Archiv für Dezember 2009

Vortrags-Highlights: Prof. Dr. Frank Sirocko

Eine erdgeschichtliche Reise durch das Klima


In der Sendereihe „Experten berichten aus der Wissenschaft“ von Hyperraum.TV wird ein Vortrag des Sedimentologen Prof. Dr. Frank Sirocko vorgestellt. Er gehört zur Reihe „Klima und Mensch“, die Geocycles zusammen mit dem Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz durchgeführt hat. Der Vortrag bietet eine spannende Doku-Reise durch die letzten vier Jahrzehntausende des erdgeschichtlichen Klimas – mit vielen historischen Bezügen und Erklärungsmodellen menschheitsgeschichtlicher Vorgänge. Spezielles Untersuchungsfeld: die Seenplatte der Eifelmaare, Überreste vulkanischer Aktivitäten, deren Sedimente die Klimageschichte der Region gespeichert haben.

Den ganzen Vortrag sehen Sie hier.

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RoboCup German Open 2008

The Winner is: Das Team “Nimbros”


Susanne Päch berichtet in dieser Studio-Moderation über die Nimbros, die 2008 die German Open des RoboCup gewonnen haben. Die humanoiden Roboter sind eine Gemeinschaftsproduktion der Universitäten Bonn und Freiburg und haben erstaunliche Fähigkeiten.

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Chemie-Nobelpreis 2007

Porträt des Nobelpreisträgers Prof. Dr. Gerhard Ertl


In diesem Jahr geht die höchste wissenschaftliche Auszeichnung in Chemie an Gerhard Ertl, Forscher am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft. „Die Arbeit des Max-Planck-Wissenschaftlers erklärt maßgeblich die chemischen Prozesse, die sich auf festen Oberflächen abspielen,“ teilte die Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm mit. Ohne Katalysatoren wäre kaum eine technisch wichtige Reaktion denkbar. Gerhard Ertl hat die Grundlagen dafür geschaffen, den Ablauf chemischer Reaktionen an der Oberfläche der Katalysatoren auf atomarer Ebene zu beobachten. Damit schuf er die Möglichkeit, Katalysatoren gezielt weiter zu entwickeln und die Ausbeute chemischer Reaktionen zu erhöhen.

© Max-Planck-Gesellschaft 2007

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Neurologie entdeckt Angstgedächtnis

Prof. Dr. Hans-Christian Pape entschlüsselt Prozesse in den Nervenzellen des Gehirns


Angesichts einer Bedrohung reagieren wir mit Angst. Unser Furchtverhalten ist entwicklungsgeschichtlich sehr alt und oft genug überlebenswichtig. Doch bei einer großen Zahl von Menschen treten Angstreaktionen wiederholt unangemessen stark oder aus unpassendem Anlass heraus auf. Sie leiden unter Angst oder Zwangserkrankungen. Hans-Christian Pape vom Institut für Physiologie der Universität Münster arbeitet daran, die neurologischen Prozesse der Angst bis auf die molekulare Ebene herunter zu verstehen. Stehen wir Angst aus, so feuern Hunderte von Nervenzellen in einem synchronen Muster. Wiederholt sich diese rhythmische Aktivität zu oft oder ist die Angst zu groß, so kann sich das Muster ins Gehirn einbrennen. Ein Furchtgedächtnis entsteht, und schon beim geringsten Anlass reagiert das Gehirn panisch. Aufbauend auf den Erkenntnissen von Hans-Christian Pape können nun gezielt Therapien gegen Angsterkrankungen entwickelt werden. Für seine wegweisenden Arbeiten erhielt er am 19. November 2007 den Max-Planck-Forschungspreis.

© Max-Planck-Gesellschaft 2007

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Materialien mit Gedächtnis

Formgedächtnis: neue Eigenschaft für Werkstoffe


Auch wenn man es ihr nicht ansieht, aber diese Büroklammer ist etwas ganz Besonderes. Sie hat ein Gedächtnis. Selbst wenn man sie verbiegt, kann sie sich an ihre ursprüngliche Form erinnern. Der Grund dafür ist ein spezielles Formgedächtnismaterial. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in Leipzig nutzen vor allem mathematische Modelle, um Materialien mit diesen neuartigen Eigenschaften zu erforschen.

© Max-Planck-Gesellschaft 2008

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Statement: Dr. Peter Löscher (engl.)

Keynote auf dem “Future Dialogue”


Der “Future Dialogue” – eine Veranstaltung der Siemens AG und der Max-Planck-Gesellschaft – brachte hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Politik zusammen. Ein wichtiger Aspekt des Future Dialogue war darauf gerichtet, den Forschungstransfer von Wissenschaftsideen in den Markt zu optimieren und die dafür erforderliche Schaffung von Rahmenbedingungen in der Gesellschaft positiv zu beeinflussen. Sehen Sie hier das Statement von Dr. Peter Löscher, CEO der Siemens AG.

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Statement: Prof. Dr. Peter Gruss (engl.)

Keynote auf dem “Future Dialogue”


Der “Future Dialogue” – eine Veranstaltung der Siemens AG und der Max-Planck-Gesellschaft – brachte hochrangige Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Politik zusammen. Ein wichtiger Aspekt des Future Dialogue war darauf gerichtet, den Forschungstransfer von Wissenschaftsideen in den Markt zu optimieren und die dafür erforderliche Schaffung von Rahmenbedingungen in der Gesellschaft positiv zu beeinflussen. Sehen Sie hier das Statement des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Dr. Peter Gruss.

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Dennis Meadows: Die Grenzen des Wachstums

Vortrag des Zukunftsforschers auf dem “Future Dialogue”


Auf dem „Future Dialogue“, einer Veranstaltung der Siemens AG und der Max-Planck-Gesellschaft, hielt Prof. Dr. Dennis Meadows die Keynote-Rede. Als Autor des 1972 erschienenen Buchs „Die Grenzen des Wachstums“ gilt er als Wegbereiter der ökologischen Bewegung. Damals wie heute plädiert er für eine Abkehr von der Ideologie des ökonomischen Wachstums, das seiner Meinung nach in die globale Katastrophe führt. Seine Keynote, die Hyperraum.TV in dieser Studiomoderation zusammenfasst, gibt einen guten Überblick über seine Gedanken.

Die ganze Keynote Speech von Dennis Meadows können Sie auch im Archiv von Hyperraum.TV finden.

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Veranstaltungsbericht “Future Dialogue”

Forschung, Wirtschaft und Politik im Gedankenaustausch


In einer hochrangig besetzten Veranstaltung, die gemeinsam von der Max-Planck-Gesellschaft und der Siemens AG realisiert wurde, trafen sich Vertreter aus den Bereichen Wissenschaft, Industrie und Politik zu einem Gedankenaustausch. Die Studiomoderation von Susanne Päch berichtet über die wichtigsten Aussagen. Ein zentrales Anliegen des Future Dialogue war es, den Forschungstransfer von Wissenschaftsideen in den Markt zu optimieren und die dafür erforderliche Schaffung von Rahmenbedingungen in der Gesellschaft positiv zu beeinflussen.

Die vollständigen Statements von Peter Gruss und Peter Löscher sowie die Keynote-Speech von Dennis Meadows können Sie auch auf  Hyperraum.TV sehen.

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Das Marionettenstück “Der Kristallplanet”

Kontakt mit fremden Intelligenzen im oberbayerischen Bad Tölz


Mit dem Marionettenspiel “Der Kristallplanet” bringt Herbert W. Franke eine seiner zahlreichen SciFi-Ideen auf die Bühne. Gerade dieses Stück scheint dafür bestimmt, im Marionettentheater aufgeführt zu werden. In diesem Beitrag erhalten Sie einen inhaltlichen Überblick über das Werk, das weit mehr ist als eine actionbetonte Handlung. Es geht dabei nicht nur um die Frage, ob und wie der Mensch mit fremden Intelligenzen überhaupt in Kommunikation treten kann, sondern auch um das Thema der Überwachung und Kontrolle des Staates über den Einzelnen. Insofern ist “Der Kristallplanet” mit seinen an Fäden geführten Astronauten auch eine Allegorie.

Mehr zum “Making of” des Stücks können Sie in einem weiteren Beitrag von Hyperraum.TV  in der Rubrik “Kultur-Reportagen” hier erfahren.

© mce mediacomeurope GmbH 2009

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