Gewählte Kategorie Astronomie

Die Jagd nach Exoplaneten

Die Europäische Südsternwarte ESO: Zentrum der Erforschung extraterrestrischer Planeten


Hyperraum.TV berichtet über die jüngsten Erfolge bei der Entdeckung von extraterrestrischen Planeten und erläutert die Methoden, mit denen der Nachweis dieser extrem kleinen und dunklen Himmelskörper gelingt. Seit den neunziger Jahren, als der erste dieser Planeten außerhalb des Sonnensystems entdeckt wurde, konnten mehrere hundert solcher Trabanten von Sternen nachgewiesen werden. Meist handelt es sich um relativ große Gasplaneten recht nah in unserer Galaxis. Das Observatorium der Europäischen Südsternwarte ESO in Chile ist ein Dorado für die Jagd nach Exoplaneten. In La Silla, 3000 Meter hoch in den Anden, herrschen ideale Bedingungen. Hier kann man das Universum in dünner, trockener und wenig verschmutzter Atmosphäre besonders gut beobachten. Daher sind viele Exoplaneten im südamerikanischen Observatorium der ESO entdeckt worden. Prof. Dr. Michel Mayor von der Universität Genf gehört zu den bekanntesten Planetenjägern, die in La Silla auf die Suche nach den kleinen Trabanten gehen. Etliche Exoplaneten hat er mit seinem Team hier entdeckt. Nächstes großes Ziel bei ihrer Erforschung ist die Suche nach erdähnlichen Objekten. Umkreisen sie ihre Sonne in geeignetem Abstand, dann könnte sich, so jedenfalls die Hoffnung der Astronomen, darauf Leben entwickelt haben.

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Weltraum-Teleskop Hubble feiert 20. Geburtstag

Neue Dimension der Himmelsschau


Das Weltraum-Teleskop Hubble feiert im Jahr 2010 seinen 20. Geburtstag. Nach anfänglichen Problemen, die mit einer Rettungs-Mission 1993 behoben werden konnten, ist Hubble ein verlässlicher Beobachter des Himmels geworden. Das in Erdumlaufbahn stationierte Teleskop hat das uns bekannte Universum weiter vergrößert. Es entdeckte in 13 Milliarden Lichtjahren Entfernung – in Zonen, die bisher leer erschienen – bisher unbekannte Galaxien. Aber auch in der Milchstraße hat Hubble für ein noch sehr junges Forschungsgebiet, die Entdeckung der extraterrestrischen Planeten, wichtige Beiträge geleistet. Hyperraum.TV stellt die nun zwei Jahrzehnte dauernde Mission vor, zeigt die eindrucksvollsten Bilder von Hubble und lässt auch NASA-Astronauten zu Wort kommen, die das Weltraum-Teleskop seit dem Start des Betriebs mehrfach zu Wartungsarbeiten besucht haben. Experten gehen davon aus, dass Hubble noch bis 2014 Bilder zur Erde funken wird. Inzwischen startete die Entwicklung an seinem Nachfolger, dem James-Webb-Teleskop.

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Das neue Bild der Sonne

Sonnenforschung mit SOHO und STEREO


Die Sonne birgt bis heute viele Geheimnisse, die die Wissenschaftler erst mühsam entschlüsseln. Vor allem dank der jüngsten Sonnensonden und ihrer spektakulären Bilder nehmen wir immer tieferen Einblick in die Geschehnisse auf unserem Zentralgestirn. SOHO und STEREO zeigen uns die gewaltigen Vorgänge auf der Oberfläche der Sonne in atemberaubenden Bildern und veranschaulichen, wie gewaltig die Wirkungen sind, die die Sonne auch auf unseren Planeten ausübt. Susanne Päch berichtet in dieser Studiosendung von Hyperraum.TV über das Bild der Sonne in der Wissenschaft und zeigt Videos der NASA über die solaren Vorgänge. Zum Abschluss präsentiert ein Video der Europäischen Raumfahrt-Organisation ESA den Low-Budget-Satellitentyp Proba, der mit einem innovativen Konzept auch für die Sonnnenforschung entwickelt wurde. Ziel des Konzeptes ist es, Satellitenplattformen anzubieten, mit denen wissenschaftliche Raumfahrt-Missionen kurzfristig umgesetzt werden können.

© mediacomeurope GmbH 2010

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Vortrags-Highlights: Prof. Dr. Tilman Spohn

Astrobiologie: Wie Leben auf das Klima wirkt


In der Vortragsreihe “Klimazeitreise” von Geocycles und dem Max-Planck-Institut für Chemie betrachten Forscher das Phänomen Klima auf ganz unterschiedliche Weise. Der Planetologe Prof. Dr. Tilman Spohn, Direktor des Zentrums für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, sprach über die Wechselwirkungen, die Lebensformen mit den klimatischen Bedingungen haben. Dass auf der Erde beispielsweise Tiere und Menschen direkten Einfluss auf die Entwicklung der Atmosphäre und damit auch auf das Klima nehmen, ist lange bekannt. Spekulativer ist die Annahme, das Leben könnte auch tiefer in die Entwicklung des Planeten eingreifen. Zudem wirft er einen Blick auf Mars und Venus und gibt Aufschluss über die Wahrscheinlichkeit, dort Lebensformen finden zu können.
Einen weiteren Beitrag zu einem Vortrag der Reihe “Klimazeitreise” können Sie hier sehen.

© mce mediacomeurope GmbH 2010

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Dunkle Materie

Der Stoff, der die Welt zusammenhält


Unser Universum – es besteht aus hundert Milliarden Galaxien mit Abermilliarden von Sternen, Planeten und Monden, und selbst in den leeren Zwischenräumen findet sich noch das eine oder andere Wasserstoffatom. Doch zu 96 Prozent besteht das Weltall aus etwas, was niemand bislang gesehen hat und die Wissenschaftler immer noch nicht erklären können: aus Dunkler Materie. Wenn sie nicht existierte, sähe unser Universum völlig anders aus. Dann müssten zum Beispiel rotierende Spiralgalaxien, die sich mit einer Geschwindigkeit von 800.000 Kilometern pro Stunde um ihr Zentrum drehen, eigentlich durch die Fliehkraft ihrer Bewegung auseinandergerissen werden. In ihrer interdisziplinären Forschung sind drei Max-Planck-Institute in München, Garching und Heidelberg mit verschiedenen Experimenten dem Stoff, der das Weltall zusammenhält, auf der Spur, in Deutschland, Europa und der ganzen Welt. Auf dem Spiel steht nicht nur eine physikalische Theorie, sondern unser gesamtes Weltbild.

© Max-Planck-Gesellschaft 2005

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Mondflug anno 2010

Revival der Mond-Astronauten


Inventions-TV berichtet über die Pläne der amerikanischen Weltraumbehörde NASA, im Jahr 2010 Astronauten zum Mond zu bringen und dies als Sprungbrett für Flüge zum Mars zu nutzen. Ziel der amerikanischen Raumfahrt-Strategie ist es, bis 2030 amerikanische Astronauten zum roten Planeten zu bringen.

© mce mediacomeurope GmbH 2009

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Vortrags-Highlights: Prof. Dr. Frank Sirocko

Eine erdgeschichtliche Reise durch das Klima


In der Sendereihe „Experten berichten aus der Wissenschaft“ von Hyperraum.TV wird ein Vortrag des Sedimentologen Prof. Dr. Frank Sirocko vorgestellt. Er gehört zur Reihe „Klima und Mensch“, die Geocycles zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz durchgeführt hat. Der Vortrag bietet eine spannende Doku-Reise durch die letzten vier Jahrzehntausende des erdgeschichtlichen Klimas – mit vielen historischen Bezügen und Erklärungsmodellen menschheitsgeschichtlicher Vorgänge. Spezielles Untersuchungsfeld: die Seenplatte der Eifelmaare, Überreste vulkanischer Aktivitäten, deren Sedimente die Klimageschichte der Region gespeichert haben.

Den ganzen Vortrag sehen Sie hier.

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DFG Science TV – Staffel “Wellenjäger”

Folge 10: Stecknadeln im Weltall


Auf den Spuren der theoretischen Vorhersage Albert Einsteins versuchen Wissenschaftler Gravitationswellen zu messen. Sie entstehen infolge winziger Verzerrungen der Raumgeometrie. Mit ihren Forschungen wollen die Wellenjäger unser Verständnis von Raum und Zeit erweitern. Mit ihren Untersuchungen bewegen sich die Physiker aus Hannover am Quantenlimit. Das Problem: Die Messungen erfordern extrem leistungsstarke und präzise Techniken, damit die Gravitationswellen nicht im Rauschen der Lichtteilchen untergehen. Dafür kommt eine neue Technologie zum Einsatz: gequetschtes Licht. Wird der erste direkte Nachweis von Gravitationswellen gelingen?

Schwerpunkt Folge 10: Der erste Nachweis von Gravitationswellen ist zum Greifen nahe. Aber das eigentliche Ziel ist die daraus entstehende Graviationswellen-Astronomie der künftigen Wissenschaftler-Generation.

© Deutsche Forschungsgemeinschaft

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DFG Science TV – Staffel “Wellenjäger”


Folge 9: Weltrekord


Auf den Spuren der theoretischen Vorhersage Albert Einsteins versuchen Wissenschaftler Gravitationswellen zu messen. Sie entstehen infolge winziger Verzerrungen der Raumgeometrie. Mit ihren Forschungen wollen die Wellenjäger unser Verständnis von Raum und Zeit erweitern. Mit ihren Untersuchungen bewegen sich die Physiker aus Hannover am Quantenlimit. Das Problem: Die Messungen erfordern extrem leistungsstarke und präzise Techniken, damit die Gravitationswellen nicht im Rauschen der Lichtteilchen untergehen. Dafür kommt eine neue Technologie zum Einsatz: gequetschtes Licht. Wird der erste direkte Nachweis von Gravitationswellen gelingen?

Schwerpunkt Folge 9: Für Henning und Alexander ist der Tag der Entscheidung gekommen. Gelingt es ihnen, das zufällige Quantenrauschen des Lichts so weit wie niemand zuvor abzusenken?

© Deutsche Forschungsgemeinschaft

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DFG Science TV – Staffel “Wellenjäger”

Folge 8: High Tech im Kornfeld


Auf den Spuren der theoretischen Vorhersage Albert Einsteins versuchen Wissenschaftler Gravitationswellen zu messen. Sie entstehen infolge winziger Verzerrungen der Raumgeometrie. Mit ihren Forschungen wollen die Wellenjäger unser Verständnis von Raum und Zeit erweitern. Mit ihren Untersuchungen bewegen sich die Physiker aus Hannover am Quantenlimit. Das Problem: Die Messungen erfordern extrem leistungsstarke und präzise Techniken, damit die Gravitationswellen nicht im Rauschen der Lichtteilchen untergehen. Dafür kommt eine neue Technologie zum Einsatz: gequetschtes Licht. Wird der erste direkte Nachweis von Gravitationswellen gelingen?

Schwerpunkt Folge 8: Weltpremiere bei GEO600: Die Wellenjäger bauen bald zum ersten Mal gequetschtes Licht in einen Gravitationswellendetektor ein.

© Deutsche Forschungsgemeinschaft

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