Gewählte Kategorie Elektromobilität

Eco-Marathon: Ideen für die Autos von morgen

Wettbewerb für Nachwuchs-Konstrukteure


Der „Shell Eco-Marathon“ bietet jungen Konstrukteuren und Ingenieuren aus aller Welt eine Bühne, neue Lösungsansätze für nachhaltige Mobilität zu entwickeln und einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen. Aufgabe dieses in Amerika, Asien und Europa ausgetragenen Wettbewerbs ist es, ein Fahrzeug zu konstruieren, zu bauen und zu fahren, das mit möglichst wenig Kraftstoff möglichst weit fährt.

Shell, Initiator des Wettbewerbs, will damit Innovationen, den Umweltschutz und die Weiterentwicklung von Spitzentechnologie zur Verbesserung der Energieeffizienz fördern.

Die Initiative richtet sich an Studenten von Universitäten, weiterbildenden Schulen und anderen Einrichtungen in Europa. Die Teams können in zwei Hauptkategorien starten: Zur Kategorie „Prototypen“ zählen die futuristischen Designs stromlinienförmiger Fahrzeuge mit drei oder vier Rädern, deren Konstruktion primär darauf abzielt, den Luftwiderstand zu reduzieren und damit den Kraftstoffverbrauch zu minimieren. Bei den Fahrzeugen des „Urban Concept“ handelt es sich um konventionelle, alltagstaugliche Fahrzeuge auf vier Rädern, die den Ansprüchen moderner Fahrer genügen, die das Effizienz-Thema vor allem über innovative Antriebstechniken lösen.

Die Fahrzeuge beider Kategorien können entweder mit konventionellen Kraftstoffen oder mit alternativen Energiequellen angetrieben werden. Schon seit 2003 sind auch alternative Antriebsenergien wie Solarenergie, Wasserstoff-Brennstoffzellen oder Biokraftstoffe erlaubt. Neu beim Eco-Marathon 2011 ist die Wettbewerbskategorie „Elektromobilität“, in der die Elektromotoren der Fahrzeuge mit Solarenergie, einer Brennstoffzelle oder einer Plug-in-Batterie angetrieben werden. Grundsätzlich gilt: Solange die Teams die geltenden Sicherheitsvorschriften beachten, sind der Konstruktion ihrer Fahrzeuge keine Grenzen gesetzt.

2011 waren mehr als 200 Teams gemeldet, davon rund 90 Teams in der neuen Wettbewerbskategorie „Elektromobilität“.

Die Reportage des Wettbewerbs 2011 stellt die Gewinner mit ihren technischen Konzepten vor.

© mce mediacomeurope GmbH 2011

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E-Smarts für „car2go“ in Amsterdam

Infomercial der Daimler AG


Das schon in Hamburg, Ulm und dem amerikanischen Austin, Texas, eingeführte Carsharing-Konzept „car2go“ setzt jetzt auf Elektromobilität. In Amsterdam steht einer der ersten weltweiten Großversuche dieser Art mit Elektroautomobilen an.

Die Infrastruktur mit Ladestationen soll in der niederländischen Metropole bis Ende 2011 so weit ausgebaut sein, dass dann die Flotte aus dreihundert Elektro-Smarts dort starten kann. Damit Amsterdam in den Genuss dieses Serviceangebots kommt, will „car2go“ der Daimler AG in den Niederlanden eine eigene Tochtergesellschaft gründen. Weitere Einzelheiten, beispielsweise über das Geschäftsgebiet, das Park- und Tarifkonzept sowie den Start der Nutzerregistrierung werden in den nächsten Wochen auf der Grundlage einer mit der Stadt Amsterdam unterzeichneten Absichtserklärung ausgearbeitet.

Das Konzept von „car2go“: Im jeweiligen Stadtgebiet stehen an verschiedenen Stationen Smart-Fahrzeuge bereit. Nach einmaliger Registrierung kann jedes Mitglied bereitstehende Fahrzeuge ohne Vorbuchung und rund um die Uhr nutzen. Die Identifizierung erfolgt über den elektronisch hinterlegten Führerschein.

Mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen will Daimler die Idee von „car2go“ jetzt einem breiten Publikum öffnen. Gleichzeitig sind die Elektro-Smarts ein Beitrag, die CO2-Belastung im innerstädtischen Verkehr zu reduzieren.

© Daimler AG 2011

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Elektroautos und Intelligente Netze

Infomercial der Siemens AG


Das Trendthema Elektro-Mobilität ist nicht auf eine neue Technologie für das Automobil beschränkt, sondern nimmt tiefgreifenden Einfluss auf die Energieversorgung. Nur mit einer geeigneten Netz-Infrastruktur ist es möglich, die Vision vom leisen und umweltschonenden Elektro-Fahrzeug in die Tat umzusetzen. Dank intelligenter Stromnetze wird das Auto von morgen zum mobilen Stromspeicher für Elektrizität, die künftig verstärkt aus erneuerbaren Energien Wind und Sonne kommen soll. Die eMobilität und intelligente Stromnetze befördern sich also gegenseitig.

Um die Zukunft der Mobilität zu erforschen, hat Siemens das Projekt „4-SustaineMobility“ ins Leben gerufen.

© Siemens AG 2010

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eMobility: Autobranche vor dem Umbruch?

Interview mit Prof. Dr. Jochen Kreusel, Präsidiums-Mitglied VDE


Nach einer im Oktober 2010 veröffentlichten Studie von McKinsey, die das Beratungs-Unternehmen für das Magazin Wirtschafts-Woche machte, hat sich China beim Thema eMobility rasant auf den dritten Platz vorgeschoben. Bei der Analyse vor drei Monaten lag China noch auf Platz sieben. Damit hat das Reich der Mitte gleichgezogen mit Deutschland. Angeführt wird die Liste von den USA, Frankreich liegt nach diesem Index mit großem Abstand auf Platz zwei. Deutschlands illustre Automobil-Bauer sind also in Sachen Elektromobilität alles andere als industrielle Avantgarde, sondern haben Nachholbedarf. Andererseits wittern Branchenriesen aus der Elektrotechnik eine Chance auf neues Geschäft. Das hat auch der Verband der Elektroindustrie erkannt. Der VDE lädt am 9. bis 11. November 2010 in Leipzig zum großen Branchentreff eMobility – mehr als 1500 Teilnehmer werden erwartet, die sich zu relevanten Themen wie Fahrzeugtechnik, Infrastruktur und Verkehrsmanagement austauschen.

In diesem Experten-Interview von HYPERRAUM.TV spricht Susanne Päch im Vorfeld des Leipziger Elektro-Mobilitäts-Gipfels mit Prof. Dr. Kreusel aus dem Präsidium des VDE über die technologischen Herausforderungen im Bereich eMobility und die sich abzeichnenden Veränderungen in der Kfz-Branche.

© mce mediacomeurope GmbH 2010

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eMobility – Elektro-Fahrzeuge als Ultima Ratio

Bis 2020 eine Million E-Autos auf Deutschlands Straßen?


Das Automobil – seit hundert Jahren auf den Straßen der Welt zu Hause, steht möglicherweise vor einer Revolution. Nicht zuletzt dank der dramatisch gestiegenen Ölpreise kommt das Konzept des Elektroautos wieder in Mode. Leise ist es, zugleich auch umweltschonend, aber auch noch teuer. Aber der Preis ist nicht die einzige Hürde, die auf dem Weg zum Elektroantrieb steht. E-Autos erfordern auch ein komplett neues Tanknetz mit anderen Tankmodalitäten, da der vergleichsweise lange Ladevorgang ein Stop and Go an der Tankstelle wie heute nicht zulässt. Weltweit hat dennoch ein Entwicklungswettkampf um den Zukunftsmarkt Elektroauto begonnen. Auch die deutsche Industrie steigt jetzt – reichlich spät – in den weltweiten E-Trend ein. Die Bundesregierung fordert gar eine Million Elektro-Fahrzeuge bis 2020 auf Deutschlands Straßen. Bei der Entwicklung der Fahrzeuge bildet die optimierte Speicherung des Stroms eine zentrale Komponente. Batterien verteuern sich in der Herstellung allerdings erheblich, wenn die Reichweite von E-Fahrzeugen verbessert werden soll, wie der Verband der Elektroindustrie VDE in einer jüngst veröffentlichten Studie berichtet. Am 8. und 9. November 2010 wird der VDE übrigens in Leipzig einen großen Kongress veranstalten. Rund 1500 Experten werden erwartet, die über „E-Mobility: Technologien – Infrastruktur – Märkte“ diskutieren, und dabei Innovationen und Strategien für die Zukunft der mobilen Gesellschaft präsentieren wollen.

© mce mediacomeurope GmbH 2010

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Meisterwerk der Technik: die “Elektrische Viktoria”

Nachbau des ersten E-Mobils von Siemens aus dem Jahr 1905


Steigende Ölpreise und das wachsende Umweltbewußtsein haben das elektrisch betriebene Fahrzeug heute als Trendsetter etabliert. Elektroautos könnten das Fortbewegungsmittel der Zukunft werden. Doch wer glaubt, das Elektrofahrzeug sei eine Invention des 21. Jahrhunderts, der irrt gewaltig. Schon vor über hundert Jahren sah man Elektromobile auf den Straßen der deutschen Hauptstadt. In Zeiten, in denen Pferdekutschen für die Beförderung in Städten üblich waren, entwickelte kein geringerer als der große Erfinder Werner von Siemens elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Seine “Elektrische Viktoria” aus dem Jahr 1905, eine Ingenieurleistung der Extraklasse, diente damals als elegantes Hoteltaxi. In einem aufwändigen Restaurierungs-Projekt hat Siemens das historische Meisterwerk des Firmengründers wieder fahrbar gemacht.

© Siemens AG 2010

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