Archiv für Mai 2010

Weltraum-Teleskop Hubble feiert 20. Geburtstag

Neue Dimension der astronomischen Himmelsschau


Das Weltraum-Teleskop Hubble feiert im Jahr 2010 seinen 20. Geburtstag. Nach anfänglichen Problemen, die mit einer Rettungs-Mission 1993 behoben werden konnten, ist Hubble ein verlässlicher Beobachter des Himmels geworden. Das in Erdumlaufbahn stationierte Teleskop hat das uns bekannte Universum weiter vergrößert. Es entdeckte in 13 Milliarden Lichtjahren Entfernung – in Zonen, die bisher leer erschienen – bisher unbekannte Galaxien. Aber auch in der Milchstraße hat Hubble für ein noch sehr junges Forschungsgebiet, die Entdeckung der extraterrestrischen Planeten, wichtige Beiträge geleistet. Hyperraum.TV stellt die nun zwei Jahrzehnte dauernde Mission vor, zeigt die eindrucksvollsten Bilder von Hubble und lässt auch NASA-Astronauten zu Wort kommen, die das Weltraum-Teleskop seit dem Start des Betriebs mehrfach zu Wartungsarbeiten besucht haben. Experten gehen davon aus, dass Hubble noch bis 2014 Bilder zur Erde funken wird. Inzwischen startete die Entwicklung an seinem Nachfolger, dem James-Webb-Teleskop.

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Shell Eco-Marathon – so weit ein Liter trägt

Ölmulti fördert Nachhaltigkeit mit Jugend-Wettbewerb


Der Grundgedanke des vom Ölkonzern Shell finanzierten Eco-Marathons: Entwurf und Konstruktion eines Fahrzeugs, das mit einem Liter Kraftstoff die größtmögliche Entfernung zurücklegt und dabei so wenig Schadstoffe wie möglich ausstößt. Sowohl konventionelle Kraftstoffe als auch alternative Energiequellen sind für den Antrieb dieser Fahrzeuge zugelassen. Der Shell Eco-Marathon richtet sich mit zwei Kategorien an junge Konstrukteure und universitäre Forschungs-Teams. In der Kategorie “Prototype-Fahrzeuge” sind stromlinienförmige Fahrzeuge aller Art zugelassen, deren Konstruktion darauf abzielt, den Luftwiderstand zu reduzieren und den Kraftstoffverbrauch zu minimieren. Demgegenüber ist für die “UrbanConcept Fahrzeuge” Straßentauglichkeit eine Voraussetzung. Weltweit hat sich der Shell Eco-Marathon in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Foren für nachhaltige Mobilität entwickelt. Der neueste Weltrekord des französischen Teams „polyjoule“ liegt bei 4.896 Kilometern – das entspricht der Strecke von der portugiesischen Atlantikküste bis nach Moskau oder einem Verbrauch von 0,02 Litern auf 100 Kilometern.

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Polytronische Herstellung von Bauteilen



Ultraflache Transistoren und flexible Batterien


Seit die Wissenschaft Ende der siebziger Jahre entdeckt hat, dass Kunststoffe auch elektrischen Strom leiten und leuchten können, sind zwei Bereiche zu einer neuen Disziplin verschmolzen: zur Polytronik. Sie könnte zu einer Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts werden. Mit ihr soll es zu einem dramatischen Preisverfall in der Massenproduktion von elektronischen Bauteilen kommen. Das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration in München, kurz IZM, ist Deutschlands Polytronik-Schmiede. Hier erforscht das Team um Prof. Karlheinz Bock die polytronische Herstellung von ultraflachen Transistoren, Leuchtelementen und flexiblen Batterien. Dazu müssen die Münchener Forscher ungleiche Werkstoffe wie Metalle und Kunststoffe kombinieren. Ziel ist es, diese Bauteile von „Rolle zu Rolle“ zu produzieren und so geringe Stückpreise zu ermöglichen.


© Fraunhofer-Gesellschaft 2010

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Meisterwerk der Technik: die “Elektrische Viktoria”

Nachbau des ersten E-Mobils von Siemens aus dem Jahr 1905


Steigende Ölpreise und das wachsende Umweltbewußtsein haben das elektrisch betriebene Fahrzeug heute als Trendsetter etabliert. Elektroautos könnten das Fortbewegungsmittel der Zukunft werden. Doch wer glaubt, das Elektrofahrzeug sei eine Invention des 21. Jahrhunderts, der irrt gewaltig. Schon vor über hundert Jahren sah man Elektromobile auf den Straßen der deutschen Hauptstadt. In Zeiten, in denen Pferdekutschen für die Beförderung in Städten üblich waren, entwickelte kein geringerer als der große Erfinder Werner von Siemens elektrisch angetriebene Fahrzeuge. Seine “Elektrische Viktoria” aus dem Jahr 1905, eine Ingenieurleistung der Extraklasse, diente damals als elegantes Hoteltaxi. In einem aufwändigen Restaurierungs-Projekt hat Siemens das historische Meisterwerk des Firmengründers wieder fahrbar gemacht.

© Siemens AG 2010

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