Archiv für Oktober 2010

i-flow: Chemie-Forschung für das Auto der Zukunft

Infomercial der BASF AG


Hyundai und BASF haben auf dem Genfer Automobilsalon ihr gemeinsam entwickeltes Konzeptauto i-flow vorgestellt. Gemeinsames Ziel ist es, mit einem innovativen Konzept einen Beitrag zur Schadstoffreduzierung in der Automobilindustrie zu entwickeln.

Der Dieselmotor des i-flow ist mit einem Hartschaum-Isolationssystem aus Polyurethan umkapselt. Das ist vor allem im Bereich von Kurzstrecken, also im Stadtverkehr, von Bedeutung, denn Motoren kommen nur langsam auf Betriebstemperatur und kühlen schnell wieder ab. Die thermische Motorkapselung mindert diesen Effekt und reduziert so den Kraftstoffverbrauch und damit auch die Umweltbelastung. Zusätzlich wird die Wärme des Abgassystems mittels Thermoelektrik in elektrische Energie umgewandelt und unterstützt auf diese Weise das Bordnetz. Das alles senkt den Treibstoffverbrauch deutlich.

Das Konzept von i-flow zielt weiter darauf ab, so viel Gewicht wie möglich durch den Einsatz von Kunststoffbauteilen einzusparen, um auch über reduziertes Gewicht die Umwelt zu entlasten. Ein Beispiel dafür ist der Ressourcen schonende Einsatz von stabilen Leichtbau-Werkstoffen für das Sitzgestell des i-flow aus Polyamid, das zu 60 % aus erneuerbaren Rohstoffen gefertigt wird. Das Feuchtigkeit absorbierende Kunststoff-Gewebe in den Sitzen sorgt zudem dafür, dass die Insassen auch im Sommer angenehm klimatisiert reisen. Ein weiterer Beitrag zum Umweltschutz ist die hochglänzende Liquid-Metal-Effektlackierung auf Wasserbasis-Technologie.

© BASF SE 2010

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Elektroautos und Intelligente Netze

Infomercial der Siemens AG


Das Trendthema Elektro-Mobilität ist nicht auf eine neue Technologie für das Automobil beschränkt, sondern nimmt tiefgreifenden Einfluss auf die Energieversorgung. Nur mit einer geeigneten Netz-Infrastruktur ist es möglich, die Vision vom leisen und umweltschonenden Elektro-Fahrzeug in die Tat umzusetzen. Dank intelligenter Stromnetze wird das Auto von morgen zum mobilen Stromspeicher für Elektrizität, die künftig verstärkt aus erneuerbaren Energien Wind und Sonne kommen soll. Die eMobilität und intelligente Stromnetze befördern sich also gegenseitig.

Um die Zukunft der Mobilität zu erforschen, hat Siemens das Projekt „4-SustaineMobility“ ins Leben gerufen.

© Siemens AG 2010

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Experten-Talk: Prof. Dr. Jochen Kreusel

Perspektiven für die Netzinfrastruktur bei erneuerbaren Energien


Wir stehen vor einem Quantensprung in der Energieversorgung. Begriffe wie „Erneuerbare Energien“ und „Smart Grid“ haben in der politischen Energie-Debatte längst Kultstatus. Schon heute wird in Deutschland erheblich in den Bereich der Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien investiert: Photovoltaik, Offshore-Windparks, Solarthermie… Privatwirtschaftliche Investitionen und staatliche Förderungen sind mit prognostizierten dreistelligen Milliardenbeträgen in den nächsten Jahren gewaltig. Doch die Stromerzeugung ist nur eine Seite der Medaille, es gibt auch die andere: die Stromnetze, die diese Energie dorthin transportieren, wo sie dann tatsächlich gebraucht wird. Hier hinkt die Entwicklung hinterher – mit der Gefahr erheblicher Vergeudung von Geldern. Experten sind sich einig, dass die hohen Investitionen in die Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien größtenteils verpuffen könnten, weil sie auf eine überholte Infrastruktur treffen.

Der Strom aus Offshore-Parks im Norden ist beispielsweise mit bestehender deutscher Netztechnologie nicht in südlichere Teile der Republik transportierbar. Die Infrastruktur, wie sie heute im Einsatz ist, war unter anderen Prämissen aufgebaut worden: Über Deutschland gut verteilte Kraftwerke erzeugen Strom, den sie dann hauptsächlich regional in die umliegende Fläche verteilen. Ein weiträumiger Transport der volatilen Ware war nie vorgesehen. Die technische Ursache liegt vor allem in der konventionellen Übertragungstechnik mit Wechselstrom. Energie-Autobahnen, die mit Gleichstrom arbeiten, müssen als Overlay-Struktur aufgebaut werden. Dies ist zwar technisch keine große Herausforderung und nicht einmal hinsichtlich der erforderlichen Investitionen im Bereich von einigen Milliarden Euro extrem aufwändig, dennoch scheitert Deutschland derzeit an dieser Aufgabe – aufgrund kollektiven Unvermögens. Susanne Päch spricht im Studio von HYPERRAUM.TV mit Prof. Dr. Jochen Kreusel, Präsidiums-Mitglied des Verbandes der Elektrotechnik VDE, über die veränderten Anforderungen an die Infrastruktur durch das Szenario erneuerbarer Energien.

© mce mediacomeurope GmbH 2010

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eMobility: Autobranche vor dem Umbruch?

Interview mit Prof. Dr. Jochen Kreusel, Präsidiums-Mitglied VDE


Nach einer im Oktober 2010 veröffentlichten Studie von McKinsey, die das Beratungs-Unternehmen für das Magazin Wirtschafts-Woche machte, hat sich China beim Thema eMobility rasant auf den dritten Platz vorgeschoben. Bei der Analyse vor drei Monaten lag China noch auf Platz sieben. Damit hat das Reich der Mitte gleichgezogen mit Deutschland. Angeführt wird die Liste von den USA, Frankreich liegt nach diesem Index mit großem Abstand auf Platz zwei. Deutschlands illustre Automobil-Bauer sind also in Sachen Elektromobilität alles andere als industrielle Avantgarde, sondern haben Nachholbedarf. Andererseits wittern Branchenriesen aus der Elektrotechnik eine Chance auf neues Geschäft. Das hat auch der Verband der Elektroindustrie erkannt. Der VDE lädt am 9. bis 11. November 2010 in Leipzig zum großen Branchentreff eMobility – mehr als 1500 Teilnehmer werden erwartet, die sich zu relevanten Themen wie Fahrzeugtechnik, Infrastruktur und Verkehrsmanagement austauschen.

In diesem Experten-Interview von HYPERRAUM.TV spricht Susanne Päch im Vorfeld des Leipziger Elektro-Mobilitäts-Gipfels mit Prof. Dr. Kreusel aus dem Präsidium des VDE über die technologischen Herausforderungen im Bereich eMobility und die sich abzeichnenden Veränderungen in der Kfz-Branche.

© mce mediacomeurope GmbH 2010

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Elektronische Bauteile für Offshore-Windparks

Infomercial der Infineon AG


Erneuerbare Energien sind zu einem Wachstumsmarkt der deutschen Industrie avanciert. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat in einer im Oktober 2010 veröffentlichten Studie festgestellt, dass 2009 allein in Deutschland 400.000 Menschen im Bereich der Erneuerbaren Energien beschäftigt sind – doppelt so viele wie noch 2004. Bis 2030 kann diese Zahl laut DLR auf 500.000 bis 600.00 steigen.

Die Stromerzeugung aus Offshore-Windparks gehört zu den künftig stark expandierenden Bereichen der Erneuerbaren Energien. Dafür sind neuartige Technologien erforderlich, die Windparks auf hoher See mit dem konventionellen Stromnetz verbinden. Auch die Elektronik-Industrie ist hier als Zulieferer verstärkt aktiv.

Dieses Infomercial der Infineon AG stellt eine spezielle Technologie des Münchner Halbleiterunternehmens Infineon vor, die mit Hochleistungsschaltern den Bau eines Stromnetzes ermöglicht, über das der umweltfreundliche Strom von Offshore-Windparks nahezu verlustfrei an Land fließen kann. Darüber hinaus ist es mit Hilfe dieser Technologie möglich, den Strom der Offshore-Anlagen nach Norwegen zu transportieren. Dort kann die volatile Energie in Pumpspeicherkraftwerken gespeichert werden.

© Infineon AG 2010

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Manfred P. Kage – Pionier der Mikro-Fotografie

Die Entdeckung der fantastischen Welt im Unsichtbaren


Das Unsichtbare sichtbar zu machen, ist das Lebensthema von Manfred P. Kage, der im Oktober 2010 seinen 75. Geburtstag feiert. In einem alten Gemäuer, Schloss Weißenstein bei Schwäbisch-Gmünd, hat sich der gelernte Chemie-Ingenieur im Lauf der Jahre ein hochmodernes optisches Labor eingerichtet, das “Institut für wissenschaftliche Fotografie und Kinematografie”.

Kage ist ein Meister darin, einzigartige mikroskopische, auch elektronenmikroskopische Bilder anzufertigen, mit Apparaturen, die er sich zum Teil selbst konstruiert hat. In seinem Archiv haben sich mittlerweile einige zehntausend Aufnahmen angesammelt, von chemischen Substanzen, Kristallen und Mikroorganismen, teils Industrie-Aufträge, aber auch eigene Forschungen und freie Experimente von hohem ästhetischem Reiz. Darunter ist auch das bekannte Foto von der Ameise mit dem Mikrozahnrad auf ihrem Fühler, das im Jahr 2005 den Focus-Preis für die beste wissenschaftliche Fotografie erhielt. In letzter Zeit hat sich der Schwerpunkt von Kages Arbeit in Richtung auf die Kleinstlebewesen verlagert, hier kann er von seiner Frau Christina, einer Biologin, kompetente Unterstützung erfahren. Im Jahr 2010 ist Kage im Film “Drang – was uns antreibt” als eine von zehn bemerkenswerten Persönlichkeiten porträtiert worden.

© mce mediacomeurope GmbH 2010

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