Gewählte Kategorie Biologie

TV-Fenster: biotechnologie.tv – Folge 95

Wissensmagazin der Biotechnologie-Branche


Das von der Bundesregierung geförderte biotechnologie.tv berichtet alle zwei Wochen über Aktuelles aus diesem stark wachsenden Sektor in Forschung und Industrie. Die drei Schwerpunktthemen der neuesten Ausgabe in unserem TV-Fenster:

- Berlin: Die Science Gallery der Max-Planck-Gesellschaft

- ResearchGate, ein soziales Netzwerk für Wissenschaftler

- Bio-Kunststoff als Material der Zukunft

© biotechnologie.de 2012

Link-Empfehlungen der Redaktion von HYPERRAUM.TV zu weiterführenden Informationen:

– Mehr Brancheninfos über Biotechnologie.de – Link
– e.conomy der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link
– Hightech-Strategie der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link

© biotechnologie.de 2012

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TV-Fenster: biotechnologie.tv – Folge 94

Wissensmagazin der Biotechnologie-Branche


Das von der Bundesregierung geförderte biotechnologie.tv berichtet alle zwei Wochen über Aktuelles aus diesem stark wachsenden Sektor in Forschung und Industrie. Dieses Mal sogar in eigener Sache. Die drei Schwerpunktthemen der neuesten Ausgabe in unserem TV-Fenster:

- Künstliche Haut aus der Maschine

- HYPERRAUM.TV: Wissenschaft im Web-TV

- Das Projekt “Hackteria”

© biotechnologie.de 2012

Link-Empfehlungen der Redaktion von HYPERRAUM.TV zu weiterführenden Informationen:

– Mehr Brancheninfos über Biotechnologie.de – Link
– e.conomy der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link
– Hightech-Strategie der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link

© biotechnologie.de 2012

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TV-Fenster: biotechnologie.tv – Folge 93

Wissensmagazin der Biotechnologie-Branche


Das von der Bundesregierung geförderte biotechnologie.tv berichtet alle zwei Wochen über Aktuelles aus diesem stark wachsenden Sektor in Forschung und Industrie. Die drei Schwerpunktthemen der neuesten Ausgabe in unserem TV-Fenster:

- Bakterien als Wasserstoff-Fabriken

- Computerchips unter der Haut

- Werden wir ewig leben?

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Link-Empfehlungen der Redaktion von HYPERRAUM.TV zu weiterführenden Informationen:

– Mehr Brancheninfos über Biotechnologie.de – Link
– e.conomy der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link
– Hightech-Strategie der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link

© biotechnologie.de 2011

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Das große Fressen der Designer Bugs

Bioingenieure konstruieren produzierende Mikroorganismen


Der weißen Biotechnologie werden für die nächsten Jahre Wachstumsprognosen bis zu dreißig Prozent vorausgesagt. Sie befasst sich mit der Entwicklung von Enzymen als Biokatalysatoren für die großtechnische Produktion. Ein spezieller Bereich der Biotechnologie: konstruierte Designer-Mikroorganismen mit spezifischen Aufgaben, die sie in der Produktion übernehmen können. Ihr künftiger Einsatz reicht von der Biokunststoff-Produktion bis zur Vernichtung von Schweröl nach einer Havarie.

Link-Empfehlungen der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- Förderprogramme des Bundes zur weißen Biotechnologie – Link
- Hightech-Strategie der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link
- zum Rauchgasprojekt der RWE AG mit der BRAIN AG – Link
- zur Produktion von Designer-Mikroorganismen der BRAIN AG – Link

Mehr zum Inhalt des Videos:

Dass kleine Organismen in der Natur erstaunliche Fähigkeiten besitzen, ist an sich keine neue Erkenntnis. Wir finden sie beispielsweise im altbekannten Prozess der Gärung, die Hefepilze im Weinfass vollbringen. Doch erst mit der Molekularbiologie und der Genetik ist es uns gelungen, die grundlegenden biochemischen Reaktionen zu verstehen. Wir wissen heute, dass sie maßgeblich von Enzymen gesteuert werden; Enzyme wirken als chemische Biokatalysatoren auf lebende Organismen. Mit Hilfe der Genetik ist nicht nur das Verständnis der Funktionsweise von Enzymen deutlich gewachsen. Dieses Wissen erlaubt es uns heute sogar, Mikroorganismen gezielt zu „konstruieren“ – mit unterschiedlich rekombiniertem Erbgut. Zweck der genetischen Manipulationen: vorhandene spezifische Fähigkeiten spezieller Mikroorganismen gezielt weiter zu optimieren. Die Fachwelt nennt diese Reagenz-Kreaturen „Designer Bugs“. Ein biotechnologisch gut funktionierender Mikroorganismus ist der erste Schritt auf dem Weg zu einem geeigneten großtechnischen Herstellungsverfahren in einer “Biofabrik”.

Wir stehen heute am Anfang eines neuen Industriezweiges, den die Fachwelt “weiße” Biotechnologie nennt. Die BRAIN AG gehört zu diesen jungen, aufstrebenden Unternehmen, die sich mit industrienahen Forschungen auf diesem Gebiet befasst. In einer Kooperation mit dem Energieversorger RWE wird derzeit eine Demonstrationsanlage entwickelt und getestet. Ziel des Projektes: Designer-Mikroorganismen künftig so zu konfektionieren, dass sie das in konventionellen Kohlekraftwerken erzeugte Rauchgas in Biokunststoffe umwandeln.

© mce mediacomeurope GmbH 2011

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TV-Fenster: biotechnologie.tv – Folge 92

Wissensmagazin der Biotechnologie-Branche


Das von der Bundesregierung geförderte biotechnologie.tv berichtet alle zwei Wochen über Aktuelles aus diesem stark wachsenden Sektor in Forschung und Industrie. Die drei Schwerpunktthemen der neuesten Ausgabe in unserem TV-Fenster:

- Ein Sensor für durstige Pflanzen

- Biotechnologische Weihnachtsgeschenke

- Tumore zum Leuchten gebracht

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Link-Empfehlungen der Redaktion von HYPERRAUm.TV zu weiterführenden Informationen:

– Mehr Brancheninfos über Biotechnologie.de – Link
– e.conomy der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link
– Hightech-Strategie der Bundesregierung zur Biotechnologie – Link

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Dem Kofferfisch abgeschaut

Autohersteller folgen dem aerodynamischen Vorbild der Natur


Das aerodynamische Verhalten ist für Flugzeuge wie für Automobile ein wichtiger Parameter. Es beeinflusst neben dem Gewicht des Fahrzeugs den Energieverbrauch maßgeblich. Schon 2005 entwickelte Daimler ein frühes bionisches Konzeptfahrzeug, das dem Kofferfisch nachempfunden ist. Obwohl scheinbar plump, zeigt der Kofferfisch sensationelle Strömungseigenschaften.

Lernen vom Vorbild der Natur: Was den Kofferfisch mit seiner kantigen Form auszeichnet und ihn für Autobauer besonders interessant macht:

- das optimale Verhältnis von Oberfläche zu Volumen
- maximale Steifigkeit bei minimalem Gewicht
- ein außergewöhnliches Strömungsverhalten.

Das Bionic Car von Daimler ist nur ein einziges Mal gebaut worden, dennoch zeigt das frühe Beispiel, dass auch Ingenieure des Fahrzeugbaus von der Natur viel lernen können. Sie erzielten mit dem originalgetreuen Modellnachbau des Kofferfisches im Windkanal einen geradezu fabelhaften Luftwiderstandsbeiwert von nur 0,06. Zum Vergleich: Herkömmliche Autos haben heute einen Wert, der bei 0,3 liegt.

Das Konzept-Auto Bionic Car von Daimler ist über ein einziges gebautes Exemplar nicht hinaus gekommen. Immerhin hat Daimler in Zusammenarbeit mit Bionik-Experten im Zuge dieser Forschungen auch ein eigenes rechnergestütztes materialwissenschaftliches Verfahren entwickelt. Es überträgt das Wachstumsprinzip der Biologie in die Konzeption von Autos. Ingenieure einiger bekannter Automarken lassen heute Karosserie- oder Fahrwerkskomponenten am Rechner wachsen. Bereiche mit geringer Belastung sind dünner gestaltet oder sogar völlig herausgeschnitten, hoch beanspruchte Stellen werden dagegen gezielt verstärkt. Die Grundlagen dieser Methode stammen von dem Biomechaniker Prof. Dr. Claus Mattheck. Schon in den achtziger Jahren hat er Bäumen abgeschaut, wie man mit minimalem Materialaufwand maximale Stabilität erzielen kann. Diese Erkenntnisse hat er später in ein Computerprogramm für die Optimierung von Bauteilen eingearbeitet.

In der CAD-Welt bezeichnet man dieses Verfahren mit dem Terminus „Soft Kill Option“ oder auch mit dem Begriff „Topologieoptimierung“. Es wird für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die geringe Reichweite heutiger Batterien erfordert es, dem Gewicht von Fahrzeugen besondere Beachtung zu schenken – ohne Zugeständnisse bei der Fahrsicherheit.

© mce mediacomeurope GmbH 2011

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High-Tech für Cyber-Bauern

Infomercial des VDMA


Link-Empfehlung der Redaktion zu weiterführenden Informationen:

- VDMA-Artikel zur Agrartechnikindustrie – Link

Prozessorgesteuerte Mähdrescher, vollautomatische Vorgewende-Managementsysteme, satelliten- und sensorgesteuerte Traktoren – die Landwirtschaft ist längst ein lukratives Entwicklungsfeld der Elektronik. Der moderne Bauer ist auf die Hilfe von intelligenten Elektroniksystemen angewiesen.

Die “Precision Agriculture” ist inzwischen weltweit etabliert. Die rechner- und satellitengestützte Bewirtschaftung reicht von der exakten digitalen Kartierung und Datenerfassung der Nutzflächen über die Auftragsbearbeitung bis hin zur Überwachung der Maschinen und deren Management. Die gesamte Prozesskette wird über den Jahreszyklus mit Hilfe der Elektronik begleitet.

Das Bild der modernen Landwirtschaft prägt auch die Energieversorgung aus natürlich nachwachsenden Rohstoffen. So lässt sich beispielsweise nach der Getreideernte im Herbst Biomasse anbauen. Energiepflanzenanbau findet sich heute bereits auf einem Fünftel der in Deutschland landwirtschaftlich genutzten Flächen. Allein 2010 entstanden 1200 neue Biogasanlagen, derzeit sind rund 6000 am Netz. Sie erbringen die Leistung von zwei Atomkraftwerken.

© VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau 2011

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TV-Fenster: biotechnologie.tv – Folge 91

Wissensmagazin der Biotechnologie-Branche


Das von der Bundesregierung geförderte biotechnologie.tv berichtet alle zwei Wochen über Aktuelles aus diesem stark wachsenden Sektor in Forschung und Industrie. Die drei Schwerpunktthemen der neuesten Ausgabe:

- Die Blaue Süßlupine als Ersatz für tierisches Eiweiß

- Dance your PhD

- Der Science Slam

© biotechnologie.de 2011

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TV-Fenster: biotechnologie.tv – Folge 90

Wissensmagazin der Biotechnologie-Branche


Das von der Bundesregierung geförderte biotechnologie.tv berichtet alle zwei Wochen über Aktuelles aus diesem stark wachsenden Sektor in Forschung und Industrie. Die drei Schwerpunktthemen der neuesten Ausgabe:

- Wie man DNA in Gummibärchen nachweist

- Ein Wissensquiz zur Biotechnologie im Alltag

- Das Geheimnis der Zickfelder Meeresbrise

© biotechnologie.de 2011

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Kohlendioxid aus Abgas für die Algenproduktion

Infomercial der RWE AG


Kohlendioxid ist in der Natur ein wichtiger Lebensstoff. Pflanzen ziehen es aus der Luft und nutzen es zur Photosynthese. Die Idee eines Projektes bei der RWE mit weiteren Partnern: Kohlendioxid aus dem Abgas von Kohlekraftwerken nutzen, um Biomasse zu erzeugen. Im Versuch kommen Algen zum Einsatz, die deutlich höhere Wachstumsraten aufweisen als alle Landpflanzen. Sie können damit schneller als alle Landpflanzen CO2 in Biomasse umsetzen.

Heute werden unterschiedliche Verfahren geprüft, wie der aus konventionellen Kraftwerken entstehende Rohstoff Kohlendioxid nicht wie bei der CCS-Methode als Abfall entsorgt werden muss, sondern weiterverarbeitet werden könnte. Die Biotechnologie bietet für das Kohlendioxid-Recycling verschiedene Ansätze, die von RWE derzeit in Pilotversuchen am Standort Niederaußem getestet werden. Ein Projekt: die Algenproduktion als Biomasse. Ein Teil des Rauchgases aus dem Braunkohlekraftwerk Niederaußem wird für dieses Projekt zu einer Algenproduktionsanlage geführt. In einem vorgelagerten Blasenreaktor befindet sich eine Algensupension, die das Kohlendioxid bis zum Sättigungsgrad aufnimmt. Überschüssiges, nicht verarbeitbares Kohlendioxid wird über einen Kamin an die Umgebung abgeführt. Die CO2-angereicherte Algensuspension wird anschließend ins Gewächshaus geführt und dort in die von der Novagreen Projektmanagement GmbH entwickelten Photobioreaktoren geleitet. Dort sorgen relativ konstante Temperaturen sowie optimale Nährstoffbedingungen und Lichtverhältnisse für hohe Wachstumsraten der Algen. Die benötigte Wärme für das Gewächshaus wird aus nicht genutzter Kühlturmabwärme des benachbarten Kraftwerks zur Verfügung gestellt.

Derzeit haben die Photobioreaktoren eine Fläche von 600 Quadratmetern und erzeugen pro Jahr rund 6.000 Kilogramm Algen in Trockensubstanz. Nach Angaben von RWE werden mit diesem Verfahren gleichzeitig 12.000 Kilogramm CO2 biologisch verwertet. Wie sich die hier produzierten Algen weiter verwerten lassen, ist auch Teil des Projektes, das Biochemiker hier untersuchen.

© RWE AG 2011

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