleichzeitig 12.000 Kilogramm CO2 biologisch verwertet. Wie sich die hier produzierten Algen weiter verwerten lassen, ist auch Teil des Projektes, das Biochemiker hier untersuchen.

© RWE AG 2011

VN:F [1.9.10_1130]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)

Desertec: Sonnenstrom aus der Wüste

DLR-Studie bestätigt Potentiale der Solarenergie für Europa


Kostengünstiger, sicherer und umweltfreundlicher Strom aus konzentrierenden Solarsystemen könnte im Jahr 2050 rund 15 Prozent des europäischen Strombedarfs decken. Das bestätigen neueste Studien, die das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR erstellt hat. Sie ebnen dem internationalen Großprojekt Desertec den Weg zur Machbarkeit.

Das Stuttgarter DLR-Institut für Technische Thermodynamik liefert mit seiner 2011 vorgelegten ersten umfangreichen Bestandsaufnahme zur Verfügbarkeit erneuerbarer Energiequellen das wissenschaftliche Fundament für das internationale Projekt Desertec und basiert auf weiteren Studien, die die DLR bereits in vorangegangenen Jahren gemacht hat. Die neueste Studie setzt auf solarthermische Kraftwerke im Sonnengürtel der Erde, um klimafreundlich Strom für Europa, den Mittleren Osten und Nordafrika zu erzeugen. Der geplanten Umsetzung des Konzepts haben im Jahr 2009 zwölf Technologie- und Finanzkonzerne den Weg geebnet. In einer dreijährigen Planungsphase, die bis 2012 dauert, werden die Rahmenbedingungen von Desertec im Detail analysiert und weiterentwickelt. Anhand der Ergebnisse soll dann die industrielle Umsetzung beginnen.

Danach kann Importstrom aus solarthermischen Kraftwerken von Desertc gesicherte Leistung für Grund-, Mittel- und Spitzenlast im europäischen Netz liefern und damit die einheimischen erneuerbaren Quellen ideal ergänzen. Der Strom wird dabei in Dampfkraftwerken erzeugt, die wie konventionelle Kohle- oder Kernkraftwerke arbeiten und damit jederzeit verfügbare Leistung liefern, aber als Brennstoff für die Dampferzeugung vorrangig konzentrierte Sonnenenergie verwenden. Eine weitere interessante Erkennntis der Experten: Ihrer Meinung nach ist der Landflächenbedarf der dafür erforderlichen großen Spiegelfelder nicht größer als z.B. der von Kohlekraftwerken, wenn man den gesamten Prozess inklusive Bergbau und Transport in beiden Fällen mit berücksichtigt. Der Import von Solarstrom nach Europa könnte laut den DLR-Studien zu Desertec in den Jahren zwischen 2020 und 2025 mit jährlich 60 Terawattstunden pro Jahr beginnen und bis 2050 auf 700 Terawattstunden pro Jahr ausgebaut werden. Das entspricht etwa 15 Prozent des jährlichen europäischen Strombedarfs. Die hohe Einstrahlung und die über das ganze Jahr gute Verfügbarkeit der Sonnenenergie in Nordafrika sowie die geringen Verluste von 3 bis 4 Prozent pro 1000 Kilometer Länge der Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) erlauben langfristig Importstromkosten von etwa 0,05 € pro Kilowattstunde (in konstanter Währung des Jahres 2000 ohne Inflation). In den DLR-Studien wird kein HGÜ-Netz vorausgesetzt, sondern lediglich einzelne HGÜ-Verbindungen zwischen Produktionsstandorten und Ballungszentren. Die Vernetzung und Verteilung der Energie an die Verbraucher erfolgt nach wie vor im Wechselstromnetz.

Desertec ist ein internationales Projekt, dem im Jahr 2009 zwölf Technologie- und Finanzkonzerne den Weg geebnet haben. In einer dreijährigen Planungsphase, die bis 2012 dauert, werden die Rahmenbedingungen von Desertec im Detail analysiert und weiterentwickelt. Anhand der Ergebnisse soll dann die industrielle Umsetzung beginnen.

Im Archiv von HYPERRAUM.TV sind weitere Reportagen und Interviews zum Themenfeld Solarthermie sowie Erneuerbare Energien zu finden.

© DLR 2011

VN:F [1.9.10_1130]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

OLED: das strahlende Licht der Zukunft

Infomercial der Siemens AG


Innovative Lichttechnologien lassen die Welt in neuem Glanz erstrahlen und bieten Designern und Architekten gleichzeitig bisher unbekannte Einsatzmöglichkeiten. Für das Licht von morgen hat die Siemens-Tochter Osram eine Pilotanlage für OLED-Technologien in Betrieb genommen.

Osram entwickelt derzeit OLEDs auf der Grundlage organischer Halbleiter. Diese werden in mehreren, sehr dünnen Schichten auf Glas aufgedampft. Sie sind so dünn, dass sie transparent bleiben. Der Chemiker Dr. Bernhard Stapp, bei Osram für Leuchtdioden verantwortlich, erläutert die Strategie des Herstellers. Sie richtet sich auch darauf, die OLED gemeinsam mit Lichtplanern und Designern weiter zu entwickeln. Stapp hat bei Siemens den Ruf eines Vor-und Querdenkers, der schon früh die Bedeutung der OLED-Technologie erkannt hat. Osram will sie in einer Pilotproduktion erproben, die dann bis zur Serien- und Massenfertigung führen soll.

© Siemens AG 2011

VN:F [1.9.10_1130]
Rating: 4.3/5 (3 votes cast)

Solarzellen-Versiegelung: Kunststoff statt Glas

Hochbarriere-Folie aus Hybridpolymeren – Trend flexible Solarzelle


Solarzellen sind immer noch eine teure Technologie für den Privatgebrauch. Um sie zwanzig Jahre betriebsbereit zu halten, müssen sie heute beidseitig mit Glas „versiegelt“ werden. Es schützt das teure Innenleben mit hoher Sicherheit vor den Einflüssen des Wetters und der hochenergetischen UV-Strahlung.

Aus der Lebensmittelindustrie kommen Hochbarrierefolien, die jetzt auch für die Energietechnik im Bereich der Photovoltaik interessant werden.

Die Hochbarrierefolien kommen heute beispielsweise für die Verpackung von Kartoffel-Chips zum Einsatz; sie schützen das Lebensmittel vor der Feuchtigkeit des Atmosphäre, nur so bleiben die Chips über längere Zeit hinweg knusprig. Dabei handelt es sich um Hybridpolymere mit anorganischen sowie organischen Bestandteilen.

Dr. Sabine Amberg-Schwab vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg und Dr. Klaus Noller vom Fraunhofer-Institut für Verpackung und Verfahrenstechnik IVV in Freising haben nach diesem Prinzip eine hochdichte Sperrfolie entwickelt, die speziell für Solarzellen zum Einsatz kommen soll. Diese Eigenentwicklung trägt den Namen „Ormocere“. Als Basis verwenden die Würzburger Wissenschaftler eine handelsübliche PET-Folie, die schon eine anorganische Barriereschicht aus Siliziumoxid aufweist. Diese wird mit einer mikrometerdünnen, speziell entwickelten Lackschicht überzogen.

Der Einsatz solcher Folien bringt im ersten Schritt eine deutliche Gewichtsreduzierung. Ersetzt man nur eine Seite einer Solarzelle durch die Folie, spart das bereits vierzig Prozent ihres Gewichtes. In Zukunft ließen sich mit der Folie auch flexible Solarzellen versiegeln, die heute bereits entwickelt werden. Leicht und biegsam könnte man sie dann auch in Häuserfassaden integrieren.

© Fraunhofer-Gesellschaft 2011

VN:F [1.9.10_1130]
Rating: 5.0/5 (2 votes cast)

Stresstest für Lacks von Rotorblättern

Infomercial der BASF SE


Offshore-Windparks kommen als Quelle für erneuerbare Energien immer mehr in Mode. Die Kräfte, die auf die Verbundmaterialien wirken, sind jedoch enorm. Umfangreiche Materialtests im Labor sind erforderlich, um die Lebensdauer der Bauteile auf hoher See und damit ihre Wirtschaftlichkeit zu erhöhen.

Die Belastungen, denen ein Rotorblatt in Offshore-Parks ausgesetzt ist, sind gewaltig: Regentropfen wirken in 90 Metern Höhe wie Geschosse. Sie treffen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 Kilometern pro Stunde auf die Blattspitzen, die sich beim Rotieren zudem um mehr als einen Meter biegen können. Zusätzlich zehren Witterungseinflüsse wie Schnee, Regen, Hitze und UV-Strahlung an den Flügeln. Mit innovativen Epoxy-Systemen für hoch belastbare, faserverstärkte Bauteile und mit verschleißfesten Beschichtungen für die Windflügel unterstützt BASF die Hersteller dieser Giganten. Die Verlängerung der Lebenszeit der Rotoren wird als entscheidender Faktor bei der Frage gesehen, ob sich Windkraft aus Offshore-Parks künftig als neue umweltfreundliche Energiequelle wirtschaftlich tatsächlich durchsetzen kann. Betriebszeiten von zwanzig Jahren sind nach Meinung von Experten erforderlich, um dieses Ziel zu erreichen.

BASF will im Labor durch umfangreiche Materialtests sicherstellen, dass auch der Lack der Rotorblätter die geforderte Betriebszeit von zwanzig Jahren bei allen erdenklichen Wettereinflüssen erreichen kann. Die Tests der Beschichtungen zeigen: die Neuentwicklungen sind imstande, dem Dreifachen der Belastungen zu widerstehen, die von Regentropfen auf die Rotor-Oberflächen ausgeübt werden.

© BASF SE 2011

VN:F [1.9.10_1130]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)

Riesenmagnete bringen Teilchen auf Touren

KIT entwickelt supraleitende Hochfeldmagnete für NMR-Spektroskopie


In Teilchenbeschleunigern analysieren Physiker die kleinsten Bausteine der Welt. Immer sind es gewaltige Magnete, die die Teilchen im Vakuum auf annähernd Lichtgeschwindigkeit beschleunigen. Am Institut für Technische Physik im KIT hat man mit der Entwicklung geeigneter supraleitender Hochfeldmagnete für die Grundlagenforschung, wie sie etwa im CERN vorangetrieben wird, eine wichtige Voraussetzung geschaffen.

Inzwischen gibt es neue Einsatzfelder, in denen diese in Teilchenbeschleunigern erzeugte Strahlung, die sogenannte Synchrotronstrahlung, nicht nur “Selbstzweck” für die physikalische Analyse der darin entstandenen Elementarteilchen ist. Sie kann für unterschiedliche Anwendungen im Bereich der Material- und Werkstoffforschung, ja sogar der Biologie herangezogen werden. Immer dient die hochenergetische Strahlung zur “Durchleuchtung” von Materie im Allerkleinsten, wo herkömmliche Methoden versagen, also im Mikro- oder Nanobereich.

Bei der Synchrotonstrahlung handelt es sich um laserartig fokussierte Strahlung. Sie interagiert mit den Atomen des untersuchten Materials. Mit Hilfe der Kernspinresonanz-Spektroskopie, kurz NMR für nuclear magnetic resonance, lassen sich deren Strukturen im subatomaren Bereich visuell sichtbar machen und analysieren.

Im Institut für Technische Physik des KIT hat man die Entwicklung der hochenergetischen Synchrotronstrahlung mit der Konzeption und dem Bau solcher Hochfeldmagneten seit dreißig Jahren begleitet und maßgeblich mit gestaltet. Der Beitrag stellt die Arbeit der Wissenschaftler und Ingenieure in diesem Teilgebiet vor und zeigt, wie in Coproduktion mit einem Industriepartner hochwertige Serienprodukte für solche Anwendungen entstehen.

© Karlsruher Institut für Technologie KIT 2010

VN:F [1.9.10_1130]
Rating: 4.5/5 (2 votes cast)

Wettlauf um die Mobilität der Zukunft

Infomercial der BASF SE


Elektromobilität ist im Trend. Erhebliche Forschungsanstrengungen werden derzeit unternommen, um die Technologie für den Markt wettbewerbsfähig zu machen. Ein zentraler Faktor: die Lithium-Ionen-Batterie. Das Konsortium HE-Lion unter der Federführung der BASF arbeitet an ihrer Weiterentwicklung.

Während die aktuelle erste und zweite Generation der Lithium-Ionen-Batterien bereits in Laptops, Smartphones oder Kameras verwendet wird, muss für die dritte und vierte Generation ein neues und stabileres System entwickelt werden. Entscheidend für den Erfolg der neuen Batterien sind hohe Sicherheit, hohe Kapazität, eine lange Lebensdauer und ein erschwinglicher Preis. Angestrebt wird eine zwei- bis fünfmal so hohe Energiedichte wie in bisher bekannten Batteriesystemen. Diese sollen es – basierend auf heutigen Serienmodellen – ermöglichen, dass die Reichweite einer Batterieladung nicht wie heute nach fünfzig Kilometern, sondern erst nach zweihundert Kilometern endet.

In diesem Infomercial stellt BASF das Projekt HE-Lion vor. Gemeinsam mit Partnern werden im miniaturisierten Maßstab unterschiedliche Materialien für Lithium-Ionen-Batterien im Labor getestet, die neben der Lebensdauer vor allem die Batteriekapazität erhöhen sollen. In den kommenden fünf Jahren will die BASF einen dreistelligen Millionenbetrag in das Thema Batterien investieren. Darunter fallen Forschungsaktivitäten zur Optimierung der Lithium-Ionen-Technologie, Ziel ist aber auch die Entwicklung völlig neuer Batteriekonzepte.

© BASF SE 2011

VN:F [1.9.10_1130]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)